Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Erreger unter Superlupen – Aufbruch in unsichtbare Welten

31.08.2015

Krankheitserreger sind beeindruckende Verwandlungskünstler und unfassbar klein. Gleichzeitig sind sie eine große Bedrohung für unsere Gesundheit: AIDS, Tuberkulose, Ebola – sie sind Verursacher. Ständig fordern die Mikroben uns aufs Neue heraus.

Wie sehen sie aus? Wie passen sie sich an neue Umgebungen an? Wie tricksen sie unsere Zellen aus? Welche neuen Wege gibt es, die natürliche Abwehr des Menschen zu unterstützen, zu verbessern? Diese und weitere Fragen diskutieren Expertinnen und Experten auf Einladung des CSSB und der Akademie der Wissenschaften in Hamburg auf einem Podium am 7. September 2015 ab 19 Uhr im Lichthof der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.

Podiumsteilnehmer:

Professorin Dr. Marylyn Addo
Deutsches Zentrum für Infektionsforschung (DZIF), Leitung Sektion Tropenmedizin, Bernhard-Nocht-Klinik, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)

Professor Dr. Rudi Balling
Direktor des „Luxembourg Centre for Systems Biomedicine“

Professor Dr. Kay Grünewald
University of Oxford, Zentrum für Strukturelle Systembiologie (CSSB), Heinrich-Pette-Institut, Universität Hamburg

Professor Dr. Dr. h. c. Matthias Wilmanns
Gründungsdirektor des Zentrums für Strukturelle Systembiologie (CSSB), Leiter der
Außenstelle Hamburg des Europäischen Laboratoriums für Molekularbiologie (EMBL)

Moderiert wird die Veranstaltung von der Wissenschaftsjournalistin Angela Grosse.

Noch immer wissen wir wenig über die Krankheitserreger, die oft nur unter Superlupen sichtbar werden. Längst trotzen Mikroben unseren Arzneimitteln, indem sie beispielsweise Resistenzen gegen Antibiotika entwickeln. Rasant breiten sie sich mit den weltumspannenden Waren- und Menschenströmen aus. Die Globalisierung unseres Lebens tut ihr Übriges und erhöht auch in unseren Breiten die Chancen für Erreger, sich neue Lebensräume zu erschließen. Umso wichtiger ist es, Strategien für den Erhalt der Gesundheit von Mensch und Tier zu entwickeln. Daran arbeiten Forscherinnen und Forscher aus neun Forschungseinrichtungen unter dem zukünftigen Dach des Zentrums für Strukturelle Systembiologie (CSSB). Das CSSB und die Akademie der Wissenschaften in Hamburg laden gemeinsam zu dieser Veranstaltung ein.

Im Anschluss an die eineinhalbstündige Diskussion besteht die Möglichkeit, sich bei Gesprächen mit der Expertin und den Experten noch vertieft auszutauschen.

Um Anmeldung wird gebeten unter
http://www.cssb-hamburg.de/erreger

Termin:
Erreger unter Superlupen –
EBOLA, MERS, EHEC – wie Krankheitserreger unsere Welt verändern und was wir dagegen tun können
Montag, 7. September 2015
19.00–21.00 Uhr
Lichthof im Altbau der Staats-und Universitätsbibliothek Hamburg
Edmund-Siemers-Allee / Ecke Grindelallee, 20146 Hamburg

Presseanmeldung und weitere Informationen:
Melissa Prass
Centre for Structural Systems Biology (CSSB)
040/89 98-31 56 | melissa.prass@cssb-hamburg.de

Dr. Elke Senne
Presse- & Öffentlichkeitsarbeit | Akademie der Wissenschaften in Hamburg
040/42 94 86 69-20 | presse@awhamburg.de

Das Centre for Structural Systems Biology (CSSB)
Infektionsbiologie steht im Mittelpunkt der Arbeit des neuen interdisziplinären Zentrum für Strukturelle Systembiologie, kurz CSSB, auf dem Campus von DESY in Hamburg-Bahrenfeld. Es wird insbesondere bildgebende Verfahren nutzen, um beispielsweise Wechselwirkungen menschlicher Zellen mit Mikroben zu verstehen und die Wege von Infektionen nachzuvollziehen. Drei Universitäten und sechs Forschungseinrichtungen arbeiten an diesen Fragen im CSSB zusammen. Sie werden sich damit dem internationalen Wettbewerb stellen und ihr Ziel ist, zu den besten in der Welt zu gehören. Das CSSB ist eine Kooperation ohne Rechtspersönlichkeit. Alle Partner handeln ausschließlich in eigenem Namen und auf eigene Verantwortung.
http://www.cssb-hamburg.de

Die Akademie der Wissenschaften in Hamburg
Der Akademie der Wissenschaften in Hamburg gehören herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Disziplinen aus dem norddeutschen Raum an. Sie trägt dazu bei, die Zusammenarbeit zwischen Fächern, Hochschulen und anderen wissenschaftlichen Institutionen zu intensivieren. Sie fördert Forschungen zu gesellschaftlich bedeutenden Zukunftsfragen und wissenschaftlichen Grundlagenproblemen und macht es sich zur besonderen Aufgabe, Impulse für den Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit zu setzen. Die Grundausstattung der Akademie wird finanziert von der Freien und Hansestadt Hamburg. Präsident der Akademie ist Prof. Dr.-Ing. habil. Prof. E.h. Edwin J. Kreuzer. Die Akademie der Wissenschaften in Hamburg ist Mitglied in der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften.
http://www.awhamburg.de

Weitere Informationen:

http://www.awhamburg.de/veranstaltungen

Dr. Elke Senne | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht CLIMATE2020 – Weltweite Online-Klimakonferenz vom 23. bis 30. März 2020
26.02.2020 | Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

nachricht Automatisierung im Dienst des Menschen
25.02.2020 | Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wissenschaftler beleuchten aktuellen Stand der Anwendung des Maschinenlernens bei Forschung an aktiven Materialien

Verfahren des Maschinenlernens haben durch die Verfügbarkeit von enormen Datenmengen in den vergangenen Jahren einen großen Zuwachs an Anwendungen in vielen Gebieten erfahren: vom Klassifizieren von Objekten, über die Analyse von Zeitreihen bis hin zur Kontrolle von Computerspielen und Fahrzeugen. In einem aktuellen Review in der Zeitschrift „Nature Machine Intelligence“ beleuchten Autoren der Universitäten Leipzig und Göteborg den aktuellen Stand der Anwendung und Anwendungsmöglichkeiten des Maschinenlernens im Bereich der Forschung an aktiven Materialien.

Als aktive Materialien bezeichnet man Systeme, die durch die Umwandlung von Energie angetrieben werden. Bestes Beispiel für aktive Materialien sind biologische...

Im Focus: Computersimulationen stellen bildlich dar, wie DNA erkannt wird, um Zellen in Stammzellen umzuwandeln

Forscher des Hubrecht-Instituts (KNAW - Niederlande) und des Max-Planck-Instituts in Münster haben entdeckt, wie ein essentielles Protein bei der Umwandlung von normalen adulten humanen Zellen in Stammzellen zur Aktivierung der genomischen DNA beiträgt. Ihre Ergebnisse werden im „Biophysical Journal“ veröffentlicht.

Die Identität einer Zelle wird dadurch bestimmt, ob die DNA zu einem beliebigen Zeitpunkt „gelesen“ oder „nicht gelesen“ wird. Die Signalisierung in der Zelle,...

Im Focus: Bayreuther Hochdruck-Forscher entdecken vielversprechendes Material für Informationstechnologien

Forscher der Universität Bayreuth haben ein ungewöhnliches Material entdeckt: Bei einer Abkühlung auf zwei Grad Celsius ändern sich seine Kristallstruktur und seine elektronischen Eigenschaften abrupt und signifikant. In diesem neuen Zustand lassen sich die Abstände zwischen Eisenatomen mithilfe von Lichtstrahlen gezielt verändern. Daraus ergeben sich hochinteressante Anwendungsmöglichkeiten im Bereich der Informationstechnologien. In der Zeitschrift „Angewandte Chemie – International Edition“ stellen die Wissenschaftler ihre Entdeckung vor. Die neuen Erkenntnisse sind aus einer engen Zusammenarbeit mit Partnereinrichtungen in Augsburg, Dresden, Hamburg und Moskau hervorgegangen.

Bei dem ungewöhnlichen Material handelt es sich um ein Eisenoxid mit der Zusammensetzung Fe₅O₆. In einem Hochdrucklabor des Bayerischen Geoinstituts (BGI),...

Im Focus: Von China an den Südpol: Mit vereinten Kräften dem Rätsel der Neutrinomassen auf der Spur

Studie von Mainzer Physikern zeigt: Experimente der nächsten Generation versprechen Antworten auf eine der aktuellsten Fragen der Neutrinophysik

Eine der spannendsten Herausforderungen der modernen Physik ist die Ordnung oder Hierarchie der Neutrinomassen. Eine aktuelle Studie, an der Physiker des...

Im Focus: High-pressure scientists in Bayreuth discover promising material for information technology

Researchers at the University of Bayreuth have discovered an unusual material: When cooled down to two degrees Celsius, its crystal structure and electronic properties change abruptly and significantly. In this new state, the distances between iron atoms can be tailored with the help of light beams. This opens up intriguing possibilities for application in the field of information technology. The scientists have presented their discovery in the journal "Angewandte Chemie - International Edition". The new findings are the result of close cooperation with partnering facilities in Augsburg, Dresden, Hamburg, and Moscow.

The material is an unusual form of iron oxide with the formula Fe₅O₆. The researchers produced it at a pressure of 15 gigapascals in a high-pressure laboratory...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

CLIMATE2020 – Weltweite Online-Klimakonferenz vom 23. bis 30. März 2020

26.02.2020 | Veranstaltungen

Automatisierung im Dienst des Menschen

25.02.2020 | Veranstaltungen

Genomforschung für den Artenschutz - Internationale Fachtagung in Frankfurt

25.02.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Bonner Mediziner etablieren weltweit neues, leicht tragbares Ultraschallsystem aus den USA für die Lehre am Krankenbett

27.02.2020 | Medizintechnik

Gegen multiresistente Tuberkulose-Erreger: Mit künstlicher Intelligenz neuen Wirkstoffkombinationen auf der Spur

27.02.2020 | Medizin Gesundheit

Mikro-Überlebenskünstler: Archaeen bewältigen biologische Methanisierung trotz Asche und Teer

27.02.2020 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics