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Künstliche Intelligenz: Lernen von der Natur

17.04.2019

EvoStar: Internationale Informatik-Konferenz zu „Evolutionary Computing“ vom 24. bis 26. April in Leipzig

Die Natur hat Millionen verschiedener Tiere und Pflanzen hervorgebracht, die optimal auf ihre jeweiligen Lebensreiche abgestimmt sind. Die Methode der Natur: Evolution, also Optimierung durch natürliche Auslese und Selektion.


Dasselbe Prinzip benutzen auch Informatiker auf der ganzen Welt, um Künstliche Intelligenz (KI) zu entwickeln. Vom 24. bis 26. April 2019 treffen sich mehr als 140 internationale Experten für „Evolutionary Compution“ an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) zur Konferenz EvoStar 2019.

„Die wesentlichen Fortschritte der KI-Forschung wurden zuletzt im Bereich der Neuronalen Netzwerke erzielt. Mittlerweile zeigen sich jedoch gewisse Grenzen der Leistungsfähigkeit dieses Ansatzes. Viele Wissenschaftler hoffen, dass die Zusammenführung von Techniken aus den Neuronalen Netzwerken mit Methoden des Evolutionary Compution zu einem weiteren Innovationsschub führen wird“, erklärt Hendrik Richter, Professor für Regelungstechnik an der HTWK Leipzig und Gastgeber der Tagung.

Im Plenarvortrag zur Eröffnung der Tagung setzt sich Prof. Risto Miikkulainen von der Universität Texas, USA, genau mit dieser Fragestellung auseinander. Konferenz-Gastgeber Hendrik Richter ist deshalb überzeugt:

„Das Thema der Konferenz ist nicht nur in wissenschaftlicher Hinsicht spannend, sondern es beschäftigt sich mit einer Zukunftstechnologie, die unser Lebensumfeld mitgestalten wird.“

Die EvoStar ist unterteilt in vier Teil-Konferenzen zu den folgenden Themen: Genetische Programmierung (Genetic Programming), Anwendungen (Applications of Evolutionary Computation), Kombinatorische Optimierung (Evolutionary Computation in Combinatorial Optimisation) sowie Musik, Sound, Kunst und Design (Computational Intelligence in Music, Sound, Art and Design). Während es in den ersten drei Mini-Konferenzen vorrangig um neue Algorithmen und Methoden geht, stehen bei der Teil-Konferenz zu Musik und Kunst auch spielerische Themen eine Rolle. So gibt es beispielsweise Beiträge über einen Kochrezepte-Generator, über künstliche Kreativität bei der Gestaltung von Emojis und über computergenerierte Musik.

Die EvoStar findet seit etwa 20 Jahren einmal jährlich in Europa statt und wechselt üblicherweise zwischen Nord- und Südeuropa. Leipzig ist in diesem Jahr Gastgeber. In den letzten Jahren fand die Konferenz in Parma (Italien), Amsterdam (Niederlande), Porto (Portugal) und Kopenhagen (Dänemark) statt.

Wissenschaftliche Ansprechpartner:

Prof. Dr.-Ing. Hendrik Richter, HTWK Leipzig, Fakultät Ingenieurwissenschaften
Tel.: +49 341 3076-1123, E-Mail: hendrik.richter@htwk-leipzig.de

Weitere Informationen:

http://www.evostar.org/2019 – EvoStar 2019

Rebecca Schweier | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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