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Goldrausch am Meeresgrund?

03.11.2017

Wissenschaftsjahr 2016*17: Rohstoffabbau in der Tiefsee / Diskussionsveranstaltung in der Britischen Botschaft in Berlin

Kupfer, Nickel und Kobalt – diese Rohstoffe sind aus unserem Alltag nicht wegzudenken. Sie stecken in Smartphones, Münzen und Stromkabeln. Die Vorräte an Land sind begrenzt, auf dem Meeresgrund hingegen kommen wertvolle Mineralien und Erze in großen Mengen vor.


Doch Tiefseebohrungen und das für den Abbau notwendige Pflügen des Meeresbodens zerstören Unterwasserlebensräume und bedrohen das sensible Ökosystem. Die langfristigen Folgen sind nicht absehbar.

Wie sieht der aktuelle rechtliche Rahmen für Tiefseebohrungen aus? Können die Interessen der Industrie und die des Umweltschutzes miteinander vereinbart werden? Darüber diskutieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Bürgerinnen und Bürger am 13. November von 18 bis 19.30 Uhr in der Britischen Botschaft in Berlin (Wilhelmstraße 70-71, 10117 Berlin).

Um Anmeldung unter www.goo.gl/Nhkguk wird gebeten. Zum Einlass muss ein gültiges Ausweisdokument mitgeführt werden.

Es diskutieren Expertinnen und Experten aus Deutschland und Großbritannien, dem Partnerland des diesjährigen Wissenschaftsjahres: Dr. Annemiek Vink von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, Prof. Dr. Uwe Jenisch vom Walther-Schücking-Institut für Internationales Recht in Kiel, Dr. Chris Hauton vom National Oceanographic Centre in Southampton und Paul Lusty vom British Geological Survey in Keyworth. Der Journalist Jan-Martin Wiarda moderiert die Veranstaltung. Sie findet in englischer Sprache statt. Der Eintritt ist frei.

Über die Online-Plattform www.wissenschaft-kontrovers.de können Interessierte vorab Fragen stellen und im Anschluss an die Veranstaltung die Ergebnisse der Diskussion einsehen und kommentieren.

Die Diskussion ist Teil von „Wissenschaft kontrovers“, einer Veranstaltungsreihe und Online-Plattform von Wissenschaft im Dialog (WiD) im Wissenschaftsjahr 2016 *17 – Meere und Ozeane. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Partner in Berlin sind das British Council und die Britische Botschaft.

Weitere Informationen:

http://www.wissenschaft-kontrovers.de
http://www.goo.gl/Nhkguk

Dorothee Menhart | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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