Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Materialien in der Energietechnologie: Batterietag NRW

23.02.2010
Kompetenzen vernetzen: Unter diesem Leitspruch organisierten die Landescluster NanoMikro+Werkstoffe.NRW, EnergieForschung.NRW und EnergieRegion.NRW die Veranstaltung „Neue Materialien in der Energietechnologie: Batterietag NRW“. Mehr als 120 Teilnehmer aus Wissenschaft und Forschung wurden zu diesem Event im Münsteraner Schlossgarten begrüßt.

Die Speicherung von elektrischer Energie wird sowohl für die zukünftige Energieversorgung als auch für die Mobilität immer wichtiger. Prognosen zufolge wird in gut 10 Jahren der Umsatz mit Batterien für stationäre und mobile Anwendungen ein Milliardenmarkt sein.

Die Batterieforschung spielt daher auch in NRW eine wichtige Rolle. Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart, der den Batterietag in Münster eröffnete, sagte: „Die Chance für den Standort NRW, an diesem wachsenden Markt teilzunehmen, wird umso höher sein, je besser und schneller es gelingt, die Herausforderungen in der Energiespeicherung zu meistern.“

Schlüssel hierfür ist der Einsatz neuartiger, maßgeschneiderter Werkstoffe. Auch vor diesem Hintergrund erfolgte 2009 der Startschuss für den Kompetenzverbund Nord sowie die Grundsteinlegung für das Münster Electrochemical Energy-Technology - Center (MEET). Es wurde dadurch begonnen, den derzeit bestehenden Technologierückstand zu führenden Nationen wie z.B. Japan aufzuholen.

Im bisherigen Fokus der aktuellen Wissenschaft steht vor allem die Weiterentwicklung von Lithium-Ionen Batterien wie sie auch in Mobiltelefonen und Power Tools verwendet werden. Hier ist ein besonderes Augenmerk auf die Optimierung der Leistung, der Lebensdauer und natürlich auch auf die Sicherheit zu legen. Daher steht noch eine weitreichende Entwicklung neuartiger Komponenten für langlebige Elektroden und für die Leistungsfähigkeit der Elektrolyte an. Für alle diese Bereiche der Batterie benötigt man neue und maßgeschneiderte Werkstoffe.

Um solch neuartige Werkstoffe zu entwickeln, ist eine Zusammenarbeit über Fächergrenzen (Energie- und Automobilforschung sowie Material- bzw. Werkstoffforschung) hinaus notwendig. Zu diesem Ziel konnte der Batterietag NRW durch die Vernetzung der Akteure erfolgreich beitragen.

Der Landescluster NanoMikro+Werkstoffe.NRW (NMW) repräsentiert und betreut die nordrhein-westfälische Unternehmens- und Forschungslandschaft in den Bereichen Nanotechnologie, Mikrosystemtechnik sowie Innovative Werkstoffe. Ziel des Clusters NMW ist es, das Land Nordrhein-Westfalen national und international zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensgestützten Wirtschaftsraum im Bereich der Nano-, Mikro- und Werkstofftechnologie zu machen. Dazu gehört die Schaffung eines innovationsfördernden und beschleunigenden Umfelds gleichermaßen wie eine strategische Profilschärfung.

Der Leitmarkt Energie wird durch die beiden Landescluster EnergieForschung.NRW und EnergieRegion.NRW abgedeckt. Die Aufgabe der Cluster ist eine bessere Vernetzung der Akteure aus Forschung und Wirtschaft entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Ziel ist es, die Innovationskraft des Landes zu verbessern und den Standort NRW zu stärken.

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat die EnergieAgentur.NRW beauftragt, das Management der ClusterEnergieForschung.NRW und EnergieRegion.NRW zu übernehmen. Die bereits etablierten und erfolgreich arbeitenden Netzwerke und die partnerschaftliche Zusammenarbeit aller im Cluster organisierten Unternehmen werden auch in Zukunft die Grundlage der Clusterarbeit bilden.

Ansprechpartner:
Cluster NanoMikro+Werkstoffe.NRW
Raoul Hamacher
Telefon: +49 (0) 211/385 459 14
raoul.hamacher@nmw.nrw.de

Raoul Hamacher | NanoMikro+Werkstoffe.NRW
Weitere Informationen:
http://www.nmw.nrw.de
http://www.cef.nrw.de
http://www.energieregion.nrw

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie Magnetismus entsteht: Elektronen stärker verbunden als gedacht

Wieso sind manche Metalle magnetisch? Diese einfache Frage ist wissenschaftlich gar nicht so leicht fundiert zu beantworten. Das zeigt eine aktuelle Arbeit von Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich und der Universität Halle. Den Forschern ist es zum ersten Mal gelungen, in einem magnetischen Material, in diesem Fall Kobalt, die Wechselwirkung zwischen einzelnen Elektronen sichtbar zu machen, die letztlich zur Ausbildung der magnetischen Eigenschaften führt. Damit sind erstmals genaue Einblicke in den elektronischen Ursprung des Magnetismus möglich, die vorher nur auf theoretischem Weg zugänglich waren.

Für ihre Untersuchung nutzten die Forscher ein spezielles Elektronenmikroskop, das das Forschungszentrum Jülich am Elettra-Speicherring im italienischen Triest...

Im Focus: Erstmals gemessen: Wie lange dauert ein Quantensprung?

Mit Hilfe ausgeklügelter Experimente und Berechnungen der TU Wien ist es erstmals gelungen, die Dauer des berühmten photoelektrischen Effekts zu messen.

Es war eines der entscheidenden Experimente für die Quantenphysik: Wenn Licht auf bestimmte Materialien fällt, werden Elektronen aus der Oberfläche...

Im Focus: Scientists present new observations to understand the phase transition in quantum chromodynamics

The building blocks of matter in our universe were formed in the first 10 microseconds of its existence, according to the currently accepted scientific picture. After the Big Bang about 13.7 billion years ago, matter consisted mainly of quarks and gluons, two types of elementary particles whose interactions are governed by quantum chromodynamics (QCD), the theory of strong interaction. In the early universe, these particles moved (nearly) freely in a quark-gluon plasma.

This is a joint press release of University Muenster and Heidelberg as well as the GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt.

Then, in a phase transition, they combined and formed hadrons, among them the building blocks of atomic nuclei, protons and neutrons. In the current issue of...

Im Focus: Der Truck der Zukunft

Lastkraftwagen (Lkw) sind für den Gütertransport auch in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München (TUM) und ihre Partner haben ein Konzept für den Truck der Zukunft erarbeitet. Dazu zählen die europaweite Zulassung für Lang-Lkw, der Diesel-Hybrid-Antrieb und eine multifunktionale Fahrerkabine.

Laut der Prognose des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Lkw-Güterverkehr bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 39 Prozent steigen....

Im Focus: Extrem klein und schnell: Laser zündet heißes Plasma

Feuert man Lichtpulse aus einer extrem starken Laseranlage auf Materialproben, reißt das elektrische Feld des Lichts die Elektronen von den Atomkernen ab. Für Sekundenbruchteile entsteht ein Plasma. Dabei koppeln die Elektronen mit dem Laserlicht und erreichen beinahe Lichtgeschwindigkeit. Beim Herausfliegen aus der Materialprobe ziehen sie die Atomrümpfe (Ionen) hinter sich her. Um diesen komplexen Beschleunigungsprozess experimentell untersuchen zu können, haben Forscher aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) eine neuartige Diagnostik für innovative laserbasierte Teilchenbeschleuniger entwickelt. Ihre Ergebnisse erscheinen jetzt in der Fachzeitschrift „Physical Review X“.

„Unser Ziel ist ein ultrakompakter Beschleuniger für die Ionentherapie, also die Krebsbestrahlung mit geladenen Teilchen“, so der Physiker Dr. Thomas Kluge vom...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungen

Forum Additive Fertigung: So gelingt der Einstieg in den 3D-Druck

21.09.2018 | Veranstaltungen

12. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

20.09.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Tiefseebergbau: Forschung zu Risiken und ökologischen Folgen geht weiter

21.09.2018 | Geowissenschaften

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Optimierungspotenziale bei Kaminöfen

21.09.2018 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics