Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

CISCEM 2016 - Kann Elektronenmikroskopie Prozesse in Zellen und Materialien sichtbar machen

04.10.2016

Am 11. und 12. Oktober treffen sich in Saarbrücken rund 100 Experten aus der ganzen Welt, um sich über aktuelle Möglichkeiten und Ergebnisse der Elektronenmikroskopie auszutauschen.

Bereits zum dritten Mal veranstaltet das INM die CISCEM, International Conference on In-situ and Correlative Electron Microscopy.

Biologen, Materialwissenschaftler, Geologen, Chemiker und Physiker diskutieren hier, wie sich Prozesse im Nanometerbereich unter realitätsnahen Bedingungen untersuchen und darstellen lassen.

Dabei richten sie ihr Augenmerk besonders auf Zellprozesse in biologischen Proben, chemische Prozesse in Batterien, Organisationsprozesse in funktionellen Materialien und Katalyse-Prozesse.

Immer geht es darum, den Prozess in seiner Entstehung nachzuvollziehen. Diese sogenannten In-situ-Untersuchungen tragen dazu bei, weil die Messbedingungen nahe an den natürlichen Bedingungen dieser Prozesse liegen.

So werden Ergebnisse aus Messungen in gasförmiger Umgebung, bei hohen Temperaturen oder in Flüssigkeiten vorgestellt. Die Forscher diskutieren auch über andere In-situ-Messmethoden wie zum Beispiel die Röntgen-, Nahfeld- oder Rastersondenmikroskopie. Diese ergänzen die Möglichkeiten der In-situ-Elektronenmikroskopie.

Die Veranstaltung wird durch eine Industrie-Ausstellung zahlreicher bekannter Anbieter verschiedener Mikroskopie-Systeme ergänzt.

Die CISCEM 2016 findet statt am 11. und 12. Oktober in der Aula der Universität des Saarlandes.

Ihr Ansprechpartner am INM:
Prof. Niels de Jonge
INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien
Leiter Innovative Elektronenmikroskopie
Tel: 0681-9300-313
niels.dejonge@leibniz-inm.de

Organisation:
Christine Hartmann
INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien
Veranstaltungsmanagement
Tel: 0681-9300-244
christine.hartmann@leibniz-inm.de

Das INM - Leibniz-Institut für Neue Materialien mit Sitz in Saarbrücken ist ein internationales Zentrum für Materialforschung. Es kooperiert wissenschaftlich mit nationalen und internationalen Instituten und entwickelt für Unternehmen in aller Welt. Die Forschung am INM gliedert sich in die drei Felder Nanokomposit-Technologie, Grenzflächenmaterialien und Biogrenzflächen. Vier Leitthemen bestimmen dabei die aktuellen Entwicklungen: Neue Materialien für Energieanwendungen, Neue Konzepte für medizinische Oberflächen, Neue Oberflächenmaterialien für tribologische Systeme sowie Nano-Sicherheit und Nano-Bio.

Das INM ist ein Institut der Leibniz-Gemeinschaft und beschäftigt rund 220 Mitarbeiter.

Weitere Informationen:

http://www.ciscem2016.de

Dr. Carola Jung | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Kalikokrebse: Großes Interesse an erster Fachtagung
07.12.2018 | Pädagogische Hochschule Karlsruhe

nachricht Entwicklung eines Amphibienflugzeugs
04.12.2018 | Haus der Wissenschaft Braunschweig GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Supercomputer ohne Abwärme

Konstanzer Physiker eröffnen die Möglichkeit, Supraleiter zur Informationsübertragung einzusetzen

Konventionell betrachtet sind Magnetismus und der widerstandsfreie Fluss elektrischen Stroms („Supraleitung“) konkurrierende Phänomene, die nicht zusammen in...

Im Focus: Drei Nervenzellen reichen, um eine Fliege zu steuern

Uns wirft so schnell nichts um. Eine Fruchtfliege kann dagegen schon ein kleiner Windstoß vom Kurs abbringen. Drei große Nervenzellen in jeder Hälfte des Fliegenhirns reichen jedoch aus, um die Fliege mit Hilfe visueller Signale wieder auf Kurs zu bringen.

Bewegen wir uns vorwärts, zieht die Umwelt in die entgegengesetzte Richtung an unseren Augen vorbei. Drehen wir uns, verschiebt sich das Bild der Umwelt im...

Im Focus: Researchers develop method to transfer entire 2D circuits to any smooth surface

What if a sensor sensing a thing could be part of the thing itself? Rice University engineers believe they have a two-dimensional solution to do just that.

Rice engineers led by materials scientists Pulickel Ajayan and Jun Lou have developed a method to make atom-flat sensors that seamlessly integrate with devices...

Im Focus: Drei Komponenten auf einem Chip

Wissenschaftlern der Universität Stuttgart und des Karlsruher Institutes für Technologie (KIT gelingt wichtige Weiterentwicklung auf dem Weg zum Quantencomputer

Quantencomputer sollen bestimmte Rechenprobleme einmal sehr viel schneller lösen können als ein klassischer Computer. Einer der vielversprechendsten Ansätze...

Im Focus: Three components on one chip

Scientists at the University of Stuttgart and the Karlsruhe Institute of Technology (KIT) succeed in important further development on the way to quantum Computers.

Quantum computers one day should be able to solve certain computing problems much faster than a classical computer. One of the most promising approaches is...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Kalikokrebse: Großes Interesse an erster Fachtagung

07.12.2018 | Veranstaltungen

Entwicklung eines Amphibienflugzeugs

04.12.2018 | Veranstaltungen

Neue biologische Verfahren im Trink- und Grundwassermanagement

04.12.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Erstmalig in Deutschland: Erfolgreiche Bestrahlungstherapie lebensbedrohlicher Herzrhythmusstörung

07.12.2018 | Medizintechnik

Nicht zu warm und nicht zu kalt! Seminar „Thermomanagement von Lithium-Ionen-Batterien“ am 02.04.2019 in Aachen

07.12.2018 | Seminare Workshops

Seminar „Magnettechnik - Magnetwerkstoffe“ vom 19. – 20.02.2019 in Essen

07.12.2018 | Seminare Workshops

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics