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Luftverkehrssteuer sorgt weiterhin für Diskussion

19.10.2010
5. Deutsche Luftfahrttage
2. und 3. November 2010, Möwenpick Hotel Stuttgart Airport
Das Bundeskabinett hat die Einführung einer Luftverkehrsabgabe auf den Weg gebracht. Die umstrittene Abgabe bekommt drei entfernungsabhängige Stufen. Damit werden für Flüge ab dem 1. Januar 2011 je nach Länge acht, 25 oder 45 Euro zusätzlich fällig.

Airlines haben bereits damit begonnen, die Gebühr für Tickets zu erheben, die im kommenden Jahr gültig sind. Auf den 5. Deutschen Luftfahrttagen (2. und 3. November 2010, Stuttgart) treffen Vertreter von Fluggesellschaften wie Air Berlin, TUIfly, Finnair, Geschäftsführer großer deutscher Flughäfen und verkehrspolitische Sprecher zusammen und diskutieren unter dem Motto "Luftverkehr und Wirtschaftspolitik - zwei Seiten einer Medaille" über die neue Steuer und weitere Entwicklungen im Luftverkehr.

Der Gesetzesentwurf des Finanzministeriums zur neuen Luftverkehrsabgabe wurde heftig diskutiert. Der Bund verspricht sich Einnahmen von bis zu einer Milliarde Euro. Der Luftfahrtexperte Professor Dr. Richard Klophaus (Fachhochschule Worms) wird ausführlich auf die Auswirkungen der Luftverkehrssteuer eingehen. Das Konzept der Bundesregierung erläutert Staatssekretär Professor Klaus-Dieter Scheurle (Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Berlin). Die Luftverkehrskonzepte ihrer Parteien erörtern Uwe Beckmeyer, Sprecher der Arbeitsgruppe Verkehr, Bau und Stadtentwicklung der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag, und Patrick Döring, Stellvertretender Vorsitzender und verkehrspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion.

In der Diskussionsrunde "Luftverkehr als Spielball der Politik" sprechen
Christoph Debus (Air Berlin), Michael Garvens (Flughafen Köln/Bonn), Holger Linkweiler (Hochtief AirPort), Thomas Schnalke (Flughafen Düsseldorf), Walter Schoefer (Flughafen Stuttgart), Prof. Dr. Rainer Schwarz (Berliner Flughäfen, Flughafen Berlin-Schönefeld) und Thomas Weyer (Flughafen München) über die Auswirkungen der politischen Regulierung auf ihre Branche.

Die Emissionen des internationalen Luftverkehrs machen rund drei Prozent der globalen Treibhausgasemissionen aus - Tendenz steigend. Allein seit 1990 haben sich die Emissionen des Luftverkehrs fast verdoppelt. Die internationale Luftfahrtorganisation ICAO verabschiedete nun ein Klimaschutzkonzept, dass auch dem Vorhaben der Europäer Rechnung trägt, ab 2012 den Flugverkehr in den Emissionshandel einzubeziehen. Kati Ihamäki (Finnair), Andreas Klingler (Flughafen Düsseldorf) und René Maysokolua (Air Berlin) sprechen über Details zum Emissionsschutz im Luftverkehr. Weitere Themen des Branchentreffs sind die Luftverkehrspolitik in der EU, Luftverkehr und Schiene in der Konkurrenz, Fracht und Wirtschaftsentwicklung sowie Tourismus als Wachstumsfaktor.

Das Programm ist im Internet abrufbar unter www.luftfahrttage.de


Ansprechpartner:
Julia Batzing
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