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Illusion-Immersion-Involvement – Erste interdisziplinäre Konferenz an der FH Kiel

15.10.2010
Bücher, die uns nicht mehr loslassen, Filme, bei denen wir mitfühlen, Computerspiele, bei denen wir mitfiebern, als wären die Abenteuer real.

Die Forschung spricht von „Immersion“ wenn sich Fiktion und Realität vermischen und beschäftigt sich zunehmend mit diesem Phänomen, nicht zuletzt im Zusammenhang mit den Neuen Medien. Neben der Forschung zeigt auch die Industrie reges Interesse, Werbespots präsentieren bereits heute Wohnzimmer, deren Wände zur digitalen Membran werden. Eine Utopie, die durch moderne Technik in greifbare Nähe rückt.

Vom 29. bis 30. Oktober 2010 bietet sich internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der Fachhochschule Kiel die Gelegenheit für eine erste Bestandsaufnahme der vielfältigen Produktions- und Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet der Immersion. Das Spektrum der Konferenz „Illusion-Immersion-Involvement“ umfasst Themenbereiche wie 3-D-Film, Computerspiel, Fulldome-Projektion, Breitbildkinoformat, Architektur, technische Innovation, sprachliche, erzähltheoretische und sozio-historische Dimensionen der Immersion. Darüber hinaus präsentieren Unternehmen die neuesten technischen Entwicklungen aus der Medienpraxis.

Einen immersiven Raum bietet der Mediendom der Fachhochschule Kiel. In dieser einzigen hochschulinternen Fulldome-Forschungseinrichtung Deutschlands produzieren Studierende und Absolventinnen und Absolventen der Kieler Hochschulen 360-Grad-Animationen und Präsentationen, die es Betrachtenden ermöglichen, in fremde und ferne Welten einzutauchen.

Der Fachbereich Medien wird die Forschung im Bereich der immersiven Medien künftig weiter intensivieren. Im Frühjahr 2010 befürwortete die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) die Zuwendung von Landesmitteln in Höhe von 228.000 Euro, u. a. um die technische Ausstattung des Forschungsbereiches zu verbessern. Ein Ritterschlag für den Fachbereich, betont Prodekanin Prof. Franziska Uhing:

„Fachhochschulen stehen eigentlich nicht im Fokus der DFG. Mehrere Faktoren haben das Interesse und Wohlwollen der DFG geweckt: Unsere besondere Ausstattung mit dem 360-Grad-Projektionslabor ‚Mediendom’, die Einbindung des Themas in die Lehre und die Kooperationen mit der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und der Muthesius Kunsthochschule.“

Kontakt:
Fachhochschule Kiel
Fachbereich Medien
Prof. Heidi Kjär
heidi.kjaer@fh-kiel.de

Frauke Schäfer | idw
Weitere Informationen:
http://www.konferenz-iii.de

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