Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

ENERGIE – Wende. Wandel. Wissen.

22.01.2020

Mit der neuen Veranstaltungsreihe „ENERGIE – Wende. Wandel. Wissen.“ am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) informiert das KIT-Zentrum Energie aus wissenschaftlicher Sicht über die Fortschritte und Herausforderungen bei der Energiewende sowie über die neuesten Erkenntnisse und Trends aus der Energieforschung. Die Reihe startet am Montag, 3. Februar 2020, um 18:00 Uhr mit einem Abend zum Thema Energiespeicher. Veranstaltungsort ist der Tulla-Hörsaal am Campus Süd des KIT (Geb. 11.40, Englerstraße 11). Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind zu Austausch und Diskussion eingeladen. Vertreterinnen und Vertreter der Medien melden sich bitte unter presse@kit.edu an.

Mit den Hitzewellen und Klimaprotesten des vergangenen Jahres ist vielen Bürgerinnen und Bürgern die Dringlichkeit von Klima- und Energiefragen bewusst geworden.


Vision eines nachhaltigen Energiesystems mit Windrädern, Sonnenkollektoren, einem Netzspeicher und einem Wasserstoffbus

(Montage: Pascal Armbruster, KIT)

Die Notwendigkeit, den fossilen CO2-Ausstoß möglichst schnell zu beenden, stützen auch zahlreiche Erkenntnisse aus der Wissenschaft.

Doch was ist möglich und wie schnell kann es gehen? Eine zentrale Rolle wird der Umbau des Energiesystems spielen.

In Deutschland begann dieser bereits in den 1990er-Jahren mit dem Stromeinspeisungsgesetz. Ziel ist nun die vollständige Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern.

Die ersten drei Abende der neuen Veranstaltungsreihe „ENERGIE – Wende. Wandel. Wissen.“ widmen sich jeweils einem Aspekt dieses Wandels: den neuesten Entwicklungen auf dem Feld der erneuerbaren Energien, den Energiespeichern für erneuerbare Energien sowie dem Umbau des Energieübertragungssystems und der Neugestaltung von Energiemärkten.


Vortragsreihe: ENERGIE - Wende. Wandel. Wissen.

3. Februar 2020, 18:00 Uhr: Energiespeicher – Elektrisch. Thermisch. Chemisch.

Die Speicherung großer Energiemengen ist ein bislang ungelöstes Problem auf dem Weg in ein CO2-neutrales Energiesystem. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des KIT präsentieren Lösungen für neue Batterietechnologien, thermische Speicher und die Umwandlung von erneuerbarer Energie in chemische Energieträger.


Referenten:

Professor Maximilian Fichtner, Helmholtz Institut Ulm

Professor Thomas Wetzel, Institut für Thermische Verfahrenstechnik

Professor Roland Dittmeyer, Institut für Mikroverfahrenstechnik

Moderation: Dr. Alexander Colsmann, Materialwissenschaftliches Zentrum für Energiesysteme

17. Februar 2020, 18:00 Uhr: Erneuerbare Energien – Sonne. Erde. Wind.

Wind-, Sonnenenergie sowie die Geothermie ermöglichen eine nahezu unbegrenzte Energiebereitstellung. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des KIT informieren über Potenziale, Herausforderungen und neueste Forschungstrends.

Referenten:

Dr. Alexander Colsmann, Materialwissenschaftliches Zentrum für Energiesysteme

Professor Stefan Emeis, Institut für Meteorologie und Klimaforschung

Professor Thomas Kohl, Institut für Angewandte Geowissenschaften

Moderation: Dr. Wolfgang Breh, KIT-Zentrum Energie

23. Februar 2020, 18:00 Uhr: Energiesystem – Entwicklungspfade. Technik. Märkte.

Um die Energiewende voranzutreiben, muss das Energiesystem weiter umgestaltet werden – Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des KIT beleuchten mögliche Entwicklungspfade, technische Neuerungen sowie die Herausforderungen für die Energiemärkte.

Referenten:

Dr. Witold-Roger Poganietz, Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse

Professor Wolf Fichtner, Institut für Industriebetriebslehre und Industrielle Produktion

Professor Veit Hagenmeyer, Institut für Automation und angewandte Informatik

Moderation: Dr. Wolfgang Breh, KIT-Zentrum Energie

Veranstaltungsort ist jeweils der Tulla-Hörsaal auf dem Campus Süd des KIT, Gebäude 11.40, Englerstraße 11, 76131 Karlsruhe.

Wegbeschreibung: https://bit.ly/2NtJKaj

Details zum KIT-Zentrum Energie: http://www.energie.kit.edu


Weiterer Pressekontakt: Martin Heidelberger, Redakteur/Pressereferent, Tel.: +49 721 608-21169, martin.heidelberger@kit.edu

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 24 400 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Das KIT ist eine der deutschen Exzellenzuniversitäten.

Originalpublikation:

https://www.kit.edu/kit/pi_2020_005_neue-veranstaltungsreihe-energie-wende-wande...

Monika Landgraf | Karlsruher Institut für Technologie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Chemnitzer Linux-Tage am 14. und 15. März 2020: „Mach es einfach!“
12.02.2020 | Technische Universität Chemnitz

nachricht 4. Fachtagung Fahrzeugklimatisierung am 13.-14. Mai 2020 in Stuttgart
10.02.2020 | Haus der Technik e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Transparente menschliche Organe ermöglichen dreidimensionale Kartierungen auf Zellebene

Erstmals gelang es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, intakte menschliche Organe durchsichtig zu machen. Mittels mikroskopischer Bildgebung konnten sie die zugrunde liegenden komplexen Strukturen der durchsichtigen Organe auf zellulärer Ebene sichtbar machen. Solche strukturellen Kartierungen von Organen bergen das Potenzial, künftig als Vorlage für 3D-Bioprinting-Technologien zum Einsatz zu kommen. Das wäre ein wichtiger Schritt, um in Zukunft künstliche Alternativen als Ersatz für benötigte Spenderorgane erzeugen zu können. Dies sind die Ergebnisse des Helmholtz Zentrums München, der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) und der Technischen Universität München (TUM).

In der biomedizinischen Forschung gilt „seeing is believing“. Die Entschlüsselung der strukturellen Komplexität menschlicher Organe war schon immer eine große...

Im Focus: Skyrmions like it hot: Spin structures are controllable even at high temperatures

Investigation of the temperature dependence of the skyrmion Hall effect reveals further insights into possible new data storage devices

The joint research project of Johannes Gutenberg University Mainz (JGU) and the Massachusetts Institute of Technology (MIT) that had previously demonstrated...

Im Focus: Skyrmionen mögen es heiß – Spinstrukturen auch bei hohen Temperaturen steuerbar

Neue Spinstrukturen für zukünftige Magnetspeicher: Die Untersuchung der Temperaturabhängigkeit des Skyrmion-Hall-Effekts liefert weitere Einblicke in mögliche neue Datenspeichergeräte

Ein gemeinsames Forschungsprojekt der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und des Massachusetts Institute of Technology (MIT) hat einen weiteren...

Im Focus: Making the internet more energy efficient through systemic optimization

Researchers at Chalmers University of Technology, Sweden, recently completed a 5-year research project looking at how to make fibre optic communications systems more energy efficient. Among their proposals are smart, error-correcting data chip circuits, which they refined to be 10 times less energy consumptive. The project has yielded several scientific articles, in publications including Nature Communications.

Streaming films and music, scrolling through social media, and using cloud-based storage services are everyday activities now.

Im Focus: Nanopartikel können Zellen verändern

Nanopartikel dringen leicht in Zellen ein. Wie sie sich dort verteilen und was sie bewirken, zeigen nun erstmals hochaufgelöste 3D-Mikroskopie-Aufnahmen an BESSY II. So reichern sich bestimmte Nanopartikel bevorzugt in bestimmten Organellen der Zelle an. Dadurch kann der Energieumsatz in der Zelle steigen. „Die Zelle sieht aus wie nach einem Marathonlauf, offensichtlich kostet es Energie, solche Nanopartikel aufzunehmen“, sagt Hauptautor James McNally.

Nanopartikel sind heute nicht nur in Kosmetikprodukten, sondern überall, in der Luft, im Wasser, im Boden und in der Nahrung. Weil sie so winzig sind, dringen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Chemnitzer Linux-Tage am 14. und 15. März 2020: „Mach es einfach!“

12.02.2020 | Veranstaltungen

4. Fachtagung Fahrzeugklimatisierung am 13.-14. Mai 2020 in Stuttgart

10.02.2020 | Veranstaltungen

Alternative Antriebskonzepte, technische Innovationen und Brandschutz im Schienenfahrzeugbau

07.02.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

„Kiss and Run“ zur Abfallverwertung in der Zelle

14.02.2020 | Biowissenschaften Chemie

Kurze Impulse mit großer Wirkung

14.02.2020 | Biowissenschaften Chemie

ESO-Teleskop sieht die Oberfläche des schwächelnden Beteigeuze

14.02.2020 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics