Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

International bedeutender Kongress zur Becken- und Hüftchirurgie findet aktuell in Homburg statt

30.06.2011
Becken und Hüfte 2011: Standards, Neuentwicklung, Kontroversen

Aktuell treffen sich in Homburg internationale Experten auf dem Gebiet der Becken- und Hüftchirurgie zu einer sogenannten „Konsensuskonferenz“ mit 200 Teilnehmern. Im Rahmen des inzwischen 10. Beckenkurses der Klinik für Unfall, Hand- und Wiederstellungschirurgie des Universitätsklinikums des Saarlandes (UKS) wird dieser wichtige Erfahrungsaustausch zusammen mit der Klinik für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie durchgeführt, um auch die Themen Hüftarthroskopie, Kinderorthopädie und Hüftendoprothetik auf internationalem Standard zu diskutieren.

Die Unfallchirurgische Klinik in Homburg/Saar hat sich über die letzten 10 Jahre unter der Leitung von Prof. Tim Pohlemann zu einem der europaweit führenden Behandlungszentren für Becken- und Acetabulumverletzungen entwickelt.

Im Rahmen der jetzt einberufenen Konferenz werden wichtige Fragestellungen zur Entscheidungsfindung, Operationstechnik und Nachbehandlung dieser komplizierten Verletzungen und degenerativen oder anlagebedingten Erkrankungen diskutiert und konkrete Behandlungsempfehlungen formuliert. Diese stellen den aktuellen Behandlungsstandard dar und sollten zu weiteren Verbesserungen der Behandlungsqualität führen.

Eine derartige Vorgehensweise ist umso wichtiger, da Beckenverletzungen insgesamt zwar relativ selten, weiterhin aber leider häufig akut lebensbedrohlich sind und daher nur sehr wenige wissenschaftlich aussagekräftige Vergleichsstudien durchgeführt werden können. Schon die Empfehlungen der vor 5 Jahren stattgefundenen ersten Konsensuskonferenz wurden weltweit beachtet und gelten derzeit immer noch als wichtige Behandlungsempfehlung.

Die Referenten der Konferenz kommen u. a. aus Argentinien, Japan, den USA, Slowenien, Finnland, England, Schweiz, Österreich, Belgien und Luxemburg.

Die Klinik für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie des UKS in Homburg ist Pionier der Hüftarthroskopie. Aus dieser Klinik ging das erste deutschsprachige umfassende Lehrbuch für die Hüftarthroskopie hervor. Sie ist Spezialklinik für sämtliche Deformitäten und Erkrankungen des Hüftgelenks in jedem Lebensalter.

Die gemeinsame Veranstaltung mit der Klinik für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie ist Ausdruck der engen Partnerschaft beider Kliniken in der Weiterbildung der neuen Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie, der Forschung und hochspezialisierten aber doch kooperativen Patientenversorgung. Beide Klinikdirektoren sind derzeit Präsidenten der nationalen Fachgesellschaften.

Im Rahmen des Veranstaltungsprogramms bietet die Arbeitsgemeinschaft Osteosynthese (AO) für OP-Personal einen Trauma-Spezialkurs/Becken an. Prof. Pohlemann ist innerhalb der AO Leiter der Technischen Kommission.

Kontakt:
Professor Dr. Tim Pohlemann
Direktor der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie
D-66421 Homburg
Telefon: 06841/16 31502
E-Mail: tim.pohlemann@uks.eu
Prof. Dr. med. Dieter Kohn
Direktor der Klinik für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie
D-66421 Homburg/Saar
Telefon: 06841/16 24500
E-Mail: dieter.kohn@uks.eu

Roger Motsch | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-saarland.de

Weitere Berichte zu: Hüftarthroskopie Hüftchirurgie Orthopädie UKS

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Innovation – the name of the game
18.07.2018 | Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH)

nachricht Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht
17.07.2018 | Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

Interdisziplinäre Konferenz: Diabetesforscher und Bioingenieure diskutieren Forschungskonzepte

13.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Vernetzte Beleuchtung: Weg mit dem blinden Fleck

18.07.2018 | Energie und Elektrotechnik

BIAS erhält Bremens größten 3D-Drucker für metallische Luffahrtkomponenten

18.07.2018 | Verfahrenstechnologie

Verminderte Hirnleistung bei schwachem Herz

18.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics