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LIB 2015 tagt an der Universität Münster

28.04.2010
Bundesweite Innovationsallianz diskutiert Fortschritte in der Lithium-Ionen-Batterietechnologie

Rund 140 Fachleute aus Politik, Wirtschaft und Forschung sind am 28. und 29. April 2010 zu Gast an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU): Bei einer Tagung der bundesweiten Innovationsallianz LIB 2015 diskutieren und evaluieren insgesamt rund 140 Teilnehmer aus ganz Deutschland die Fortschritte in der Lithium-Ionen-Batterietechnologie, die die Allianz nun nach dem ersten Jahr ihres Bestehens vorweisen kann.

Der Sprecher der Innovationsallianz, Prof. Dr. Martin Winter vom Institut für Physikalische Chemie der WWU, begrüßte am heutigen Mittwoch, 28. April, die Gäste im münsterschen Schloss.

"LIB 2015 ist eines der Flaggschiff-Projekte unseres Hauses", sagte Ingo Höllein vom BMBF bei der Eröffnung der Tagung. Auch die Rektorin der WWU, Prof. Dr. Ursula Nelles, betonte die Bedeutung der Innovationsallianz: "Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass es in diesem Projekt um nicht weniger geht, als die technologische Herausforderung zu meistern, eine umweltverträgliche individuelle Mobilität zu sichern", sagte sie. Dabei könne dieses Projekt nicht alleine von den Wissenschaftlern des münsterschen Batterieforschungszentrums "MEET" getragen werden, sondern von einer "engagierten und beispiellosen Allianz aus Automobilwirtschaft, Forschungseinrichtungen und Politik".

Für die Zwischenspeicherung der aus erneuerbaren Energiequellen erzeugten Energie müssen effiziente Technologien entwickelt werden, ebenso für den Einsatz mobiler Energiespeicher bei Hybrid- oder Elektrofahrzeugen. Als besonders aussichtsreiche Kandidaten hierfür gelten Lithium-Ionen-Batterien.

Ziel der Innovationsallianz "Lithium Ionen Batterie LIB 2015" ist die Entwicklung der zweiten Generation leistungsfähiger, bezahlbarer und sicherer Batterien bis zum Jahr 2015. An dem Projekt beteiligt sind mehr als 60 Partner aus der Industrie sowie aus Forschungseinrichtungen und Universitäten.

Darunter ist die Universität Münster, die mit der Arbeitsgruppe von Projektsprecher Martin Winter beziehungsweise dem neu gegründeten Batterieforschungszentrum "MEET" ("Münster Electrochemical Energy Technology") landes- und bundesweit zu den herausragenden Einrichtungen im Bereich Lithium-Ionen-Technologie-Forschung zählt. Das BMBF fördert LIB 2015 insgesamt mit 60 Millionen Euro. Zusätzlich investieren die Industriepartner rund 360 Millionen Euro.

Links:
Weitere Informationen über MEET
http://www.uni-muenster.de/MEET/
LIB 2015
http://www.bmbf.de/de/11828.php

Christina Heimken | Universität Münster
Weitere Informationen:
http://www.uni-muenster.de

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