Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Fördert „Harry Potter“ schulische Kompetenzen?

10.03.2011
Tagung beleuchtet Jugendliteratur aus didaktischer Perspektive

Zauberlehrling Harry Potter war nur der Anfang: Seit ein paar Jahren boomt der Kinder- und Jugendbuchmarkt. Literatur für junge Leser landet oft weit oben auf den Beststellerlisten – und wird auch von größeren Leseratten verschlungen.

Wie passt das zur beklagten Bildungsmisere, die seit der PISA-Studie in den Köpfen herumspukt? Wo gibt es Orientierung bei einem Angebot von jährlich über 7.000 Titeln? Und wie können erwünschte schulische Kompetenzen gefördert werden?

Diesen Fragen widmet sich am 25. und 26. März die Tagung:

Leselust und Kompetenzen fördern
Kinder- und Jugendliteratur aus didaktischer Perspektive
Organisiert wird sie gemeinsam von drei fächerübergreifend arbeitenden Initiativen der Universität zu Köln: www.lesepunkte.de – Schüler schreiben für Schüler, IBIS (Initiative for Bilingual Studies) und der Programmleitung Zentrum für LehrerInnenbildung.

Die Tagung im Hörsaalgebäude der Universität zu Köln richtet sich sowohl an Lehramtsstudierende und –anwärterInnen als auch an Lehrer und Lehrerinnen. Experten aus Journalismus, Wissenschaft und Verlagswesen werden die Möglichkeiten und Chancen von Kinder- und Jugendliteratur in Vorträgen beleuchten. So spricht zum Beispiel Deutschlandfunk-Journalistin Ute Wegmann über aktuelle Bücher für junge Leser und Lektorin Susanne Krones verrät, wie in Jugendbuchverlagen die Programmplanung abläuft. In praxisorientierten Workshops wie „Comics im Geschichtsunterricht“ werden FachdidaktikerInnen eine Brücke zwischen universitärer Ausbildung und Schule schlagen. Die Kooperation mit dem internationalen Literaturfest lit.COLOGNE ermöglicht die Begegnung mit spannenden Jugendbuchautoren wie Smaragdgrün-Autorin Kerstin Gier und Kai Meyer. Die internationale Bestseller-Autorin Janne Teller gibt in einem Schreibwerkstatt-Gespräch Einblick in ihre Arbeit.

Ort: Hörsaalgebäue der Universität zu Köln,
Eingang Albertus-Magnus-Platz, 50923 Köln
Wann: Freitag, 25. März, und Samstag, 26. März 2011
Anmeldung: Bis 15. März an: lesepunkte-tagung2011@uni-koeln.de
Kosten: 15 Euro, ermäßigt 5 Euro
Bei Rückfragen: Jochen Pahl und Daniela Esch, Tel. 0221/470-6751
Internet: www.lesepunkte.de/service/tagung
Verantwortlich: Dr. Patrick Honecker

Gabriele Rutzen | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-koeln.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Innovation – the name of the game
18.07.2018 | Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH)

nachricht Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht
17.07.2018 | Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

Interdisziplinäre Konferenz: Diabetesforscher und Bioingenieure diskutieren Forschungskonzepte

13.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Vernetzte Beleuchtung: Weg mit dem blinden Fleck

18.07.2018 | Energie und Elektrotechnik

BIAS erhält Bremens größten 3D-Drucker für metallische Luffahrtkomponenten

18.07.2018 | Verfahrenstechnologie

Verminderte Hirnleistung bei schwachem Herz

18.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics