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Deutscher Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie

19.06.2009
DKOU: Orthopäden und Unfallchirurgen setzen sich für Schwerbehinderte und Schwerverletzte ein

Trotz der angestrebten Rationierung im Gesundheitssektor wollen Orthopäden und Unfallchirurgen ihre Patienten mit Qualität und Einsatzbereitschaft optimal versorgen.

"Mit Herausforderungen leben" lautet daher das Leitthema des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie vom 21. bis 24. Oktober 2009 in Berlin. Das Motto bezieht sich ebenso auf die medizinischen Fortschritte. Im Mittelpunkt stehen dabei die Versorgung Schwerverletzter und Schwerbehinderter, aber auch gesundheitspolitische Forderungen.

In Deutschland leben fast sieben Millionen Menschen mit schweren Behinderungen. Diese prägen den Alltag der Betroffenen meist mit dauerhaften Einschränkungen. "In Zeiten gesundheitsökonomischer Umorientierung sollte ein Signal gesetzt werden, dass die vielfältigen Herausforderungen, denen diese Patienten oft unterworfen werden, auch die unseren sind", erläutern die Präsidenten Dr. med. Siegfried Götte, Berufsverband der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) Professor Dr. med. Hans Zwipp, Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU), und Professor Dr. med. Klaus-Peter Günther, Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und orthopädische Chirurgie (DGOOC).

Neben Erkrankungen der Bewegungsorgane wie Arthrose oder Osteoporose können oft zusätzliche Krankheiten wie etwa Diabetes, Schlaganfall oder Knochenschwund die Behinderung verursachen. Gerade das Zusammentreffen mehrerer Krankheiten stellt die Ärzte häufig vor Herausforderungen. Eine gute körperliche Mobilität ist eine besonders wichtige Voraussetzung, um Folgeproblemen im Herz-Kreislaufsystem oder Stoffwechselerkrankungen vorzubeugen.

Zu den neuen Herausforderungen unserer Zeit zählt auch die stark zunehmende Bevölkerungsgruppe der älteren Menschen. In wissenschaftlichen Vorträgen informieren Orthopäden und Unfallchirurgen deshalb darüber, wie Ärzte Unfällen im Alter vorbeugen und diese behandeln können. Themen des wissenschaftlichen Programms sind unter anderem Stammzelltherapien an den Bewegungsorganen und Gewebezüchtung. Hierbei kultivieren Wissenschaftler aus lebenden Zellen Gewebe, um beispielsweise Knochen, Kreuzbänder oder Bandscheiben wiederherzustellen. Eine besondere Berücksichtigung finden dabei konservative Behandlungsmaßnahmen, wie beispielsweise die orthopädisch-unfallchirurgische Schmerztherapie und Rehabilitation. Zahlreiche Herausforderungen, wie zum Beispiel die Osteoporose und daraus resultierende Brüche sind nicht nur in Deutschland ein wichtiges Thema. Viele europäische Nachbarländer müssen sich derselben Problematik stellen. Um auch diese in den Diskurs einzubeziehen, wird es auf dem Kongress englischsprachige Vorträge geben.

Der Deutsche Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie beinhaltet neben den wissenschaftlichen Vorträgen Workshops, Fortbildungs-Updates und Industrie-Symposien. Ferner werden in berufspolitischen Sitzungen Hilfestellung zur Praxisgründung gegeben und über die Folgen, die durch den Mangel an qualifizierten jungen Ärzten entstehen, diskutiert. Am Freitag, den 23. Oktober 2009, findet darüber hinaus der Tag der Studierenden statt, an dem Studenten kostenlos teilnehmen können. "Mit diesem Angebot wollen wir dem Nachwuchs ermöglichen, Kontakte zu knüpfen und einschlägige Informationen zu sammeln", so die Präsidenten der Fachgesellschaften. Erstmals wird auch für die Berufsgruppe der Ergotherapeuten, Logopäden und Physiotherapeuten ein gesondertes Fortbildungsprogramm an zwei Kongresstagen angeboten.

Ein Patiententag zum Thema Gelenkverschleiß wird gemeinsam mit der Deutschen Rheumaliga am Samstag, den 24. Oktober 2009, veranstaltet. Dabei stehen Experten Interessierten und Betroffenen Rede und Antwort. Sie informieren über Sportarten, die sich bei älteren Menschen mit Endoprothesen oder Arthrose eignen oder darüber, bei welchen Beschwerden der Patient den Hausarzt und wann den Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie aufsuchen sollte.

Eine Industrieausstellung und Fortbildungsangebote für Physiotherapeuten sowie Fachkräfte aus den OP- und Pflegebereichen, Seminare zur Technischen Orthopädie wie auch zu arbeitsmedizinischen Themen ergänzen das Informationsangebot des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie. Für Mitglieder der DGU, der DGOOC und der DGOU ist die Kongressteilnahme kostenlos. Nichtmitglieder zahlen für die Dauerkarte 250 Euro. Weiterbildungsassistenten, Physiotherapeuten, OP-Pflegepersonal und Studenten erhalten Ermäßigungen. Tageskarten sind erhältlich. Kontakt für Anmeldungen: Intercongress GmbH, Wilhelmstraße 7, 65185 Wiesbaden, Tel. 0611 97716-0, Fax 0611 97716-16, orthopaedie-unfallchirurgie@intercongress.de oder online auf der Kongress-Internetseite www.orthopaedie-unfallchirurgie.de.

ANTWORTFAX

___Ich werde den Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie in Berlin persönlich besuchen.

___Bitte informieren Sie mich kontinuierlich über den Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie ___per Post/___per E-Mail.

___Bitte schicken Sie mir das Vorprogramm des Kongresses.

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TEL/FAX:

Pressekontakt für Rückfragen:
Silke Jakobi
Pressestelle Deutscher Kongress für
Orthopädie und Unfallchirurgie
Postfach 30 11 20
70451 Stuttgart
Tel. 0711 8931 -163
Fax. 0711 8931 -167/-566
E-Mail: jakobi@medizinkommunikation.org

| idw
Weitere Informationen:
http://www.orthopaedie-unfallchirurgie.de

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