Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ist Lebensqualität mit Demenz möglich?

08.12.2015

Was bedeutet es, wenn Menschen dement sind? Welche Auswirkungen hat Demenz für das soziale Leben? Wie lässt sich die Lebensqualität mit Demenz verbessern? Diese und weitere Fragen werden am 10. Dezember 2015 in der Familien-Universität beantwortet. Prof. Dr. Rainer Neubart vom Kreiskrankenhaus Wolgast referiert zum Thema „Ist Lebensqualität mit Demenz möglich?“. Die Veranstaltung findet um 16:00 Uhr im Hörsaal Nord der Universitätsmedizin, Ferdinand-Sauerbruch-Straße, in Greifswald statt.

Unter Demenz (aus dem lateinischen: nachlassender Verstand) versteht man ein Syndrom vor allem älterer Menschen, bei dem es zu einem Abbau der geistigen Funktionen kommt. Genau genommen handelt es sich um eine Gruppe von Krankheiten, die ähnliche Auswirkungen zeigen:

• Nachlassendes Gedächtnis
• Orientierungsstörung und
• Einschränkung der Alltagskompetenz.

Bei der Demenz handelt es sich nicht nur um eine Krankheit, sondern um ein Phänomen mit immensen Auswirkungen auf unser Gesundheits- und Sozialsystem. Eine Reihe von Fakten charakterisiert die Bedeutung dieser Erkrankung:

• Die Demenz ist die Hauptursache von Pflegebedürftigkeit.
• Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es in Deutschland 1,5 Million Betroffene, Tendenz stark steigend.
• Die jährliche Behandlung und Pflegekosten werden mit 35 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt. Der vierte Altenbericht der deutschen Bundesregierung (2004) errechnete damals 26 Milliarden Euro pro Jahr.

Um den betroffenen Patienten helfen zu können, ist eine exakte Diagnostik unbedingt erforderlich. Einige Erkrankungen, die vordergründig wie eine Alzheimer-Demenz aussehen, sind nämlich heilbare Krankheiten!

Besteht dagegen eine wirkliche Demenz, besteht die Chance, für den betroffenen Patienten und das soziale Umfeld ein Gesundheitsmanagement zu organisieren, das die Krankheitsfolgen erträglich gestaltet und die Lebensqualität entscheidend verbessert. Wie die Lebensqualität der betroffenen Menschen aussieht und wie man sie positiv gestalten kann, ist Gegenstand des Referates.

Familien-Universität Greifswald
„Ist Lebensqualität mit Demenz möglich?“
Vortrag von Prof. Dr. Rainer Neubart
Donnerstag, 10. Dezember 2015, 16:00 Uhr
Hörsaal Nord, Universitätsmedizin,
Ferdinand-Sauerbruch-Straße, 17489 Greifswald
Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen
Familien-Universität Greifswald http://www.familienuni.wissen-lockt.de/
Bürgerhafen Greifswald http://www.buergerhafen.de/startseite.html

Ansprechpartner

Prof. Dr. Rainer Neubart
Kreiskrankenhaus Wolgast gGmbH
Altenmedizinisches Zentrum Wolgast
Chausseestraße 46, 17438 Wolgast
Telefon 03836 257-591
neubart@kreiskrankenhaus-wolgast.de

Franziska Vopel
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
Presse- und Informationsstelle
Domstraße 11, 17489 Greifswald
Telefon 03834 86-1144
franziska.vopel@uni-greifswald.de

Dr. Monika Meyer-Klette
Bürgerhafen Greifswald
Martin-Luther-Straße 10, 17489 Greifswald
Telefon 03834 7775611
monika.meyer-klette@pommerscher-diakonieverein.de

Jan Meßerschmidt | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Gemeinsam auf kleinem Raum - Mikrowohnen
19.02.2020 | Technische Universität Berlin

nachricht Chemnitzer Linux-Tage am 14. und 15. März 2020: „Mach es einfach!“
12.02.2020 | Technische Universität Chemnitz

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Fraunhofer IOSB-AST und DRK Wasserrettungsdienst entwickeln den weltweit ersten Wasserrettungsroboter

Künstliche Intelligenz und autonome Mobilität sollen dem Strukturwandel in Thüringen und Sachsen-Anhalt neue Impulse verleihen. Mit diesem Ziel fördert das Bundeswirtschaftsministerium ab sofort ein innovatives Projekt in Halle (Saale) und Ilmenau.

Der Wasserrettungsdienst Halle (Saale) und das Fraunhofer Institut für Optronik,
Systemtechnik und Bildauswertung, Institutsteil Angewandte Systemtechnik...

Im Focus: A step towards controlling spin-dependent petahertz electronics by material defects

The operational speed of semiconductors in various electronic and optoelectronic devices is limited to several gigahertz (a billion oscillations per second). This constrains the upper limit of the operational speed of computing. Now researchers from the Max Planck Institute for the Structure and Dynamics of Matter in Hamburg, Germany, and the Indian Institute of Technology in Bombay have explained how these processes can be sped up through the use of light waves and defected solid materials.

Light waves perform several hundred trillion oscillations per second. Hence, it is natural to envision employing light oscillations to drive the electronic...

Im Focus: Haben ein Auge für Farben: druckbare Lichtsensoren

Kameras, Lichtschranken und Bewegungsmelder verbindet eines: Sie arbeiten mit Lichtsensoren, die schon jetzt bei vielen Anwendungen nicht mehr wegzudenken sind. Zukünftig könnten diese Sensoren auch bei der Telekommunikation eine wichtige Rolle spielen, indem sie die Datenübertragung mittels Licht ermöglichen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) am InnovationLab in Heidelberg ist hier ein entscheidender Entwicklungsschritt gelungen: druckbare Lichtsensoren, die Farben sehen können. Die Ergebnisse veröffentlichten sie jetzt in der Zeitschrift Advanced Materials (DOI: 10.1002/adma.201908258).

Neue Technologien werden die Nachfrage nach optischen Sensoren für eine Vielzahl von Anwendungen erhöhen, darunter auch die Kommunikation mithilfe von...

Im Focus: Einblicke in die Rolle von Materialdefekten bei der spin-abhängigen Petahertzelektronik

Die Betriebsgeschwindigkeit von Halbleitern in elektronischen und optoelektronischen Geräten ist auf mehrere Gigahertz (eine Milliarde Oszillationen pro Sekunde) beschränkt. Die Rechengeschwindigkeit von modernen Computern trifft dadurch auf eine Grenze. Forscher am MPSD und dem Indian Institute of Technology in Bombay (IIT) haben nun untersucht, wie diese Grenze mithilfe von Lichtwellen und Festkörperstrukturen mit Defekten erhöht werden könnte, um noch größere Rechenleistungen zu erreichen.

Lichtwellen schwingen mehrere hundert Trillionen Mal pro Sekunde und haben das Potential, die Bewegung von Elektronen zu steuern. Im Gegensatz zu...

Im Focus: Charakterisierung von thermischen Schnittstellen für modulare Satelliten

Das Fraunhofer IFAM in Dresden hat ein neues Projekt zur thermischen Charakterisierung von Kupfer/CNT basierten Scheiben für den Einsatz in thermalen Schnittstellen von modularen Satelliten gestartet. Gefördert wird das Projekt „ThermTEST“ für 18 Monate vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Zwischen den Einzelmodulen von modularen Satelliten werden zur Kopplung eine Vielzahl von Schnittstellen benötigt, die nach ihrer Funktion eingeteilt werden...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Gemeinsam auf kleinem Raum - Mikrowohnen

19.02.2020 | Veranstaltungen

Chemnitzer Linux-Tage am 14. und 15. März 2020: „Mach es einfach!“

12.02.2020 | Veranstaltungen

4. Fachtagung Fahrzeugklimatisierung am 13.-14. Mai 2020 in Stuttgart

10.02.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Supercomputer „Hawk“ eingeweiht: Höchstleistungsrechenzentrum der Universität Stuttgart erhält neuen Supercomputer

19.02.2020 | Informationstechnologie

Soziale Netzwerke geben Aufschluss über Dates von Blaumeisen

19.02.2020 | Biowissenschaften Chemie

Gemeinsam auf kleinem Raum - Mikrowohnen

19.02.2020 | Veranstaltungsnachrichten

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics