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Mobilität im Umbruch – Conference on Future Automotive Technology, 7.-8. Mai 2019, Fürstenfeldbruck

17.04.2019

Am 7. und 8. Mai treffen sich wieder zahlreiche Experten zum Thema Future Automotive Technology im Veranstaltungsforum Fürstenfeldbruck.

Kernfrage für unsere Referenten: Entstehen Ansätze zu Mobilitäts- und Fahrzeugkonzepten der Zukunft evolutionär aus bestehenden Technologien heraus oder werden disruptive Technologien und Geschäftsmodelle die bestehenden verdrängen?


Wir laden Sie herzlich ein, unsere Plattform zu nutzen, um sich mit Mobilitätsexperten aus Industrie und Wirtschaft auszutauschen und zu vernetzen.

Mehr Informationen finden Sie in anhängender Presseinformation oder online unter www.bayern-innovativ.de/cofat2019

Entstehen Ansätze zu Mobilitäts- und Fahrzeugkonzepten der Zukunft evolutionär aus bestehenden Technologien heraus oder werden disruptive Technologien und Geschäftsmodelle die bestehenden verdrängen? So lautet die Kernfrage, die auf der diesjährigen Conference on Future Automotive Technology (CoFAT) in Fürstenfeldbruck von Mobilitätsexperten aus Industrie und Wissenschaft diskutiert wird.

Fest steht, dass der Weg von verbrennungsmotorisch angetriebenen Fahrzeugen hin zu einer neuen Art des Antriebs nicht nur technologisch eine Herausforderung darstellt, sondern auch aus wirtschaftlicher Betrachtung eine Hürde für Veränderungen in der etablierten Fahrzeugindustrie bedeutet. Zusätzlich zur Elektrifizierung des Antriebs werden die neuen Fahrzeug- und Mobilitätskonzepte auch durch die Entwicklungen im Bereich autonomes Fahren sowie Mobilitätsdienstleistungen angetrieben.

Evolutionär versus disruptiv

Uneinigkeit unter den Experten herrscht in der Frage, wie die Ansätze der Zukunft entstehen - Sind diese eher evolutionär oder disruptiv? Dieser kontroversen Frage widmen sich die Referenten auf der CoFAT 2019. So vertritt Prof. Dr. Markus Lienkamp vom Lehrstuhl für Fahrzeugtechnik an der TU München die evolutionäre und nutzerorientierte Sichtweise und plädiert dafür, dass Elektroautos zuerst da eingesetzt werden sollten, wo sie den größten Nutzen bringen (z. B. Taxis).

Weiterhin könnte automatisches Fahren auf fixen Strecken beginnen (z. B. Stadtbusse) und Mobilität da ihre Stärke ausspielen, wo Kostensenkung und Stauvermeidung im Vordergrund stehen (Fahrgemeinschaft und Car Pool Lanes).

Demgegenüber äußert Prof. Dr. Gernot Spiegelberg, Rudolf Diesel Senior Fellow der TU München, Institute of advances Studies (IAS), Garching eine disruptive Ansicht, wonach mit Einführung des autonomen Fahrens Mobility as a Service (MaaS) als profitables und komfortables Serviceangebot etabliert werden könne und ein rein serviceorientierter Ansatz aufgrund disruptiv wirkender Mechanismen eine schnelle Marktveränderung bewirken könne.

Informative und überzeugende Fachvorträge
Neue Erkenntnisse versprechen auch die Fachvorträge rund um Fahrzeug- und Mobilitätskonzepte, Batteriekonzepte, Mobilitätskonzepte, Mobilitätserfüllung und Wertschöpfungspotenziale.

So stellt beispielsweise Manfred Limbrunner, Director Sales & Marketing der Proton Motor Fuel Cell GmbH, im Vortragsblock „Wertschöpfungspotenziale“ neue Brennstoffzellen- und Hybridsysteme vor, die für eine nachhaltige Energielösung im mobilen und stationären Bereich entwickelt werden.

Demnach sind Brennstoffzellen und H2 Tanks bei spezifischen Energiekosten billiger als Batterietechnologien. Zudem sind die Fahrzeuge schneller einsatzbereit und auch leichter als Batterien. Außerdem ist der Aufbau einer Betankungsinfrastruktur leichter umsetzbar als eine Ladeinfrastruktur.

„Ein besonderer Vorteil liegt auch darin, dass sich aktuell die komplette Wertschöpfungskette in Deutschland befindet“, so Manfred Limbrunner.

Weitere Informationen zu Vorträgen und Programm:
https://www.bayern-innovativ.de/cofat2019

Über die Conference on Future Automotive Technology (CoFAT):
Die Conference on Future Automotive Technology (CoFAT) ist eine Premium-Veranstaltung des Clusters Automotive bei Bayern Innovativ und thematisiert Zukunftstechnologien im Automobilbereich. Dieses Jahr diskutieren die Referenten über die Kernfrage, ob Ansätze zu Mobilitäts- und Fahrzeugkonzepten der Zukunft evolutionär entstehen oder disruptive Technologien und Geschäftsmodelle die bestehenden verdrängen? Mehr als 300 Experten aus Industrie und Wissenschaft treffen sich zum Fach-Austausch auf der zwei-tägigen Konferenz in Fürstenfeldbruck. Parallel zu den Vorträgen findet eine begleitende Fachausstellung statt.

www.bayern-innovativ.de/cofat2019

Über Bayern Innovativ:
Die Bayern Innovativ GmbH ist die Gesellschaft für Innovation, Technologie- und Wissenstransfer in Bayern. Sie unterstützt Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft in allen Stufen der Wertschöpfungskette mit maßgeschneiderten Dienstleistungen, um ihre Innovationsdynamik zu erhöhen. Bayern Innovativ agiert dabei an den Schnittstellen unterschiedlichster Branchen und Technologien.

Ziel ist ein Ecosystem mit dynamischen Netzwerken für einen beschleunigten Innovationsprozess. Im Fokus der Aktivitäten stehen neben den eigenen Clustern Energietechnik, Automotive und Neue Werkstoffe die Themen Gesundheit/Medizintechnik, Textil, Kultur- und Kreativwirtschaft. Große Bedeutung hat auch das „Cross-Clustering“ mit den anderen bayerischen Clustern sowie die Vernetzung mit den anderen wesentlichen Playern in der Innovationslandschaft Bayerns.

www.bayern-innovativ.de 

Wissenschaftliche Ansprechpartner:

Holger Czuday
Tel: + 49 911-20671-212
czuday@bayern-innovativ.de

Weitere Informationen:

http://www.bayern-innovativ.de/cofat2019

Christoph Kirsch | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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