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Elektropott: Ruhrgebiets-Hackathon soll Innovation, Kreativität und Teamgeist junger Talente fördern

29.07.2015

Vom 2. bis zum 4. Oktober treffen sich Physiker, Techniker, Informatiker und Künstler, um gemeinsam das Potenzial der Region zu entfalten

Unter dem Titel „Zusammen bauen wir Luftschlösser aus Holz, Draht und Silizium“ veranstalten das Entrepreneurship Zentrum Witten (EZW) der Universität Witten/Herdecke und das „Labor Bochum“ den 1. Hackathon „Elektropott“.


Elektropott

Foto: Labor e.V. Bochum

Dabei werden vom 2. bis zum 4. Oktober Studierende und Freelancer aus technischen und künstlerischen Bereichen (zum Beispiel Elektrotechnik, Informatik, Physik, Mediendesign und Kunst) in Bochum zusammenkommen, um gemeinsam ausgefallene und innovative Projekte zu realisieren.

„Dabei stehen Teamgeist und Miteinander an erster Stelle“, erläutert EZW-Geschäftsführer Tim Kahrmann. „Im Gegensatz zu anderen Hackathons wird es beim Elektropott keine Beurteilung und auch keine Siegerteams geben. Jedes Projekt ist einzigartig und repräsentiert einen Teil von etwas Großem.

Der Elektropott soll nicht nur für Innovation, Kreativität und Teamgeist stehen, sondern ganz besonders für eine zukunftsorientierte Förderung von jungen Talenten im Ruhrgebiet. Ziel ist es, diese Talente zusammenzubringen, ihnen Raum und Zeit zu bieten, ihr innovatives Potential zu entfalten und somit auch die Region Ruhrgebiet zu stärken.“

Ein geplantes Projekt ist dabei „Das brennende Ruhrgebiet“, bei dem es darum gehen wird, mittels Wärmebildkamera die „brennenden Halden“ der Region zu erforschen und anhand der gewonnenen Daten eine Website mit einer Karte zu erstellen. Untersucht werden dabei die Abraumhalden des Kohlebergbaus, die im Inneren noch immer sich selbst entzündende Schwelbrände aufweisen.

Beim Projekt „Near-Space-Mission“ werden die Teilnehmer mit Hilfe eines Wetterballons, der in den nahen Weltraum geschickt wird, mit einer 360-Grad-Kamera Bilder aus Sicht der Internationalen Raumstation (ISS) erstellen.

Weitere Projekte sind ein „3-D Drucker“, bei dem ein interdisziplinäres Team einen Kunststoff-Extruder aus Präzisionsbauteilen bauen wird, „Hexacopter“, bei dem die Teilnehmer eigenständig eine Drohne bauen und damit Bochum von oben erkunden werden sowie „Die Interaktive Landkarte“, wo es darum gehen wird, mithilfe eines Beamers und einer Bewegungssteuerung für Videospiele ein Höhenprofil zu projizieren und damit eine interaktive Landschaft aus Licht, Farben und Sand zu erzeugen.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter: http://elektropott.de

Kontakt: Vanessa Bisek, 02302 / 915 169 oder vb@ezw.de

Weitere Bilder zum Herunterladen finden Sie unter www.uni-wh.de/universitaet/presse/presse-details/artikel/elektropott-ruhrgebiets-hackathon-soll-innovation-kreativitaet-und-teamgeist-junger-talente-foerdern/

Über uns:
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 2.100 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.

Über das EZW:
Ziel des Entrepreneurship Zentrum Witten ist es, Anzahl und Erfolgswahrscheinlichkeit von innovationsorientierten Unternehmensgründungen im Ruhrgebiet zu erhöhen. Als langfristige Vision hat sich das EZW auf die Fahnen geschrieben, gemeinsam mit seinen Partnern ein großes Startup Eco-System für die gesamte Region zu schaffen.

Jan Vestweber | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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