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Moderne Therapien für Krebs-Patientinnen

03.03.2011
Universitäts-Frauenklinik richtet vom 4. bis 5. März 2011 die Heidelberger Onkologietage aus / Verleihung des Fred-Kubli-Ehrenpreises

Wie sieht die moderne Therapie bei Krebserkrankungen der Brust, des Eierstocks oder der Gebärmutter aus? Wie muss eine effektive Betreuung der Patientinnen gestaltet sein? Darüber diskutieren Experten aus ganz Deutschland am 4. und 5. März 2011 bei den dritten „Heidelberger Onkologietagen“.

Die zweitägige Fortbildungsveranstaltung, zu der rund 300 Ärzte, Wissenschaftler und Pflegekräfte erwartet werden, veranstaltet die Universitäts-Frauenklinik Heidelberg zusammen mit dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Heidelberg (NCT) und dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ).

Die Heidelberger Onkologietage finden in diesem Jahr bereits zum dritten Mal statt. Der große Zuspruch ist für Professor Dr. Christof Sohn, Ärztlicher Direktor der Frauenklinik, und sein Team ein Ansporn, die Grundkonzeption einer an Praxis- und Klinikalltag orientierten, aber auch in die Zukunft blickenden Fortbildung beizubehalten. Diskutiert werden unter anderem Entwicklungen in der Diagnostik und Behandlung des Mammakarzinoms und der gynäkologischen Tumore.

Optimale Versorgung durch zertifizierte Brustzentren

Zur Sprache kommen zudem Aspekte der Gesundheitspolitik: „Es ist allen Patientinnen mit Brustkrebs dringend zu empfehlen, sich an zertifizierten Brustzentren behandeln zu lassen“, betont Professor Sohn: „Nur hier ist eine optimale Versorgung durch die Spezialisten sowie die Ausstattung und multidisziplinären Kooperationen gewährleistet.“ Für eine flächendeckende Versorgung sind in Deutschland in den vergangenen Jahren insgesamt rund 170 Brustzentren entstanden. Das Heidelberger Brustzentrum, dem mehrere Gütesiegel eine europaweit herausragende Qualität in Therapie und Patientenbetreuung bescheinigen, nimmt hier eine Vorbildfunktion ein.

Im Rahmen der Veranstaltung verleiht die Universitäts-Frauenklinik Heidelberg zum dritten Mal den mit 3.000 Euro dotierten Fred-Kubli-Ehrenpreis für hervorragende Leistungen in der Erforschung und der Behandlung von Brustkrebs. Er geht an Professor Dr. Diethelm Wallwiener, Ärztlicher Direktor der Universitäts-Frauenklinik Tübingen, der sich seit vielen Jahren um die verbesserte Therapie der Gynäkologischen Onkologie im In- und Ausland einen viel beachteten Namen erarbeitet hat. Der Preis, der alle zwei Jahre vergeben wird, ist nach dem ehemaligen Leiter der Heidelberger Universitäts-Frauenklinik benannt, der von 1972 bis 1987 die interdisziplinäre Erforschung, Diagnostik und Therapie des Mammakarzinoms entscheidend vorangetrieben hat.

Kontakt:
Professor Dr. Christof Sohn
Ärztlicher Direktor
Universitäts-Frauenklinik Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 7901 (Sekretariat)
E-Mail: christof.sohn@med.uni-heidelberg.de
Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg
Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang
Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der größten und renommiertesten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international bedeutsamen biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung neuer Therapien und ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 10.000 Mitarbeiter und sind aktiv in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 Departments, Kliniken und Fachabteilungen mit ca. 2.000 Betten werden jährlich rund 550.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Derzeit studieren ca. 3.600 angehende Ärzte in Heidelberg; das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland.
Bei Rückfragen von Journalisten:
Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 45 36
Fax: 06221 / 56 45 44
E-Mail: annette.tuffs(at)med.uni-heidelberg.de

Dr. Annette Tuffs | idw
Weitere Informationen:
http://www.klinikum.uni-heidelberg.de

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