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Oberflächenbeschaffenheit und Funktion von technischen Bauteilen eng verknüpft

14.12.2016

14. Internationales Oberflächenkolloquium findet vom 30. Januar bis 1. Februar 2017 an der TU Chemnitz statt

Vom 30. Januar bis 1. Februar 2017 findet in Chemnitz zum 14. Mal das Internationale Oberflächenkolloquium statt, ausgerichtet von der Professur Fertigungsmesstechnik der Technischen Universität Chemnitz.


Blick ins Uni-Labor der Fertigungsmesstechniker: Mit diesem 3D-Koordinatenmessgerät werden Abweichungen von Bauteilen ermittelt, die nur wenige Nanometer betragen.

Foto: TU Chemnitz/Wolfgang Thieme

Mit dem Fokus auf anwendungsnahe Beiträge informieren Referenten aus Industrie und Wissenschaft über die Möglichkeiten, funktionale Eigenschaften im Zusammenwirken von Mikro- und Makrogeometrie zu beschreiben und messtechnisch nachzuweisen.

Im Rahmen der dreitägigen Veranstaltung beraten die Messtechnikexperten die Teilnehmer auch in anwendungsnahen Workshops, um Probleme zum Verständnis der aktuellen ISO-Normen auf dem Gebiet der Geometrischen Produktspezifikation oder zum Thema Messstrategien gemeinsam zu lösen.

Gleichzeitig präsentieren mehrere Messgerätehersteller ihre hardware- und softwarebasierten Innovationen im Bereich Fertigungsmesstechnik. Diese Ausstellung kann auch ohne Teilnahme am Kolloquium besucht werden.

Aus der realen Beschaffenheit von Oberflächen auf das funktionale Verhalten zu schließen ist aktuell zentraler Forschungsschwerpunkt, dessen Erkenntnisse insbesondere für die produzierende Industrie hohes Potential hinsichtlich Qualitätssteigerung in sich birgt. Durch die rasante Weiterentwicklung insbesondere optischer Messtechnik mit Auflösungen bis in den Nanometerbereich wird es möglich, Oberflächen genauestens quantitativ zu erfassen und auszuwerten.

Dabei ergibt sich auch die Notwendigkeit, neue Parameter zu definieren und zu etablieren, anhand derer diese Auswertungen realisiert werden. Die Veranstalter haben sich deshalb zum Ziel gesetzt, gemeinsam mit den Teilnehmern des Kolloquiums den zukünftigen Normungs- und Entwicklungsbedarfs abzuleiten.

Es wird somit der Bogen zu stufenlos regulierbaren Fertigungsverfahren geschlossen, die mühelos jede gewünschte Oberflächengüte erzeugen können. Das Erkennen und Interpretieren der genauen Zusammenhänge ist Voraussetzung für die Integration der digitalisierten, parametergesteuerten Produktion der Zukunft.

Die Anmeldung für das Oberflächenkolloquium ist noch bis zum 20. Januar 2017 geöffnet. Alle notwendigen Informationen befinden sich auf www.tu-chemnitz.de/mb/FertMessTech/ics2017/ 

Kontakt: Technische Universität Chemnitz, Professur Fertigungsmesstechnik, 09126 Chemnitz, Telefon 0371 531-23910, E-Mail fmt@mb.tu-chemnitz.de

Dipl.-Ing. Mario Steinebach | Technische Universität Chemnitz
Weitere Informationen:
http://www.tu-chemnitz.de/

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