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Per Anhalter um die Erde - Pflanzen erobern neue Länder

10.11.2015

Rund ein Viertel der wild wachsenden Pflanzen in Deutschland sind nicht heimisch, sondern durch den Menschen bewusst oder unbewusst eingeführt. In seinem öffentlichen Vortrag am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) erklärt Professor Ingolf Kühn, welche Probleme von diesen „zugewanderten“ Arten ausgehen können und wie die Wissenschaft die zugrunde liegenden Prozesse erforscht. Die Veranstaltung findet am 19. November 2015 um 15:00 Uhr in der Aula des Fortbildungszentrums für Technik und Umwelt am KIT-Campus Nord statt. Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen.

„Weltweit gibt es Pflanzen, die der Mensch quasi per Anhalter mitgenommen hat", sagt Professor Ingolf Kühn vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und am. „Diese können heimische Ökosysteme vor große Herausforderungen stellen.“

Welche konkreten Probleme die neuen „Zuwanderer“ verursachen können und wie seine Forschung dazu beiträgt, solche Pflanzen frühzeitig zu erkennen, zeigt er in seinem Vortrag „Per Anhalter um die Erde – Pflanzen erobern neue Länder“. Darin geht Ingolf Kühn auch auf Herkunft, Verbreitung und Vorkommen der fremden Pflanzen ein.

Vortrag

„Per Anhalter um die Erde – Pflanzen erobern neue Länder“ von Professor Ingolf Kühn, UFZ
Donnerstag, 19. November 2015, 15:00 Uhr
Aula des Fortbildungszentrums für Technik und Umwelt (FTU), KIT-Campus Nord, Hermann-von-Helmholtz-Platz 1, Geb. 101, 76344 Eggenstein-Leopoldshafen

Der Beitrag ist Teil der öffentlichen Vortragsreihe „20 Jahre – 20 Vorträge“, welche die Helmholtz-Gemeinschaft zu ihrem Jubiläum in diesem Jahr veranstaltet: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der verschiedenen 18 Zentren stellen an jeweils fachfremden Zentren ihre Themen und Arbeiten vor, um so der Öffentlichkeit Einblicke in die vielseitige Helmholtz-Forschung zu geben.

Die Helmholtz-Gemeinschaft ist mit fast 37.000 Mitarbeitern und einem Jahresbudget von rund vier Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Sie widmet sich der Erforschung von komplexen Themen, die Mensch und Umwelt bestimmen. Dabei geht es zum Beispiel darum, Mobilität und Energieversorgung zu sichern, eine intakte Umwelt für künftige Generationen zu erhalten oder Therapien für bisher unheilbare Krankheiten zu finden.

Weiterer Kontakt:
Margarete Lehné, Pressereferentin, Tel.: +49 721 608-48121, Fax: +49 721 608-43658, E-Mail: margarete.lehne@kit.edu

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) vereint als selbständige Körperschaft des öffentlichen Rechts die Aufgaben einer Universität des Landes Baden-Württemberg und eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft. Seine Kernaufgaben Forschung, Lehre und Innovation verbindet das KIT zu einer Mission. Mit rund 9 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie 24 500 Studierenden ist das KIT eine der großen natur- und ingenieurwissenschaftlichen Forschungs- und Lehreinrichtungen Europas.

Monika Landgraf | Karlsruher Institut für Technologie
Weitere Informationen:
http://www.kit.edu

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