Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Internationale Expertentagung zur Klimaforschung

23.09.2008
"Making Europe climate proof: The European Institute of Technology (EIT) and its potentials in climate research" lautet das Thema einer internationalen Expertentagung am 20. Oktober in Berlin, zu der die wissenschaftliche Abteilung der Französischen Botschaft im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft zusammen mit dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) mit Unterstützung des BMBF einladen.

Der Klimawandel ist zu einer globalen Herausforderung geworden. Wenn wir heute nicht handeln und beginnen, unser Wirtschaftsleben auf eine nachhaltige Grundlage zu stellen, wird das Klimasystem mit höchster Wahrscheinlichkeit außer Kontrolle geraten.

Klimasicherheit und Energiestabilität miteinander zu vereinbaren ist eine der großen Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte. Beim Klimaschutz und der Bewältigung der unvermeidbaren Folgen des Klimawandels soll und wird die Europäische Union eine Schlüsselrolle spielen.

Im Jahr 2006 beschloss die EU die Gründung des European Institute of Technology (EIT), um Kräfte zu bündeln und die Zusammenarbeit in den Bereichen Innovation und Technologien zu fördern. Dabei stehen der Klimawandel, die Entwicklung und der Einsatz erneuerbarer Energien sowie die Nutzung von Kommunikations- und Informationstechnologien im Vordergrund.

Die Aufgabe des EIT besteht darin, die drei Bereiche Bildung, Forschung und Innovation stärker zu verknüpfen. Die Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft soll intensiviert werden, um die Wettbewerbsfähigkeit der EU in diesen Bereichen zu stärken. Das EIT ist kein Förderinstrument, sondern dient vielmehr als Impulsgeber.

In diesem Zusammenhang veranstalten das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und die wissenschaftliche Abteilung der Französischen Botschaft in Berlin im Rahmen der französischen EU-Präsidentschaft mit Unterstützung des BMBF ein Expertentreffen

am 20. Oktober 2008 von 9.00 bis 19.00 Uhr
in der Französischen Botschaft in Deutschland,
Pariser Platz 5, 10117 Berlin
zum Thema «Making Europe climate proof: The European Institute of Technology (EIT) and its potentials in climate research».

Es wird darum gehen, im Gespräch mit Politik und Wirtschaft nach Ansatzpunkten für Aktivitäten im Rahmen des EIT zu suchen in den Feldern:

Globale Klimamodellierung,
Regionale Klimamodellierung,
Klimafolgenabschützung,
Klimaschutz- und Anpassungsstrategien.
Anmeldungsformular:
www.wissenschaft-frankreich.de/Resources_fm/inscription_20102008.doc
Programm:
www.wissenschaft-frankreich.de/Resources_fm/programm_11092008.pdf
Quelle: Wissenschaftliche Abteilung der Französischen Botschaft, Berlin

| Wissenschaft Frankreich
Weitere Informationen:
http://www.wissenschaft-frankreich.de
http://www.kooperation-international.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen
19.07.2018 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Innovation – the name of the game
18.07.2018 | Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Mit dem Nano-U-Boot gezielt gegen Kopfschmerzen und Tumore

19.07.2018 | Medizin Gesundheit

VDI sieht urbane Produktion und Logistik als integrale Teile der Stadt der Zukunft

19.07.2018 | Architektur Bauwesen

Infrarotsensor als neue Methode für die Wirkstoffentwicklung

19.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics