Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Europäische Nierenexperten tagen in München

18.05.2010
Der europäische Nierenkongress (XLVII. ERA-EDTA-Kongress/ II. DGfN Kongress findet) vom 25. bis zum 28. Juni 2010 in München der statt. Der Kongress wird gemeinsam von den europäischen nephrologischen Fachgesellschaften (ERA-EDTA) und der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) veranstaltet, erwartet werden ca. 10.000 Experten.

Die Prävalenz von dialysepflichtigen Nierenversagen nimmt zu und die Tatsache, dass immer mehr Menschen mit der relativ teuren Nierenersatztherapie versorgt werden müssen, stellt die Gesellschaft vor große gesundheitsökonomische Herausforderungen. Bereits heute stellt die terminale Niereninsuffizenz, für die Versorgung von „nur“ 70.000 Patienten werden in Dtl. jährlich ca. 2,5 Mrd. Euro ausgegeben, eine der teuersten Indikationen dar.

Der demografische Wandel, aber auch die „Volkskrankheiten“ Diabetes mellitus und Bluthochdruck verursachen die steigende Inzidenz der chronischen Nierenerkrankung, die derzeit auf 3-5% p.a. geschätzt wird.

Die Eröffnungs-Pressekonferenz widmet sich daher dem wichtigen Thema "Prävention von Nierenerkrankungen". Sie findet am Freitag, den 25. Juni 2010 (11.00-12.00 Uhr) im Hotel „Le Meridien“ statt.

Prävention ist wichtig, da sie Betroffenen die Dialysepflichtigkeit ersparen kann, aber auch gesundheitsökonomisch von großer Relevanz ist.

Die Früherkennung von Nierenerkrankungen ist weder kostspielig noch für die Patienten unangenehm und kann bei jedem Hausarzt durchgeführt werden. Die europäischen Fachgesellschaften und die DGfN bemühen sich seit langem, die Vorsorge von Nierenerkrankungen stärker in der Öffentlichkeit zu verankern.

Auf der Eröffnungspressekonferenz diskutieren Prof. G. London, Präsident der ERA-EDTA, ERA-EDTA-Kongresspräsident Prof. C. Wanner, DGfN-Präsident Prof. Brunkhorst, DGfN-Pressesprecher Prof. J. Galle sowie der Präsident der Deutschen Nierenstiftung Prof. W. Riegel über neueste Forschungsergebnisse zur Prävention chronischer Nierenerkrankungen, über Möglichkeiten der verbesserten Zusammenarbeit zwischen Allgemeinmedizinern und Nephrologen in der CKD-Früherkennung und über Wege, die Bevölkerung stärker zu mobilisieren. Die Deutsche Nierenstiftung wird bei dieser Gelegenheit ein Beispiel einer Präventionskampagne vorstellen.

Darüber hinaus finden am 26. und 27. Juni zwei Pressetermine zu den „Late Breaking Trials“ statt. Hier werden die Ergebnisse neuer, wegweisender Studien vorgestellt. Sie haben bei diesen Terminen Gelegenheit, mit den Studienleitern direkt in Diskussion zu treten.

Wir freuen uns auf Ihre Kongressteilnahme und bitten um Ihre Akkreditierung und/oder Voranmeldung zur Pressekonferenz und den Presseterminen per E-Mail an albers@albersconcept.de.

Herzliche Grüße
Dr. Bettina Albers
Pressestelle DGfN
Pressestelle ERA-EDTA Congress 2010
Jakobstraße 38
99423 Weimar
albers@albersconcept.de
Tel.: +49(0)3643/ 776423
Fax: +49(0)3643/ 776452

Dr. Bettina Albers | idw
Weitere Informationen:
http://www.eraedta2010.org
http://www.dgfn.eu

Weitere Berichte zu: DGfN ERA-EDTA Fachgesellschaft Nierenerkrankung Nierenstiftung Prävention

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Tagung 2019 in Essen: LED Produktentwicklung – Leuchten mit aktuellem Wissen
14.12.2018 | Haus der Technik e.V.

nachricht Pro und Contra in der urologischen Onkologie
14.12.2018 | Universitätsklinikum Magdeburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie Bakterien ein Antibiotikum ausschalten

Forscher des HZI und HIPS haben entdeckt, dass resistente Bakterien den Wirkstoff Albicidin mithilfe eines massenhaft gebildeten Proteins einfangen und inaktivieren

Gegen die immer häufiger auftauchenden multiresistenten Keime verlieren gängige Antibiotika zunehmend ihre Wirkung. Viele Bakterien haben natürlicherweise...

Im Focus: How bacteria turn off an antibiotic

Researchers from the HZI and the HIPS discovered that resistant bacteria scavenge and inactivate the agent albicidin using a protein, which they produce in large amounts

Many common antibiotics are increasingly losing their effectiveness against multi-resistant pathogens, which are becoming ever more prevalent. Bacteria use...

Im Focus: Wenn sich Atome zu nahe kommen

„Dass ich erkenne, was die Welt im Innersten zusammenhält“ - dieses Faust’sche Streben ist durch die Rasterkraftmikroskopie möglich geworden. Bei dieser Mikroskopiemethode wird eine Oberfläche durch mechanisches Abtasten abgebildet. Der Abtastsensor besteht aus einem Federbalken mit einer atomar scharfen Spitze. Der Federbalken wird in eine Schwingung mit konstanter Amplitude versetzt und Frequenzänderungen der Schwingung erlauben es, kleinste Kräfte im Piko-Newtonbereich zu messen. Ein Newton beträgt zum Beispiel die Gewichtskraft einer Tafel Schokolade, und ein Piko-Newton ist ein Millionstel eines Millionstels eines Newtons.

Da die Kräfte nicht direkt gemessen werden können, sondern durch die sogenannte Kraftspektroskopie über den Umweg einer Frequenzverschiebung bestimmt werden,...

Im Focus: Datenspeicherung mit einzelnen Molekülen

Forschende der Universität Basel berichten von einer neuen Methode, bei der sich der Aggregatzustand weniger Atome oder Moleküle innerhalb eines Netzwerks gezielt steuern lässt. Sie basiert auf der spontanen Selbstorganisation von Molekülen zu ausgedehnten Netzwerken mit Poren von etwa einem Nanometer Grösse. Im Wissenschaftsmagazin «small» berichten die Physikerinnen und Physiker von den Untersuchungen, die für die Entwicklung neuer Speichermedien von besonderer Bedeutung sein können.

Weltweit laufen Bestrebungen, Datenspeicher immer weiter zu verkleinern, um so auf kleinstem Raum eine möglichst hohe Speicherkapazität zu erreichen. Bei fast...

Im Focus: Data storage using individual molecules

Researchers from the University of Basel have reported a new method that allows the physical state of just a few atoms or molecules within a network to be controlled. It is based on the spontaneous self-organization of molecules into extensive networks with pores about one nanometer in size. In the journal ‘small’, the physicists reported on their investigations, which could be of particular importance for the development of new storage devices.

Around the world, researchers are attempting to shrink data storage devices to achieve as large a storage capacity in as small a space as possible. In almost...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Tagung 2019 in Essen: LED Produktentwicklung – Leuchten mit aktuellem Wissen

14.12.2018 | Veranstaltungen

Pro und Contra in der urologischen Onkologie

14.12.2018 | Veranstaltungen

Konferenz zu Usability und künstlicher Intelligenz an der Universität Mannheim

13.12.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Wie Bakterien ein Antibiotikum ausschalten

18.12.2018 | Biowissenschaften Chemie

Kleinstsatellit UWE-4 auf dem Weg in den Orbit

18.12.2018 | Informationstechnologie

Wenn Fische flüssig werden

18.12.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics