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Medienmacher und Mediennutzer im Social Web

04.11.2011
„Zwischen Partizipationskultur und Selbstausbeutung – Medienmacher und Mediennutzer im Social Web“ lautet der Titel der Konferenz des Kollegs Communication & Digital Media der Universität Erfurt, die am 25. und 26. November im Hörsaal Coelicum, Domstraße 10, stattfindet.

Mit der Konferenz soll eine Plattform geschaffen werden, auf der das Thema aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen ebenso wie aus theoretischen und praktischen Perspektiven beleuchtet und diskutiert wird.

Dieser breite Ansatz, der mit den klassischen Grenzen üblicher fachspezifischer Tagungen bricht, soll den Teilnehmern neue Bezugspunkte, interessante Schnittstellen sowie vielfältige Anregungen liefern. Die sich daraus ergebenden Impulse sollen Wissenschaft wie Praxis in diesem neuen Themenfeld vorantreiben.

Im Zuge der zunehmenden Digitalisierung und Konvergenz im Medienbereich und insgesamt einer fortschreitenden Mediatisierung von Gesellschaft und Kultur sind massive Veränderungsprozesse zu beobachten, die unter Begriffen wie user generated content, Produsage, Partizipationskultur, Co-Creation oder Convergence Culture aktuell diskutiert werden.

Im Kern geht es dabei um die Verschmelzung von Produktion und Konsumption im Medienbereich. Diese Entwicklungen führen zur Auflösung von Dichotomien zwischen Kommunikator und Rezipient, privatem und öffentlichem Raum, zwischen amateurhafter und professioneller Inhaltserstellung sowie statischen und dynamischen Inhalten. Vor diesem Hintergrund vollzieht sich ein Wandel von Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, Kultur und Sozialisation.

Die Konferenz will unterschiedliche Perspektiven auf das Themenfeld zusammenführen. Neben Vorträgen und Diskussionsrunden wird es auch verschiedene Poster- und Projektpräsentationen geben. Schwerpunkte werden dabei die Bereiche „Politik“, „Journalismus“ sowie „Sozialisation und Bildung“ sein. Als besonderen Gast begrüßt das Kolleg dazu Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig, der einen Impulsvortrag halten wird. Mit dabei werden aber auch Harald Baumer, Leiter des Hauptstadtbüros der Nürnberger Nachrichten, sowie Prof. Dr. Michael Steinbrecher, u.a. Moderator des Aktuellen Sportstudios im ZDF, sein.

Die Konferenz richtet sich nicht nur an Wissenschaftler, sondern auch an eine breitere Öffentlichkeit. Interessierte sind dazu herzlich eingeladen. Programmdetails entnehmen Sie bitte anhängendem Flyer.

Nähere Informationen / Kontakt:
Peter Gentzel, Marie Legrand, Rebecca Simon, Maren Würfel
Tel.: 0361/737-1112 oder -1113
E-Mail: Tagung.comdigmed@uni-erfurt.de

Carmen Voigt | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-erfurt.de/comdigmed/konferenz

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Im Focus: Wie Magnetismus entsteht: Elektronen stärker verbunden als gedacht

Wieso sind manche Metalle magnetisch? Diese einfache Frage ist wissenschaftlich gar nicht so leicht fundiert zu beantworten. Das zeigt eine aktuelle Arbeit von Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich und der Universität Halle. Den Forschern ist es zum ersten Mal gelungen, in einem magnetischen Material, in diesem Fall Kobalt, die Wechselwirkung zwischen einzelnen Elektronen sichtbar zu machen, die letztlich zur Ausbildung der magnetischen Eigenschaften führt. Damit sind erstmals genaue Einblicke in den elektronischen Ursprung des Magnetismus möglich, die vorher nur auf theoretischem Weg zugänglich waren.

Für ihre Untersuchung nutzten die Forscher ein spezielles Elektronenmikroskop, das das Forschungszentrum Jülich am Elettra-Speicherring im italienischen Triest...

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Es war eines der entscheidenden Experimente für die Quantenphysik: Wenn Licht auf bestimmte Materialien fällt, werden Elektronen aus der Oberfläche...

Im Focus: Scientists present new observations to understand the phase transition in quantum chromodynamics

The building blocks of matter in our universe were formed in the first 10 microseconds of its existence, according to the currently accepted scientific picture. After the Big Bang about 13.7 billion years ago, matter consisted mainly of quarks and gluons, two types of elementary particles whose interactions are governed by quantum chromodynamics (QCD), the theory of strong interaction. In the early universe, these particles moved (nearly) freely in a quark-gluon plasma.

This is a joint press release of University Muenster and Heidelberg as well as the GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt.

Then, in a phase transition, they combined and formed hadrons, among them the building blocks of atomic nuclei, protons and neutrons. In the current issue of...

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Lastkraftwagen (Lkw) sind für den Gütertransport auch in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München (TUM) und ihre Partner haben ein Konzept für den Truck der Zukunft erarbeitet. Dazu zählen die europaweite Zulassung für Lang-Lkw, der Diesel-Hybrid-Antrieb und eine multifunktionale Fahrerkabine.

Laut der Prognose des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Lkw-Güterverkehr bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 39 Prozent steigen....

Im Focus: Extrem klein und schnell: Laser zündet heißes Plasma

Feuert man Lichtpulse aus einer extrem starken Laseranlage auf Materialproben, reißt das elektrische Feld des Lichts die Elektronen von den Atomkernen ab. Für Sekundenbruchteile entsteht ein Plasma. Dabei koppeln die Elektronen mit dem Laserlicht und erreichen beinahe Lichtgeschwindigkeit. Beim Herausfliegen aus der Materialprobe ziehen sie die Atomrümpfe (Ionen) hinter sich her. Um diesen komplexen Beschleunigungsprozess experimentell untersuchen zu können, haben Forscher aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) eine neuartige Diagnostik für innovative laserbasierte Teilchenbeschleuniger entwickelt. Ihre Ergebnisse erscheinen jetzt in der Fachzeitschrift „Physical Review X“.

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