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Copycat: Natur als Blaupause für Innovation?

28.10.2016

Der K1-Gründerservice der Universität Jena und die Gründerwerkstatt neudeli der Bauhaus-Universität Weimar veranstalten am 3. November den 5. Gründer- und Innovationstag in Jena

Abgucken oder Kopieren muss nicht immer negativ sein. Auf der Suche nach Innovationen und neuen Produkten kann beispielsweise ein Blick in die Natur lohnend sein. „Copycat: Natur als Blaupause für Innovation?“ lautet daher auch das Motto des diesjährigen Gründer- und Innovationstages, der am 3. November in Jena stattfindet.


Eine nach dem Vorbild von Kieselalgen gestaltete Leichtbau-Autofelge. Um Innovationen aus der Natur geht es beim 5. Gründer- und Innovationstag am 3. November in Jena.

Foto: Peter Scheere/FSU

Gründungsinteressierte, Unternehmer, Innovatoren und alle, die sich für die Themen Transfer und Entrepreneurship interessieren, sind zu diesem Termin in die Villa am Paradies (Knebelstraße 3) eingeladen. Veranstaltet wird der 5. Gründer- und Innovationstag vom K1-Gründerservice der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) und der Gründerwerkstatt neudeli der Bauhaus-Universität Weimar. Start ist um 13.30 Uhr, die Teilnahme ist kostenfrei.

Thüringens Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee und Jenas Uni-Präsident Prof. Dr. Walter Rosenthal eröffnen die Veranstaltung, deren erstes Highlight die Verleihung des Wissenschaftspreises für anwendungsnahe Abschlussarbeiten der FSU ist. Prämiert werden Arbeiten mit erheblichem Anwendungsbezug oder einer Studienleistung, die einen Transfer der Ergebnisse in die Wirtschaft oder Gesellschaft aufzeigen. Gesponsert werden die Geldpreise von der Wirtschaftsförderung Jena und dem Bundesverband Mittelständische Wirtschaft.

Natur als generelles Instrument für Innovation

Bei der Podiumsdiskussion ab 15.15 Uhr analysieren Experten aus ganz Deutschland das Für und Wider der „Blaupause Natur“ im Innovationsprozess. In der Natur finden sich über Jahrmillionen optimierte Lösungen, die in manchen Fällen vorbildlich für die technischen Probleme und Anforderungen an Designs von heute sein können. Andererseits lässt sich sicher nicht jede Naturlösung einfach in eine Technologie übertragen. Beim diesjährigen Gründer- und Innovationstag werden über die Suche von Analogien in der Natur als generelles Instrument für Innovation diskutiert und die Chancen für Start-ups kritisch beleuchtet: Welche Chance bietet die Natur als Inspiration und Blaupause im Innovationsprozess und welche Grenzen ergeben sich dabei für Start-ups oder gestandene Unternehmen, lautet die Kernfrage.

Den Tag über präsentieren Gründer und Innovatoren auf der Werkschau bis 19 Uhr ihre Ideen der Öffentlichkeit. Hier bietet sich die Chance, miteinander ins Gespräch zu kommen, Kontakt zu knüpfen und Geldgeber oder Unterstützer kennenzulernen. Gäste der Veranstaltung können sich ein Bild vom Potenzial junger Unternehmungen in der Region Jena-Weimar machen.

Spannend wird es auch um 17.30 Uhr: Beim Elevator-Pitch und der Wahl des „Best Pitch 2016“ präsentieren Gründer und Innovatoren ihre Ideen in kürzester Zeit. Da ist Einfallsreichtum und Schlagfertigkeit gefragt bei jedem, der das Mikrophon ergreift. Bereits nach 90 Sekunden endet die „Fahrstuhlfahrt“. Wer den besten Pitch abgeliefert hat, entscheidet zum einen das Publikum, wofür 500 Euro Preisgeld vergeben werden. Zum anderen urteilt eine Jury, die ebenfalls einen mit 500 Euro dotierten Preis vergibt. Gesponsert werden diese Preise vom Beteiligungsmanagement Thüringen und der Sparkasse Jena-Saale-Holzland.

Zum Abschluss des Gründer- und Innovationstages haben Gäste, Aussteller und Referenten in der Lounge die Chance, ins Gespräch zu kommen, Kontakte zu vertiefen oder neue Kooperationen zu beginnen.

Kontakt:
Frederik Lindner
K1 – Der Gründerservice
Servicezentrum Forschung und Transfer der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Kahlaische Straße 1, 07745 Jena
Tel.: 03641 / 931057
E-Mail: frederik.lindner[at]uni-jena.de

Weitere Informationen:

http://www.sft.uni-jena.de/Aktuelles/Veranstaltungen/Gr%C3%BCnder_+und+Innovatio...

Axel Burchardt | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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