Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Materialien erlebbar machen - MatX 2018 - Internationale Konferenz für Materialinnovationen

12.04.2018

"Think outside the box!" Das ist das Motto von MatX, dem interdisziplinären und branchenübergreifenden Treffpunkt für Materialinnovationen des Jahres 2018. Am 27. und 28. Juni 2018 zeigen internationale Vordenker auf der von Bayern Innovativ konzipierten zweitägigen Konferenz in Nürnberg, welche Materialien die Zukunft bestimmen und wie der Transfer in potenzielle Anwendungen und Businessmodelle gelingt.

“Bei MatX 2018 geht es um das Wissen, wo man neue Werkstoffe in der Zukunft einsetzen kann und um den Austausch zwischen erfahrenen Fachleuten, Entwicklern und Technologen. Das X steht dabei für „Xperience“, also das sprichwörtliche Erfahren, aber auch für die Erfahrung, die für die Entwicklung und den Einsatz neuer Werkstoffe notwendig sind", erläutert Dr. Tobias Schwarzmüller das Konzept der zweitägigen Konferenz, die am 27. und 28. Juni 2018 die internationale Werkstoff-Community nach Nürnberg führt.


MatX 2018 - Materialien erlebbar machen

"Mit MatX wollen wir Zukunft jetzt passieren lassen. Wir zeigen, welche neuen Entwicklungen und Technologien die kommenden Jahre prägen werden”, so der Experte der Bayern Innovativ GmbH, die den Kongress konzipiert.

Additive Fertigung, Multi-Material-Design und Nachhaltigkeit

Neue Werkstoffe beeinflussen fast alle Lebensbereiche unserer modernen Gesellschaft - entsprechend sind die Materialwissenschaften einer der größten Innovationsmotoren. MatX greift mit den Leitthemen Additive Fertigung, Multi-Material Design/Leichtbau und Nachhaltigkeit daher bewusst ein breites Themenspektrum auf: Es geht um Produktionsverfahren im neuen Maschinenzeitalter, Leichtbaumaterialien und Multi-Material-Design für die Mobilität der Zukunft, Fortschritte in der Additiven Fertigung und Anwendungsbeispiele aus dem Alltag.

Wie sich Schreibgeräte mittels 3D-Druck individualisieren lassen, stellt beispielsweise Dr. Alexander Vyhnal, Head R&D, STAEDTLER Mars GmbH & Co. KG, vor. Thomas Griesbeck wiederum erläutert, warum selbst die Bergwacht heute Drohnen aus dem 3D-Druck einsetzt: "Wir brauchen vor allem bei Personensuchen den Blick von oben.

Früher war das nur mit Hubschraubern möglich, heute ermöglichen dies Drohnen. Und dies oftmals schneller, leiser und günstiger“, so der Vize-Geschäftsführer der Bergwacht Bayern. Weitere Kernthemen von MatX sind Circular Economy und BioEconomy, Werkstoffe für die Stadt der Zukunft sowie Anwendung und Einsatzmöglichkeiten von Exoskeletten und Human Machine Interfaces in der Produktion.

Bei MatX diskutieren rund 500 Werkstoff-Experten, Innovationstreiber und Visionäre, FuE-Leiter und Wissenschaftler aus den Werkstoffwissenschaften, der Chemie, dem Maschinenbau, der Verfahrenstechnik sowie Anwender aus dem Mobilitäts- und Leichtbaubereich, der Luft- und Raumfahrt, der Bioökonomie und dem Energiesektor die Potenziale neuer Werkstoffentwicklungen. Konkret geht es um Lösungsansätze für folgende Fragestellungen:

- Welche Metallverbindungen sind geeignet für Hochtemperaturanwendungen?
- Wo finden sich neue Anwendungsmöglichkeiten aus der Fusionsreaktorforschung?
- Wie beeinflusst künstliche Intelligenz die Produktionsstraßen in der Fabrik der Zukunft?
- Wie können wir unseren Ressourcenbedarf decken und durch Urban Mining unabhängiger von anderen Ländern werden?

B2B Partnering, Tech2You, Mix’n’Match und Start-up Battle

Bei MatX steht der Teilnehmer im Vordergrund. Neue und interaktive Begleitformate unterstützen ihn, sich zu informieren, zu vernetzen, miteinander zu diskutieren sowie Impulse zu geben, aufzunehmen und neue Aktivitäten anzugehen. So bietet beispielsweise das vom Enterprise Europe Network organisierte B2B-Partnering eine Plattform, zu der sich die Teilnehmer vorab mit einem Onlineprofil registrieren und Gespräche zur internationalen Geschäftsanbahnung vereinbaren können.

Auf dem Technologietransferplatz Tech2You stellen Teilnehmer und Aussteller ihre Technologie in Kurzvorträgen vor. Mehrere Workshops nehmen Themen aus den Vorträgen auf. Darüber hinaus können sich die Teilnehmer in der Infobox über Fördermöglichkeiten in Bayern informieren, Kontakte zu Start-ups beim "Startup-Battle" aufbauen und Projektergebnisse auf einem Poster präsentieren. Die Fachausstellung Material World lädt dazu ein, Materialien und Werkstofftechnologien neu zu denken.

Meet and Greet mit namhaften Experten

MatX belebt die Materialbranche neu und wird zum Szenetreff namhafter Experten aus Industrie und Wissenschaft. Ihre visionären Ansätze und aktuellen technischen Entwicklungen und Forschungsergebnisse präsentieren unter anderem: Adidas, Additive Industries, UPM, Staedtler, Gubesch Group, Covestro, BMW, Bilfinger Noell, ZAE, Energie Campus Nürnberg, Nova Institut, active architecture, Bayerische Bergwacht, FAU Erlangen, Fraunhofer IGCV, KIT, Fraunhofer IWKS, OTH Regensburg, Institut für Verbundwerkstoffe IVW, ITA Augsburg, Siemens, HP, Merck, Universität Bayreuth, Magna Steyr, LCT, Framatome, INEOS Styrolution, Sicony, UPM.

Christoph Kirsch | idw - Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen:
http://www.bayern-innovativ.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Chemnitzer Linux-Tage am 14. und 15. März 2020: „Mach es einfach!“
12.02.2020 | Technische Universität Chemnitz

nachricht 4. Fachtagung Fahrzeugklimatisierung am 13.-14. Mai 2020 in Stuttgart
10.02.2020 | Haus der Technik e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lichtpulse bewegen Spins von Atom zu Atom

Forscher des Max-Born-Instituts für Nichtlineare Optik und Kurzpulsspektroskopie (MBI) und des Max-Planck-Instituts für Mikrostrukturphysik haben durch die Kombination von Experiment und Theorie die Frage gelöst, wie Laserpulse die Magnetisierung durch ultraschnellen Elektronentransfer zwischen verschiedenen Atomen manipulieren können.

Wenige nanometerdünne Filme aus magnetischen Materialien sind ideale Testobjekte, um grundlegende Fragestellungen des Magnetismus zu untersuchen. Darüber...

Im Focus: Freiburg researcher investigate the origins of surface texture

Most natural and artificial surfaces are rough: metals and even glasses that appear smooth to the naked eye can look like jagged mountain ranges under the microscope. There is currently no uniform theory about the origin of this roughness despite it being observed on all scales, from the atomic to the tectonic. Scientists suspect that the rough surface is formed by irreversible plastic deformation that occurs in many processes of mechanical machining of components such as milling.

Prof. Dr. Lars Pastewka from the Simulation group at the Department of Microsystems Engineering at the University of Freiburg and his team have simulated such...

Im Focus: Transparente menschliche Organe ermöglichen dreidimensionale Kartierungen auf Zellebene

Erstmals gelang es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, intakte menschliche Organe durchsichtig zu machen. Mittels mikroskopischer Bildgebung konnten sie die zugrunde liegenden komplexen Strukturen der durchsichtigen Organe auf zellulärer Ebene sichtbar machen. Solche strukturellen Kartierungen von Organen bergen das Potenzial, künftig als Vorlage für 3D-Bioprinting-Technologien zum Einsatz zu kommen. Das wäre ein wichtiger Schritt, um in Zukunft künstliche Alternativen als Ersatz für benötigte Spenderorgane erzeugen zu können. Dies sind die Ergebnisse des Helmholtz Zentrums München, der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) und der Technischen Universität München (TUM).

In der biomedizinischen Forschung gilt „seeing is believing“. Die Entschlüsselung der strukturellen Komplexität menschlicher Organe war schon immer eine große...

Im Focus: Skyrmions like it hot: Spin structures are controllable even at high temperatures

Investigation of the temperature dependence of the skyrmion Hall effect reveals further insights into possible new data storage devices

The joint research project of Johannes Gutenberg University Mainz (JGU) and the Massachusetts Institute of Technology (MIT) that had previously demonstrated...

Im Focus: Skyrmionen mögen es heiß – Spinstrukturen auch bei hohen Temperaturen steuerbar

Neue Spinstrukturen für zukünftige Magnetspeicher: Die Untersuchung der Temperaturabhängigkeit des Skyrmion-Hall-Effekts liefert weitere Einblicke in mögliche neue Datenspeichergeräte

Ein gemeinsames Forschungsprojekt der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und des Massachusetts Institute of Technology (MIT) hat einen weiteren...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Chemnitzer Linux-Tage am 14. und 15. März 2020: „Mach es einfach!“

12.02.2020 | Veranstaltungen

4. Fachtagung Fahrzeugklimatisierung am 13.-14. Mai 2020 in Stuttgart

10.02.2020 | Veranstaltungen

Alternative Antriebskonzepte, technische Innovationen und Brandschutz im Schienenfahrzeugbau

07.02.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Höhere Treibhausgasemissionen durch schnelles Auftauen des Permafrostes

18.02.2020 | Geowissenschaften

Supermagnete aus dem 3D-Drucker

18.02.2020 | Maschinenbau

Warum Lebewesen schrumpfen

18.02.2020 | Geowissenschaften

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics