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Fachtagung digital: Menschen mit chronischen Einschränkungen im Mittelpunkt

17.04.2020

Am 23. und 24. April findet die geplante Konferenz zu Innovationen für eine gute Praxis gestrafft und digital statt

Die Tagung mit dem Titel „Menschen mit chronischen Einschränkungen im Mittelpunkt multiprofessionellen Handelns – Innovationen für eine gute Praxis“ findet am 23. und 24. April 2020 gestrafft und digital statt.


Am ersten Tag geht es von 15:30 Uhr bis 17:50 Uhr schwerpunktartig um die Versorgung aus der Perspektive der Betroffenen und am zweiten Tag von 10 Uhr bis 12:30 Uhr um die multiprofessionelle Zusammenarbeit.

Die Teilnahmegebühr entfällt. Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung an Claudia Kuhr, claudia.kuhr@uni-wh.de möglich, der entsprechende Link wird den Interessierten dann zeitnah zugesendet. Das aktualisierte Programm ist unter https://www.uni-wh.de/detailseiten/news/menschen-mit-chronischen-einschraenkunge... im Downloadbereich unten zu finden.

Die Tagung möchte zeigen, dass in allen Versorgungssettings durchdachte und wissenschaftlich fundierte Interventionen umsetzbar sind. Durch die Entwicklung eines gemeinsamen Verständigungsrahmens mit anderen Professionen verbessern sie das Leben von Betroffenen, erleichtern die Arbeit von Mitarbeitenden und steigern damit die Versorgungsqualität.

Thematischer Hintergrund der Tagung

Chronische Krankheiten und Einschränkungen, etwa bei Menschen mit Demenz, beziehen sich auf die ganze Lebenswirklichkeit der Betroffenen und ihrer Familien. Über medizinisch-pflegerische Versorgungsaspekte hinaus ergeben sich vielfältige Anforderungen an die Gesellschaft, Wohn-, Unterstützungs- und Versorgungsmöglichkeiten bereitzustellen, um ein möglichst normales Leben zu ermöglichen.

Der Umgang mit Schutz- und Autonomiebedürfnissen muss in vielfältigen Lebens- und Versorgungskontexten mit Blick auf die individuellen Besonderheiten der Bedürfnisse der Betroffenen und ihrer Familien ausbalanciert werden.

Insbesondere unter dem Druck ökonomischer Restriktionen stehen Gesundheitsfachkräfte in unterschiedlichen Versorgungssettings vor besonderen Herausforderungen und stetigem Innovationsdruck.

Die Referentinnen und Referenten der Tagung zeigen, dass in allen Versorgungssettings durchdachte und wissenschaftlich fundierte Interventionen umsetzbar sind, die das Leben von Betroffenen verbessern, aber auch die Arbeit von Mitarbeitenden erleichtern und damit die Versorgungsqualität steigern können.

Organisatorische Hinweise:

Wegen der Corona-Krise ist die geplante Präsenztagung in ein digitales Format geändert worden. Sie wird also nicht mehr wie ursprünglich geplant ganztägig stattfinden, sondern am 23. April von 15:30 Uhr bis 17:50 Uhr und am 24. April von 10 Uhr bis 12:30 Uhr in gekürzter Form. Die geplante Teilnehmergebühr entfällt.

Nach einer Anmeldung per Mail an Claudia Kuhr, claudia.kuhr@uni-wh.de, erhalten die Teilnehmenden weitere Infos zum Ablauf sowie einen Teilnahmelink zeitnah zugesendet.

Die Organisatorinnen und Organisatoren des Lehrstuhls für multiprofessionelle Versorgung chronisch kranker Menschen freuen sich, wenn möglichst viele der Teilnehmenden diesen unfreiwilligen Sprung ins kalte digitale Wasser zusammen mit ihnen wagen.

Weitere Informationen bei Daniela Schmitz, daniela.schmitz@uni-wh.de

Video zum Masterstudiengang „Multiprofessionelle Versorgung von Menschen mit Demenz und chronischen Einschränkungen (M.A.)“: https://www.youtube.com/watch?v=zFinORPWQxg

Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 2.600 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.

www.uni-wh.de / blog.uni-wh.de / #UniWH / @UniWH

Jan Vestweber | idw - Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen:
http://www.uni-wh.de

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