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Multifunktionalität und Nachhaltigkeit – Innovationstreiber für Textilien

15.12.2011
Nachhaltigkeit, umweltfreundliche Technologien aber auch die Suche nach „Neuem“ eint Experten aus der Textil-, Sport-, Mode- und Automobilbranche.

Das Symposium „Textil Innovativ“ am 9. Februar 2012 präsentiert hierzu neueste Entwicklungen von führenden Unternehmen und Instituten und bietet damit eine optimale Plattform für branchen- und technologieübergreifende Vernetzung.

Weitere Perspektiven für Textilien im Automobilbau

Im Automobilbau eröffnen die zunehmende Individualisierung der Fahrzeuge, Carsharing oder neue Konzepte für Elektromobilität weitere Einsatzmöglichkeiten für Textilien. So gewinnen Faserverbundwerkstoffe, basierend auf textilen Technologien, für den Leichtbau an überragender Bedeutung. Aber auch für das Interieur, z. B. für Sitze und Innenraumverkleidung, werden innovative Textilien gesucht, die neue Designkonzepte ermöglichen – mit Naturfasern, besserer Schmutzabweisung, Atmungsaktivität und neuen Eigenschaften wie sensorische und elektronische Funktionen. Benoit Jacob, Leiter Design BMW i, wird in seiner Key Note Visionen und Anforderungen aus Sicht eines führenden Premiumherstellers aufzeigen. Referenten u. a. von Johnson Controls, ITV Denkendorf, Irema und der RWTH Aachen werden die Aspekte weiter vertiefen.

Aktuelle Strategien und Entwicklungen für Sport & Mode

Jüngste Schlagzeilen in der Presse veranschaulichen die gegenwärtige Bedeutung des Aspekts Nachhaltigkeit für die Sport- und Modeindustrie. In kürzlich gegründeten Netzwerken, wie die Sustainabel Apparel Coalition, versuchen führende Unternehmen der Branche gemeinsam neue Standards und Messindikatoren zu erarbeiten. Dies hat letztendlich auch Auswirkung auf die Produkte der vorgelagerten Stufen in der textilen Kette.

Neben Nachhaltigkeit spielen in der Produktentwicklung aber nach wie vor neue Materialien, bekleidungsphysiologische Konzepte, optimierter Klimakomfort und Multifunktionalität eine wichtige Rolle, um dem Wettbewerb einen Schritt voraus zu sein. Jüngste Innovationen in der Sportswear wird Astrid Lang, Manager Material Development von adidas in ihrer Key Note vorstellen. Weitere Vorträge u. a. von Triumph, Puma und CHT. Bleitlich gehen auf aktuellen Herausforderungen und zukünftige Perspektiven ein.

Das Symposium wird von der Bayern Innovativ GmbH in enger Zusammenarbeit mit dem Verband der Bayerischen Textil- und Bekleidungsindustrie und dem Dialog Textil-Bekleidung durchgeführt. In der begleitenden Ausstellung präsentieren rund 30 Unternehmen und Institute Lösungen und Innovationen mit Bezug zu den Vortragsthemen.

Christina Nassauer | idw
Weitere Informationen:
http://bayern-innovativ.de/textil2012/programm
http://bayern-innovativ.de/textil2012/faxantwort.pdf

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Im Focus: Wie Magnetismus entsteht: Elektronen stärker verbunden als gedacht

Wieso sind manche Metalle magnetisch? Diese einfache Frage ist wissenschaftlich gar nicht so leicht fundiert zu beantworten. Das zeigt eine aktuelle Arbeit von Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich und der Universität Halle. Den Forschern ist es zum ersten Mal gelungen, in einem magnetischen Material, in diesem Fall Kobalt, die Wechselwirkung zwischen einzelnen Elektronen sichtbar zu machen, die letztlich zur Ausbildung der magnetischen Eigenschaften führt. Damit sind erstmals genaue Einblicke in den elektronischen Ursprung des Magnetismus möglich, die vorher nur auf theoretischem Weg zugänglich waren.

Für ihre Untersuchung nutzten die Forscher ein spezielles Elektronenmikroskop, das das Forschungszentrum Jülich am Elettra-Speicherring im italienischen Triest...

Im Focus: Erstmals gemessen: Wie lange dauert ein Quantensprung?

Mit Hilfe ausgeklügelter Experimente und Berechnungen der TU Wien ist es erstmals gelungen, die Dauer des berühmten photoelektrischen Effekts zu messen.

Es war eines der entscheidenden Experimente für die Quantenphysik: Wenn Licht auf bestimmte Materialien fällt, werden Elektronen aus der Oberfläche...

Im Focus: Scientists present new observations to understand the phase transition in quantum chromodynamics

The building blocks of matter in our universe were formed in the first 10 microseconds of its existence, according to the currently accepted scientific picture. After the Big Bang about 13.7 billion years ago, matter consisted mainly of quarks and gluons, two types of elementary particles whose interactions are governed by quantum chromodynamics (QCD), the theory of strong interaction. In the early universe, these particles moved (nearly) freely in a quark-gluon plasma.

This is a joint press release of University Muenster and Heidelberg as well as the GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt.

Then, in a phase transition, they combined and formed hadrons, among them the building blocks of atomic nuclei, protons and neutrons. In the current issue of...

Im Focus: Der Truck der Zukunft

Lastkraftwagen (Lkw) sind für den Gütertransport auch in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München (TUM) und ihre Partner haben ein Konzept für den Truck der Zukunft erarbeitet. Dazu zählen die europaweite Zulassung für Lang-Lkw, der Diesel-Hybrid-Antrieb und eine multifunktionale Fahrerkabine.

Laut der Prognose des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Lkw-Güterverkehr bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 39 Prozent steigen....

Im Focus: Extrem klein und schnell: Laser zündet heißes Plasma

Feuert man Lichtpulse aus einer extrem starken Laseranlage auf Materialproben, reißt das elektrische Feld des Lichts die Elektronen von den Atomkernen ab. Für Sekundenbruchteile entsteht ein Plasma. Dabei koppeln die Elektronen mit dem Laserlicht und erreichen beinahe Lichtgeschwindigkeit. Beim Herausfliegen aus der Materialprobe ziehen sie die Atomrümpfe (Ionen) hinter sich her. Um diesen komplexen Beschleunigungsprozess experimentell untersuchen zu können, haben Forscher aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) eine neuartige Diagnostik für innovative laserbasierte Teilchenbeschleuniger entwickelt. Ihre Ergebnisse erscheinen jetzt in der Fachzeitschrift „Physical Review X“.

„Unser Ziel ist ein ultrakompakter Beschleuniger für die Ionentherapie, also die Krebsbestrahlung mit geladenen Teilchen“, so der Physiker Dr. Thomas Kluge vom...

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