Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Drucktechnik: Mehr als Papier und Farbe

20.05.2016

Internationale Drucktechnik-Konferenz „IC Leipzig 2016“ zu Gast an der HTWK Leipzig

Wohin entwickelt sich die Druckbranche? Wie lassen sich Druckverfahren weiterentwickeln, um neben Farbe auch sogenannte funktionale Schichten, also beispielsweise Mikrochips oder Batterien, zu drucken? Und wie lassen sich junge Menschen weiterhin für ein Drucktechnik-Studium begeistern?


Wohin entwickelt sich die Druckbranche? Und wie kann die Drucktechnik-Ausbildung darauf reagieren? Zu dieser und anderen Fragen kommen Ende Mai Experten aus aller Welt an der HTWK Leipzig zusammen.

Foto: Kristina Denhof/HTWK Leipzig

Zu diesen Fragen tauschen sich vom 29. Mai bis zum 2. Juni 2016 an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) Drucktechnik-Experten aus der ganzen Welt aus. Anlass ist die „IC Leipzig 2016“, die 48. Jahreskonferenz des Internationalen Kreises der Lehrinstitute für die Polygraphische Industrie (IC). Im Internationalen Kreis sind Hochschulen mit Drucktechnik-Studiengängen aus aller Welt vernetzt.

„Gedruckte Produkte umgeben uns tagtäglich – sei es als Buch oder Prospekt, als Etikett oder Verpackung. Doch Drucktechnik studieren kann man deutschlandweit nur an vier Hochschulen – eine davon ist die HTWK Leipzig. Auch international ist die akademische Beschäftigung mit Druckprozessen eher eine Nische – und das obwohl die Druckbranche händeringend nach Fachkräften sucht“, erklärt Tagungsleiter Prof. Frank Roch vom „Institute for Printing, Processing and Packaging Leipzig“ der HTWK Leipzig.

„Insofern gleicht die IC-Jahreskonferenz einem familiären Treffen, bei dem man sich über aktuelle Entwicklungen in Forschung und Lehre austauscht, gemeinsame Projekte anschiebt und seinen Studierenden Kontakte in die ganze Welt vermittelt.“ Die Tradition der Drucktechnik-Ausbildung an der HTWK Leipzig geht bis ins 19. Jahrhundert zurück. Seit ihrer Gründung im Jahr 1992 ist die Hochschule im Internationalen Kreis organisiert.

Eröffnet wird die „IC Leipzig 2016“ mit einem Einführungsvortrag von Prof. Reinhard Baumann (TU Chemnitz) zum Druck funktionaler Schichten. Dabei wird er einen Einblick bieten, welche Möglichkeit die Verfahren der Drucktechnik für die Digitalisierung bieten. So können schon heute hauchdünne, elektronisch leitende Schichten auf Folien oder andere Materialien aufgetragen werden – aus den Druckerzeugnissen werden so Mikrochips.

In den sich anschließenden thematischen Sektionen geht es neben Fragen der internationalen Ingenieursausbildung unter anderem um neue Entwicklungen im Digitaldruck, weitere Optimierungsansätze für die Druckqualität und Simulations-Software für Druckprozesse. Daneben gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Exkursionen zur Zeitungsdruckerei Leipzig, zur „Herzogin Anna Amalia“-Bibliothek in Weimar und in das Museum für Druckkunst Leipzig.

Zur Konferenz erwartet werden insgesamt rund 60 Teilnehmer aus Ländern wie Argentinien, China, Indien, Russland oder den USA. Viele der internationalen Gäste kombinieren ihren Aufenthalt in Deutschland mit einem Besuch der zeitgleich stattfindenden Drucktechnik-Fachmesse „drupa“ in Düsseldorf. Die HTWK Leipzig ist dort ebenfalls mit einem Stand vertreten (Halle 7a, Stand B 01).

Die Eröffnung der Tagung findet am 30. Mai 2016 ab 9:15 Uhr im Laborgebäude Naturwissenschaften der HTWK Leipzig, Hörsaal LNW 006, Gustav-Freytag-Straße 41a, 04277 Leipzig, statt. Die anschließenden thematischen Sektionen ab 11 Uhr finden gegenüber im 1. Obergeschoss des Gutenberg-Baus der HTWK Leipzig, Gustav-Freytag-Straße 42, statt.

Weitere Informationen:

http://ic16.htwk-leipzig.de – weitere Informationen und Programm zur IC Leipzig 2016

Rebecca Schweier | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Natürlich intelligent
19.10.2018 | Technische Universität Chemnitz

nachricht Rettungsdienst und Feuerwehr - Beschaffung von Rettungsdienstfahrzeugen, -Geräten und -Material
18.10.2018 | Haus der Technik e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Auf dem Weg zu maßgeschneiderten Naturstoffen

Biotechnologen entschlüsseln Struktur und Funktion von Docking Domänen bei der Biosynthese von Peptid-Wirkstoffen

Mikroorganismen bauen Naturstoffe oft wie am Fließband zusammen. Dabei spielen bestimmte Enzyme, die nicht-ribosomalen Peptid Synthetasen (NRPS), eine...

Im Focus: Größter Galaxien-Proto-Superhaufen entdeckt

Astronomen enttarnen mit dem ESO Very Large Telescope einen kosmischen Titanen, der im frühen Universum lauert

Ein Team von Astronomen unter der Leitung von Olga Cucciati vom Istituto Nazionale di Astrofisica (INAF) Bologna hat mit dem VIMOS-Instrument am Very Large...

Im Focus: Auf Wiedersehen, Silizium? Auf dem Weg zu neuen Materalien für die Elektronik

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung (MPI-P) in Mainz haben zusammen mit Wissenschaftlern aus Dresden, Leipzig, Sofia (Bulgarien) und Madrid (Spanien) ein neues, metall-organisches Material entwickelt, welches ähnliche Eigenschaften wie kristallines Silizium aufweist. Das mit einfachen Mitteln bei Raumtemperatur herstellbare Material könnte in Zukunft als Ersatz für konventionelle nicht-organische Materialien dienen, die in der Optoelektronik genutzt werden.

Bei der Herstellung von elektronischen Komponenten wie Solarzellen, LEDs oder Computerchips wird heutzutage vorrangig Silizium eingesetzt. Für diese...

Im Focus: Goodbye, silicon? On the way to new electronic materials with metal-organic networks

Scientists at the Max Planck Institute for Polymer Research (MPI-P) in Mainz (Germany) together with scientists from Dresden, Leipzig, Sofia (Bulgaria) and Madrid (Spain) have now developed and characterized a novel, metal-organic material which displays electrical properties mimicking those of highly crystalline silicon. The material which can easily be fabricated at room temperature could serve as a replacement for expensive conventional inorganic materials used in optoelectronics.

Silicon, a so called semiconductor, is currently widely employed for the development of components such as solar cells, LEDs or computer chips. High purity...

Im Focus: Blauer Phosphor – jetzt erstmals vermessen und kartiert

Die Existenz von „Blauem“ Phosphor war bis vor kurzem reine Theorie: Nun konnte ein HZB-Team erstmals Proben aus blauem Phosphor an BESSY II untersuchen und über ihre elektronische Bandstruktur bestätigen, dass es sich dabei tatsächlich um diese exotische Phosphor-Modifikation handelt. Blauer Phosphor ist ein interessanter Kandidat für neue optoelektronische Bauelemente.

Das Element Phosphor tritt in vielerlei Gestalt auf und wechselt mit jeder neuen Modifikation auch den Katalog seiner Eigenschaften. Bisher bekannt waren...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Natürlich intelligent

19.10.2018 | Veranstaltungen

Rettungsdienst und Feuerwehr - Beschaffung von Rettungsdienstfahrzeugen, -Geräten und -Material

18.10.2018 | Veranstaltungen

11. Jenaer Lasertagung

16.10.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Ultraleichte und belastbare HighEnd-Kunststoffe ermöglichen den energieeffizienten Verkehr

19.10.2018 | Materialwissenschaften

IMMUNOQUANT: Bessere Krebstherapien als Ziel

19.10.2018 | Biowissenschaften Chemie

Raum für Bildung: Physik völlig schwerelos

19.10.2018 | Bildung Wissenschaft

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics