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08.02.2017

Europäische Union fördert erneut internationales Fellowship-Programm am Freiburg Institute for Advanced Studies

Das Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS) hat für den Zeitraum 2018 bis 2022 eine Förderung von 2,4 Millionen Euro beim Cofund-Programm des Marie Skłodowska-Curie-Fonds eingeworben. Dabei handelt es sich um ein Förderprogramm der Europäischen Kommission mit dem Ziel, die Mobilität von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Europa durch Fellowship-Programme zu erhöhen.


Foto: Hanspeter Trefzer

Forschungskollegs oder Institutes for Advanced Studies (IAS) mit internationaler und interdisziplinärer Ausrichtung sind hierfür in besonderer Weise geeignet.

Schon in der ersten Ausschreibungsrunde des Programms 2014 bis 2018 überzeugte das FRIAS im Wettbewerb und stärkte mit europäischer Förderung sein internationales Fellowshipprogramm FCFP. Da sich in der Zwischenzeit neue, forschungsstarke IAS in Europa etabliert haben, war ein erneuter Erfolg des FRIAS nicht selbstverständlich:

Die Erfolgsquote der Anträge im Cofund-Programm betrug diesmal nur knapp über 20 Prozent. Rektor Prof. Dr. Hans-Jochen Schiewer hebt die Bedeutung des Erfolgs für die gesamte Universität hervor. „Das FRIAS trägt entscheidend zur internationalen Sichtbarkeit der Universität Freiburg bei. Die Fortsetzung des FCFP wird die Attraktivität unseres Forschungsstandortes nun noch weiter erhöhen.“

Der Sprecher des Direktoriums, Prof. Dr. Bernd Kortmann, betont die Möglichkeiten, die sich für das internationale Fellowship-Programm des FRIAS ergeben.

„Wir haben uns über die Jahre hinweg große Kompetenz und Professionalität bei der Förderung von etablierten wie Nachwuchs-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Top-Segments aus aller Welt erarbeitet, die auch von außen wahrgenommen wird“, erklärt er. „Diese Fellows wiederum strahlen durch ihre Forschungskooperationen, Vorträge in Lehrveranstaltungen und Vorlesungsreihen sowie öffentliche Vorträge in die Universität und die städtische Gesellschaft aus. Bestärkt durch die positive Förderentscheidung der Europäischen Union, wollen wir uns nun vor allem in der Gleichstellung noch stärker profilieren.“

Geschäftsführer Dr. Carsten Dose sieht die Förderzusage als Teamerfolg: „Das ist ein schöner Erfolg für das gesamte Institut und eine Anerkennung unserer Arbeit der vergangenen Jahre“, betont er. „Wir freuen uns, weiterhin herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt am FRIAS willkommen zu heißen zu können und ihren Aufenthalt fruchtbar zu gestalten.“

Weitere Informationen zum FCFP
http://www.frias.uni-freiburg.de/de/foerderprogramme/cofund

Kontakt:
Dr. Carsten Dose
Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS)
Albert-Ludwigs-Universität
Tel.: 0761/203-97404
E-Mail: carsten.dose@frias.uni-freiburg.de

Weitere Informationen:

http://www.pr.uni-freiburg.de/pm/2017/pm.2017-02-08.18

Rudolf-Werner Dreier | Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

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