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Fachforum über intelligente Datenanalyse

10.12.2018

Forscher vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA zeigen in einem Fachforum auf der LogiMAT 2019, wie die intelligente Analyse von Produktionsdaten Produktivität und Qualität steigert.

Untereinander vernetzte und mit Sensoren ausgestattete Maschinen erzeugen ein virtuelles Abbild der Produktion. Eine gute Datenqualität ist der erste Schritt dazu, die Produktivität zu erhöhen, den Ausschuss zu senken und die Instandhaltung zu verbessern.


Die intelligente Analyse von Produktionsdaten mit der Smarten Systemoptimierung steigert die Produktivität und Qualität.

Quelle: Fraunhofer IPA/Foto: Rainer Bez, Heike Quosdorf

Ein Ansatz dafür ist die Erschaffung eines Digitalen Schattens. »Man muss die Datenflut wirksam filtern und dann intelligent auswerten«, sagt Eduardo Colangelo, Projektleiter beim Fraunhofer IPA.

Wie das geht, erläutert der Forscher vom Fraunhofer IPA zu Beginn des Fachforums »Neues aus der Smart Factory. Produktionsdaten für Künstliche Intelligenz nutzen« am 21. Februar auf der LogiMAT 2019 in Stuttgart.

Dabei stellen Colangelo und Michael Lickefett, Abteilungsleiter Fabrikplanung und Produktionsmanagement am Fraunhofer IPA, Möglichkeiten und Voraussetzungen vor, die die intelligente Anwendung von Produktionsdaten erlauben.

Datenanalyse steigert die Produktivität
Wie genau die automatisierte, mit Künstlicher Intelligenz ausgestattete Datenanalyse die Produktivität steigert, zeigt anschließend Thomas Hilzbrich.

Der Wissenschaftler vom Fraunhofer IPA hat die »Smarte Systemoptimierung « mitentwickelt, ein Analyseprogramm, das überall dort wertvolle Dienste leistet, wo Fertigungssysteme eine Vielzahl einzelner Stationen umfassen und so schnell arbeiten, dass ein Mensch mit bloßem Auge unmöglich Fehlerursachen erkennen kann.

Dank spezieller Algorithmen lassen sich mit der »Smarten Systemoptimierung« aber auch alle Maschinen eines Unternehmens rund um die Uhr auf Optimierungspotenzial analysieren und auf das höchstmögliche Niveau bringen.

Bessere Produktqualität dank Datenauswertung
Ein weiteres Anwendungsbeispiel stellt Lisa Charlotte Günther vor. Die Forscherin vom Fraunhofer IPA hat am Projekt IQ4.0 mitgearbeitet.

Wissenschaftler mehrerer Forschungseinrichtungen untersuchten darin zusammen mit Partnern aus der Industrie, wie Sensorund Maschinendaten genutzt werden können, um Stillstandzeiten und Ausschuss zu reduzieren. Dabei entwickelten Günther und ihre Kollegen ein intelligentes Regelwerk, das qualitätsrelevante Daten automatisiert aggregiert und analysiert.

Das Fachforum »Neues aus der Smart Factory. Produktionsdaten für Künstliche Intelligenz nutzen« ist für alle Besucher der LogiMAT 2019 kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Auf einen Blick:
- Fachforum »Neues aus der Smart Factory. Produktionsdaten für Künstliche Intelligenz nutzen«
- 21. Februar 2019, 10.00 Uhr
- Auf der LogiMAT 2019, Messe Stuttgart, Halle 8, Forum D

Wissenschaftliche Ansprechpartner:

Eduardo Colangelo
Telefon +49 711 970-1912
eduardo.colangelo@ipa.fraunhofer.de

Jörg Walz | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA
Weitere Informationen:
http://www.ipa.fraunhofer.de/

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