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DAAD versammelt Deutschland- und Europaforscher aus aller Welt in Berlin

04.05.2010
Vom 5. bis 8. Mai 2010 lädt der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) mehr als 80 internationale Deutschland- und Europaexperten aus unterschiedlichen Disziplinen zu einer Fachkonferenz nach Berlin ein. "Grenzen und Grenzgänge(r)" lautet das Leitthema, unter dem Politik-, Wirtschafts-, Rechts-, Kultur- und Sozialwissenschaftler ihre Sicht auf Deutschland und Europa zur Diskussion stellen.

Die meisten von ihnen stammen aus Deutschland- und Europazentren, die der DAAD weltweit fördert. Kooperationspartner und Gastgeber der Konferenz ist das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB).

Um Deutschlands und Europas künftige außenpolitische Rolle wird es in der Auftaktveranstaltung gehen: Dr. Wolf-Ruthart Born, Staatssekretär im Auswärtigen Amt, hält hierzu einen Impulsvortrag. Eine Podiumsdiskussion mit Forschern aus den USA, China, Israel, Polen und den Niederlanden schließt sich an. Zur Eröffnungsveranstaltung werden auch Botschaftsvertreter der elf Länder erwartet, in denen DAAD-Zentren für Deutschland- und Europastudien angesiedelt sind.

An den folgenden Tagen stehen Podiumsdiskussionen u.a. über transnationale Identitäten, das "Modell Deutschland" oder über die neuen Außengrenzen Europas an. Auch Nachwuchswissenschaftler stellen ihre Arbeiten vor – z.B. zur Rolle der Architektur im wiedervereinigten Berlin.

Der DAAD hat seit 1991 insgesamt zwanzig Zentren für Deutschland- und Europaforschung in den USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden, Polen, Bulgarien, Russland, Israel, China und Japan initiiert. Sie sind an ausgewählten Hochschulen angesiedelt, bündeln dort deutschland- und europabezogene Aktivitäten in der Forschung und bilden künftige Generationen von Deutschland- und Europaexperten aus. Mit ihren Publikationen und Veranstaltungen tragen sie wesentlich zum Verständnis des zeitgenössischen Deutschlands in ihren Ländern bei.

Die Eröffnungsveranstaltung findet am 5. Mai um 18.30 Uhr im WZB, Reichspietschufer 50, 10785 Berlin statt. Journalisten sind herzlich eingeladen teilzunehmen. Auf Wunsch vermittelt der DAAD Ihnen gerne Interviewpartner unter den anwesenden Deutschland- und Europaexperten. Weitere Informationen zum Konferenzprogramm, den anwesenden Experten und den DAAD-Zentren finden Sie unter www.daad.de/des.

Kontakt
Antje Schlamm
DAAD
Tel.: 0228 - 882 - 669
E-Mail: schlamm(at)daad.de
Francis Hugenroth
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0228 - 882 - 454
Fax: 0228 - 882 - 659
E-Mail: presse(at)daad.de
Quelle: Deutscher Akademischer Austauschdienst e.V.

| DAAD
Weitere Informationen:
http://www.kooperation-international.de
http://www.daad.de/imperia/md/content/de/zentren/daad_programmflyer.pdf

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