Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Internationale Tinnitus-Forschungskonferenz der Tinnitus Research Initiative in Regensburg

13.03.2018

Die 11. Internationale Konferenz der Tinnitus Research Initiative in Verbindung mit einem Abschlussmeeting des EU-geförderten COST TINNET- Projektes findet in diesem Jahr vom 14.-16. März 2018 in Regensburg statt.

Allein in Europa leiden ca. 40 Millionen Menschen an chronischem Tinnitus, also der dauerhaften subjektiven Wahrnehmung von Geräuschen oder Tönen ohne Vorhandensein einer Geräuschquelle. Diese Zahl verdeutlicht die Relevanz dieses medizinischen Bereichs, zu dem sich auf der 11. Internationalen Konferenz der Tinnitus Research Initiative bis zu 300 internationale Wissenschaftler diverser Fachgebiete, die mit dem interdisziplinären Feld der Tinnitusforschung korrelieren, sowie die führenden Ärzte auf dem Gebiet der Tinnitusbehandlung treffen.


Unter dem Motto „Disruptive Innovations in Tinnitus“ werden die bedeutendsten Ergebnisse der Tinnitusforschung der letzten Jahre vorgestellt. Zudem erwartet die Teilnehmer eine Industrieausstellung führender Firmen auf dem Gebiet Tinnitus und Hörvermögen. Die Konferenz genießt großes Ansehen im internationalen medizinischen Kontext und bietet eine gute Plattform zum Informations- und Wissensaustausch, um neue Forschungsansätze zu generieren und Kontakte zu knüpfen.

Im Vorfeld des Kongresses findet eine Nachwuchs-Konferenz für angehende Tinnitus-Wissenschaftler statt. Federführend ist hier das von der EU geförderte und von der Universität Regensburg aus koordinierte Forschungsprojekt „European School for Interdisciplinary Tinnitus Research“, kurz ESIT, in dessen Rahmen 15 Doktoranden in einem Zeitraum von drei Jahren ausgebildet und in die internationalen Reihen der Tinnitusforscher eingeführt werden.

Dabei sollen neue Forschungsmethoden eingesetzt, erste genetische Studien zu Tinnitus durchgeführt und der größte pan-europäische Tinnitus-Datensatz aufgebaut werden. Ziel ist es, so die Grundlagen für eine individualisierte und evidenzbasierte Tinnitusbehandlung zu schaffen.

Bereits 2006 wurde die Tinnitus Research Initiative von führenden Forschern auf diesem Gebiet gegründet, um effektive Behandlungsmethoden für die verschiedenen Arten von Tinnitus zu finden. Seit 2010 ist die Tinnitus Research Initiative als gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Regensburg anerkannt.

Seit Gründung der Tinnitus Research Initiative hat sich in der Tinnitusforschung viel getan. Mehr Wissenschaftler befassen sich aktuell mit diesem Thema, viele neue Erkenntnisse wurden gewonnen, Diagnoseverfahren und Behandlungsansätze wurden entwickelt und starke Netzwerke gegründet – jedoch gibt es noch keine universelle Behandlungsmethode für alle Arten von Tinnitus.

Als Unterstützer der Internationalen Tinnitus-Konferenz konnten unter anderem die Regensburger Universitätsstiftung Hans Vielberth sowie die Deutsche Forschungsgemeinschaft gewonnen werden.

Katja Rußwurm | idw - Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen:
http://www.ukr.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Kalikokrebse: Erste Fachtagung zu hochinvasiver Tierart
16.11.2018 | Pädagogische Hochschule Karlsruhe

nachricht Können Roboter im Alter Spaß machen?
14.11.2018 | Frankfurt University of Applied Sciences

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Eine kalte Supererde in unserer Nachbarschaft

Der sechs Lichtjahre entfernte Barnards Stern beherbergt einen Exoplaneten

Einer internationalen Gruppe von Astronomen unter Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Astronomie in Heidelberg ist es gelungen, beim nur sechs Lichtjahre...

Im Focus: Mit Gold Krankheiten aufspüren

Röntgenfluoreszenz könnte neue Diagnosemöglichkeiten in der Medizin eröffnen

Ein Präzisions-Röntgenverfahren soll Krebs früher erkennen sowie die Entwicklung und Kontrolle von Medikamenten verbessern können. Wie ein Forschungsteam unter...

Im Focus: Ein Chip mit echten Blutgefäßen

An der TU Wien wurden Bio-Chips entwickelt, in denen man Gewebe herstellen und untersuchen kann. Die Stoffzufuhr lässt sich dabei sehr präzise dosieren.

Menschliche Zellen in der Petrischale zu vermehren, ist heute keine große Herausforderung mehr. Künstliches Gewebe herzustellen, durchzogen von feinen...

Im Focus: A Chip with Blood Vessels

Biochips have been developed at TU Wien (Vienna), on which tissue can be produced and examined. This allows supplying the tissue with different substances in a very controlled way.

Cultivating human cells in the Petri dish is not a big challenge today. Producing artificial tissue, however, permeated by fine blood vessels, is a much more...

Im Focus: Optimierung von Legierungswerkstoffen: Diffusionsvorgänge in Nanoteilchen entschlüsselt

Ein Forschungsteam der TU Graz entdeckt atomar ablaufende Prozesse, die neue Ansätze zur Verbesserung von Materialeigenschaften liefern.

Aluminiumlegierungen verfügen über einzigartige Materialeigenschaften und sind unverzichtbare Werkstoffe im Flugzeugbau sowie in der Weltraumtechnik.

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Können Roboter im Alter Spaß machen?

14.11.2018 | Veranstaltungen

Tagung informiert über künstliche Intelligenz

13.11.2018 | Veranstaltungen

Wer rechnet schneller? Algorithmen und ihre gesellschaftliche Überwachung

12.11.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Emulsionen masschneidern

15.11.2018 | Materialwissenschaften

LTE-V2X-Direktkommunikation für mehr Verkehrssicherheit

15.11.2018 | Informationstechnologie

Daten „fühlen“ mit haptischen Displays

15.11.2018 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics