Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kreative Querdenker aus aller Welt zu erster Innovationstagung in Potsdam

28.06.2012
Mehrere hundert Innovationsexperten aus aller Welt werden sich im September in Potsdam treffen, um mit Pionieren der Design Thinking-Szene über zukunftsweisende Modelle und Methoden zu diskutieren.

Ferner sollen innovative, teamorientierte Lösungen für die Bereiche Management, Forschung und Bildung erarbeitet werden. Die vom 20. bis 22. September dauernde Veranstaltung mit dem Namen "d.confestival" wird eine Mischung aus Konferenz und Festival sein und damit für eine außergewöhnlich kreativ-produktive Arbeitsatmosphäre sorgen. Online-Anmeldungen sind jetzt unter http://www.hpi.dconfestival.net möglich.

Das neue Veranstaltungsformat soll erstmals Manager, Trainer und Forscher zusammen bringen, die Innovationen und innovative Teamarbeit im Fokus haben. Prominente Mitwirkende werden unter anderem SAP-Gründer und HPI-Stifter Prof. Hasso Plattner sowie Design-Thinking-Pionier David Kelley sein. Mit dabei ist zum Beispiel auch ein kreativer Wegweiser wie Oliviero Toscani, der Kopf hinter viel diskutierten Benetton-Kampagnen. Unternehmen wie Metro, Deutsche Bank und Deutsche Telekom haben ebenfalls bereits Mitwirkung zugesagt. Interaktive Präsentations- und Workshopformate, eine weltumspannende Innovationsaufgabe sowie ein Ausstellungsbereich sorgen für eine internationale Atmosphäre und vielfältige Gelegenheiten zum Netzwerken.

Gastgeber des weltweit ersten d.confestivals ist die HPI School of Design Thinking des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) in Potsdam. Sie ist Europas erste Innovationsschule für Studenten und arbeitet nach dem Vorbild des Hasso Plattner Institute of Design an der Stanford University in Palo Alto. Seit 2007 bietet die Potsdamer Einrichtung die in Deutschland einmalige akademische Zusatzausbildung in Design Thinking an.

Im Mittelpunkt des Design Thinkings stehen die Wünsche und Bedürfnisse der Nutzer und Kunden selbst. Darin unterscheidet sich der Prozess fundamental von herkömmlichen Innovationsmethoden in Wissenschaft und Praxis. Solche definieren die Erfordernisse meist von der technischen Machbarkeit oder wirtschaftlichen Vermarktbarkeit her. Design Thinking führt darüber hinaus fachübergreifend die Stärken vieler Problemlösungsstrategien, Denkmuster und Kommunikationskulturen zusammen.

"Wir freuen uns auf den Besuch kreativer Querdenker und Innovatoren aus aller Welt und ganz unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern. Sie werden diskutieren, sich streiten und gemeinsam Neues und Spannendes entstehen lassen."

Prof. Christoph Meinel, Direktor des Hasso-Plattner-Instituts in Potsdam

"Die vernetzte Arbeitswelt der Zukunft wird drei Tage lang in Potsdam erlebbar werden. Mit dem d.confestival starten wir ein neues, interaktives und kollaboratives Veranstaltungsformat mit der Strenge einer wissenschaftlichen Konferenz und der Fröhlichkeit eines Festivals."

Prof. Ulrich Weinberg, Leiter der HPI School of Design Thinking

Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut

Das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH (HPI) in Potsdam (http://www.hpi.uni-potsdam.de/willkommen.html) ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für IT-Systems Engineering. Als einziges Universitäts-Institut in Deutschland bietet es den Bachelor- und Master-Studiengang "IT-Systems Engineering" an – ein besonders praxisnahes und ingenieurwissenschaftliches Informatik-Studium, das von derzeit 460 Studenten genutzt wird. Die HPI School of Design Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem Vorbild der Stanforder d.school, bietet 120 Plätze für ein Zusatzstudium an. Insgesamt zehn HPI-Professoren und über 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten sind am Institut tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung – in seinen neun Fachgebieten, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Haifa und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen für alle Lebensbereiche. Das HPI kommt bei den CHE-Hochschulrankings stets auf Spitzenplätze.

Hintergrund zur HPI School of Design Thinking

Seit 2007 bietet die HPI School of Design Thinking des Hasso-Plattner-Instituts in Potsdam-Babelsberg (http://www.hpi.uni-potsdam.de/d_school/home.html) ein europaweit einmaliges Zusatzstudium „Design Thinking“ an. Nach dem Vorbild des Schwesterinstituts "HPI d.school" an der der US-Eliteuniversität Stanford im Silicon Valley (http://dschool.stanford.edu) vermittelt die akademische Zusatzausbildung "Design Thinking" Studierenden höherer Semester aus allen Disziplinen die Fähigkeit, in kleinen multidisziplinären Teams besonders benutzerfreundliche Produkte und Dienstleistungen für alle Lebensbereiche zu entwickeln. Projekte finden in enger Zusammenarbeit mit Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen und Nichtregierungsorganisationen statt. Pro Semester werden bis zu 120 Studierende ausgebildet – je 40 in zwei Basic-Kursen und einem Advanced-Lehrgang. Mittlerweile studieren Bewerber aus 22 Nationen an der HPI School of Design Thinking. Die Ausbildungsdauer beträgt ein oder zwei Semester - bei zwei Präsenztagen in Potsdam pro Woche. Der erfolgreiche Abschluss wird mit einem Zertifikat des Instituts bescheinigt. Den Studierenden stehen erfahrene Professoren und Dozenten aus verschiedenen Fachbereichen und Disziplinen zur Seite.

Hans-Joachim Allgaier | idw
Weitere Informationen:
http://www.hpi.dconfestival.net/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Hate Speech bis KI: Online-Forscher_innen aus aller Welt treffen sich zur General Online Research an der HTW Berlin
28.02.2020 | Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin

nachricht CLIMATE2020 – Weltweite Online-Klimakonferenz vom 23. bis 30. März 2020
26.02.2020 | Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wiegende Halme auf der Handwerksmesse München

Talente-Sonderschau: Architekturstudenten der HTWK Leipzig zeigen filigrane Skulptur aus Strohhalmen – dahinter steckt eine Konstruktionsidee für organisch gekrümmte Fassaden

Swaying Straws (Wiegende Halme) heißt die Skulptur, die die zwei Architekturstudenten Fabian Eidner und Theodor Reinhardt von der Hochschule für Technik,...

Im Focus: Wissenschaftler beleuchten aktuellen Stand der Anwendung des Maschinenlernens bei Forschung an aktiven Materialien

Verfahren des Maschinenlernens haben durch die Verfügbarkeit von enormen Datenmengen in den vergangenen Jahren einen großen Zuwachs an Anwendungen in vielen Gebieten erfahren: vom Klassifizieren von Objekten, über die Analyse von Zeitreihen bis hin zur Kontrolle von Computerspielen und Fahrzeugen. In einem aktuellen Review in der Zeitschrift „Nature Machine Intelligence“ beleuchten Autoren der Universitäten Leipzig und Göteborg den aktuellen Stand der Anwendung und Anwendungsmöglichkeiten des Maschinenlernens im Bereich der Forschung an aktiven Materialien.

Als aktive Materialien bezeichnet man Systeme, die durch die Umwandlung von Energie angetrieben werden. Bestes Beispiel für aktive Materialien sind biologische...

Im Focus: Computersimulationen stellen bildlich dar, wie DNA erkannt wird, um Zellen in Stammzellen umzuwandeln

Forscher des Hubrecht-Instituts (KNAW - Niederlande) und des Max-Planck-Instituts in Münster haben entdeckt, wie ein essentielles Protein bei der Umwandlung von normalen adulten humanen Zellen in Stammzellen zur Aktivierung der genomischen DNA beiträgt. Ihre Ergebnisse werden im „Biophysical Journal“ veröffentlicht.

Die Identität einer Zelle wird dadurch bestimmt, ob die DNA zu einem beliebigen Zeitpunkt „gelesen“ oder „nicht gelesen“ wird. Die Signalisierung in der Zelle,...

Im Focus: Bayreuther Hochdruck-Forscher entdecken vielversprechendes Material für Informationstechnologien

Forscher der Universität Bayreuth haben ein ungewöhnliches Material entdeckt: Bei einer Abkühlung auf zwei Grad Celsius ändern sich seine Kristallstruktur und seine elektronischen Eigenschaften abrupt und signifikant. In diesem neuen Zustand lassen sich die Abstände zwischen Eisenatomen mithilfe von Lichtstrahlen gezielt verändern. Daraus ergeben sich hochinteressante Anwendungsmöglichkeiten im Bereich der Informationstechnologien. In der Zeitschrift „Angewandte Chemie – International Edition“ stellen die Wissenschaftler ihre Entdeckung vor. Die neuen Erkenntnisse sind aus einer engen Zusammenarbeit mit Partnereinrichtungen in Augsburg, Dresden, Hamburg und Moskau hervorgegangen.

Bei dem ungewöhnlichen Material handelt es sich um ein Eisenoxid mit der Zusammensetzung Fe₅O₆. In einem Hochdrucklabor des Bayerischen Geoinstituts (BGI),...

Im Focus: Von China an den Südpol: Mit vereinten Kräften dem Rätsel der Neutrinomassen auf der Spur

Studie von Mainzer Physikern zeigt: Experimente der nächsten Generation versprechen Antworten auf eine der aktuellsten Fragen der Neutrinophysik

Eine der spannendsten Herausforderungen der modernen Physik ist die Ordnung oder Hierarchie der Neutrinomassen. Eine aktuelle Studie, an der Physiker des...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Hate Speech bis KI: Online-Forscher_innen aus aller Welt treffen sich zur General Online Research an der HTW Berlin

28.02.2020 | Veranstaltungen

CLIMATE2020 – Weltweite Online-Klimakonferenz vom 23. bis 30. März 2020

26.02.2020 | Veranstaltungen

Automatisierung im Dienst des Menschen

25.02.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Asteroid in eiserner Rüstung

28.02.2020 | Geowissenschaften

Hate Speech bis KI: Online-Forscher_innen aus aller Welt treffen sich zur General Online Research an der HTW Berlin

28.02.2020 | Veranstaltungsnachrichten

UV-Licht gegen störenden Unterwasserbewuchs – Innovatives Antifouling-System des IOW jetzt reif für Serienproduktion

28.02.2020 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics