Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Hochschule Koblenz als Gastgeber der Konferenz „Learning Management Systems Rheinland-Pfalz“

14.11.2014

Im Rahmen der Konferenz „Learning Management Systems Rheinland-Pfalz“ (LMS) beschäftigten sich über 70 Personen, darunter Lehrende, Mitarbeitende in Bildungseinrichtungen sowie Studierende am RheinMoselCampus der Hochschule Koblenz mit den Einsatzmöglichkeiten und den Vorteilen von E-Learning.

Während der Konferenz, die Abteilung Hochschulentwicklung und Qualitätsmanagement (HEQM) der Hochschule Koblenz gemeinsam mit dem Virtuellen Campus Rheinland-Pfalz (VCRP) durchführte, erfuhren die fast 80 Teilnehmenden in Vorträgen und Workshops, wie „Online Learning and Training“ (OLAT) in unterschiedlichen Fächern an den Hochschulen in Rheinland-Pfalz eingesetzt wird.

Nach der Begrüßung durch Prof. Dr. Wolfgang Bogacki, Vizepräsident der Hochschule Koblenz und Dr. Konrad Faber, Geschäftsführer des Virtuellen Campus Rheinland-Pfalz, (VCRP) startete die vielfältige Veranstaltung. Es wurden besonders interessante Beispiele der OLAT-Community vorgestellt.

Einsatzszenarien der Geisteswissenschaften waren genauso vertreten wie Beispiele der MINT Fächer. Neben den spannenden Vorträgen am Vormittag hatten die Teilnehmenden am Nachmittag die Möglichkeit, Ihr OLAT Wissen in vielfältigen Workshops für Anfänger und Fortgeschrittene weiter auszubauen.

Die Workshops der Konferenz mit Titeln wie „Flexibel lehren und Lehre verwalten“ oder „Lehre mit einem Learnmanagementsystem (LMS) einfach organisieren“ boten von der Kurserstellung bis hin zur Einrichtung von Tests für jeden etwas an, so dass die teilnehmenden E-Learning-Interessierten und Multiplikatoren viele Tipps für die Praxis mitnehmen konnten.

„Der Einsatz von E-Learning-Elementen birgt unter anderem deshalb ein so großes Potenzial, weil online bereitgestellte Lernressourcen zeit- bzw. ortsunabhängig abgerufen werden können“, betonte Prof. Dr. Bogacki, „somit ist es möglich, individuelle Lernvoraussetzungen von Studierenden stärker zu berücksichtigen.“

Im ersten Workshop ging es um die Erstellung von Online-Kursen. Dort wurde anhand eines Beispiels die Vorgehensweise, wie man systematisch Online-Kurse mit Olat erstellen kann erläutert. Ein weiterer Workshop befasste sich mit der Entwicklung von Tests und Evaluationen. Die Lernplattform OpenOLAT bietet mit seinem Test-Tool ein gutes Werkzeug um Tests bzw. Fragebögen online umzusetzen. Im Workshop erhielt man eine Einführung in die Testerstellung.

Kommunikative und kooperative Szenarien mit OpenOLAT thematisierte der dritte Workshop. Es wurde auf die kursunabhängigen Möglichkeiten für Studierende eingegangen und erläutert, wie sie OLAT für das selbstgesteuerte kooperative Lernen nutzen können.

Die Konferenz schloss mit dem Workshop „Dr. C klärt auf - Tipps und Tricks mit OpenOLAT“ von Dr. Stephan Clemenz (VCRP). „Je tiefer man in das System einsteigt, desto mehr Möglichkeiten aber auch Grenzen entdeckt man. Häufig lassen sich jedoch die Grenzen durch bestimmte "Umwege" umgehen oder zumindest ein äquivalentes Ergebnis erzielen. Genau um diese Dinge geht es.“ so Clemenz.

Der Workshop bot zum einen Tipps für komplexe bzw. fortgeschrittene Anwendungen und ging abschließend besonders auf die individuellen Fragestellungen der fortgeschrittenen OLAT AutorInnen ein.

Da manche Teilnehmer wegen des Bahnstreiks nicht kommen konnten, verfolgten diese dann die Konferenz im Internet via Livestream. So konnten die Veranstalter aus der Not eine Tugend machen und ganz praxisnah noch besser die großen Vorteile des E-Learnings vermitteln, das sich ganz unabhängig von Zugfahrplänen durchführen lässt.


Weitere Informationen:

http://www.hs-koblenz.de

Melanie Dargel-Feils | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie Magnetismus entsteht: Elektronen stärker verbunden als gedacht

Wieso sind manche Metalle magnetisch? Diese einfache Frage ist wissenschaftlich gar nicht so leicht fundiert zu beantworten. Das zeigt eine aktuelle Arbeit von Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich und der Universität Halle. Den Forschern ist es zum ersten Mal gelungen, in einem magnetischen Material, in diesem Fall Kobalt, die Wechselwirkung zwischen einzelnen Elektronen sichtbar zu machen, die letztlich zur Ausbildung der magnetischen Eigenschaften führt. Damit sind erstmals genaue Einblicke in den elektronischen Ursprung des Magnetismus möglich, die vorher nur auf theoretischem Weg zugänglich waren.

Für ihre Untersuchung nutzten die Forscher ein spezielles Elektronenmikroskop, das das Forschungszentrum Jülich am Elettra-Speicherring im italienischen Triest...

Im Focus: Erstmals gemessen: Wie lange dauert ein Quantensprung?

Mit Hilfe ausgeklügelter Experimente und Berechnungen der TU Wien ist es erstmals gelungen, die Dauer des berühmten photoelektrischen Effekts zu messen.

Es war eines der entscheidenden Experimente für die Quantenphysik: Wenn Licht auf bestimmte Materialien fällt, werden Elektronen aus der Oberfläche...

Im Focus: Scientists present new observations to understand the phase transition in quantum chromodynamics

The building blocks of matter in our universe were formed in the first 10 microseconds of its existence, according to the currently accepted scientific picture. After the Big Bang about 13.7 billion years ago, matter consisted mainly of quarks and gluons, two types of elementary particles whose interactions are governed by quantum chromodynamics (QCD), the theory of strong interaction. In the early universe, these particles moved (nearly) freely in a quark-gluon plasma.

This is a joint press release of University Muenster and Heidelberg as well as the GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt.

Then, in a phase transition, they combined and formed hadrons, among them the building blocks of atomic nuclei, protons and neutrons. In the current issue of...

Im Focus: Der Truck der Zukunft

Lastkraftwagen (Lkw) sind für den Gütertransport auch in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München (TUM) und ihre Partner haben ein Konzept für den Truck der Zukunft erarbeitet. Dazu zählen die europaweite Zulassung für Lang-Lkw, der Diesel-Hybrid-Antrieb und eine multifunktionale Fahrerkabine.

Laut der Prognose des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Lkw-Güterverkehr bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 39 Prozent steigen....

Im Focus: Extrem klein und schnell: Laser zündet heißes Plasma

Feuert man Lichtpulse aus einer extrem starken Laseranlage auf Materialproben, reißt das elektrische Feld des Lichts die Elektronen von den Atomkernen ab. Für Sekundenbruchteile entsteht ein Plasma. Dabei koppeln die Elektronen mit dem Laserlicht und erreichen beinahe Lichtgeschwindigkeit. Beim Herausfliegen aus der Materialprobe ziehen sie die Atomrümpfe (Ionen) hinter sich her. Um diesen komplexen Beschleunigungsprozess experimentell untersuchen zu können, haben Forscher aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) eine neuartige Diagnostik für innovative laserbasierte Teilchenbeschleuniger entwickelt. Ihre Ergebnisse erscheinen jetzt in der Fachzeitschrift „Physical Review X“.

„Unser Ziel ist ein ultrakompakter Beschleuniger für die Ionentherapie, also die Krebsbestrahlung mit geladenen Teilchen“, so der Physiker Dr. Thomas Kluge vom...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungen

Forum Additive Fertigung: So gelingt der Einstieg in den 3D-Druck

21.09.2018 | Veranstaltungen

12. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

20.09.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Tiefseebergbau: Forschung zu Risiken und ökologischen Folgen geht weiter

21.09.2018 | Geowissenschaften

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Optimierungspotenziale bei Kaminöfen

21.09.2018 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics