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Klinik, Analyse und Wissenschaft – Stammzellmediziner tagen im CRTD

13.03.2013
Mehr als 500 Ärzte und medizinisches Personal der Stammzelltherapie werden sich vom 14. bis 16. März 2013 zum 17. Jahressymposium der Interdisziplinären Gruppe für Labor und Durchflusszytometrie (IGLD) in Dresden über neue Verfahren, Anwendungen, Gesetze und Normen austauschen.
Dieses Mal sind dazu explizit Grundlagenforscher der regenerativen Medizin, Transplantations-diagnostik und Stammzellforschung eingeladen, um mit den Fachärzten für Laboratoriums-, Transfusionsmedizin, Onkologie und Hämatologie neben der Diagnostik über die neuesten wissenschaftlichen Forschungserkenntnisse zu diskutieren.

Neben Vorträgen führen die über 60 Referenten vor allem auch praktische, klinische Anwendungen wie zum Beispiel Stammzellpräparate bei Leukämien vor. „Der Focus des Jahrestagung liegt auf der klinischen Anwendung“, berichtet Prof. med. Torsten Tonn von der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus und Organisator des Symposiums. „Deshalb sind für uns Kliniker unter anderem auch Themen wichtig, die die aktuellen regulatorischen Vorgaben für die Anwendung von Stammzellen und Stammzellpräparaten vermitteln.“

Die 1995 gegründete „Interdisziplinäre Gruppe für Labor und Durchflusszytometrie“ (IGLD) zielt darauf ab, Theorie, angewandte Praxis und klinische Diagnostik sowie Therapie zu verknüpfen. Die Durchflusszytometrie ist ein Messverfahren, um Zellen zu analysieren und zelluläre Eigenschaften zu beschreiben. Angewendet wird die Technologie für die Routinediagnostik in der Hämatologie, Infektologie und Immunologie, ebenso in der medizinischen und zellbiologischen Grundlagenforschung sowie der Biotechnologie.
Nach dem zweitägigen Jahressymposium mit Veranstaltungen zu klinischen Zellpräparationsmethoden sowie Grundlagen der Kultivierung und Manipulation von Stammzellen, ebenso aktuellen Erkenntnissen der Immunhämatologie, Gerinnung, Transplantationsdiagnostik und Qualitätskontrolle von Zelldiagnostik werden am dritten Tag Workshops angeboten. Mitveranstalter ist das DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien Dresden – Exzellenzcluster an der TU Dresden (CRTD), in dessen Gebäude die diesjährige Tagung stattfindet.
Link zum 17. Jahressymposium des IGLD: http://www.igld.de/

Pressekontakt
Birte Urban-Eicheler
Pressesprecherin DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien Dresden – Exzellenzcluster an der TU Dresden
Tel.: 0351/ 458-82065
E-Mail: birte.urban@crt-dresden.de
http://www.crt-dresden.de

Konrad Kästner
Pressesprecher der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus
Tel.: 0351/ 458-5486
E-Mail: konrad.kaestner@tu-dresden.de
http://tu-dresden.de/med/

Das 2006 gegründete Zentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD) der Technischen Universität konnte sich in der dritten Runde der Exzellenzinitiative erneut als Exzellenzcluster und DFG-Forschungszentrum durchsetzen. Es wird von dem Entwicklungs- und Neurobiologen Prof. Dr. Michael Brand geleitet. Ziel des CRTD ist es, das Selbstheilungspotential des Körpers zu erforschen und völlig neuartige, regenerative Therapien für bisher unheilbare Krankheiten zu entwickeln. Die Forschungsschwerpunkte des Zentrums konzentrieren sich auf Hämatologie und Immunologie, Diabetes, neurodegenerative Erkrankungen sowie Knochen- und Knorpelersatz. Zurzeit arbeiten sechs Professoren und neun Forschungsgruppenleiter am CRTD, die in einem interdisziplinären Netzwerk von über 90 Mitgliedern sieben verschiedener Institutionen Dresdens eingebunden sind. Zusätzlich unterstützen 18 Partner aus der Wirtschaft das Netzwerk. Dabei erlauben die Synergien im Netzwerk eine schnelle Übertragung von Ergebnissen aus der Grundlagenforschung in klinische Anwendungen.

Birte Urban-Eicheler | idw
Weitere Informationen:
http://www.crt-dresden.de

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