Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

CineScience Zukunftsprojekt Erde: Apocalypse Tomorrow?

12.11.2012
Die ökologische Krise im Film

Die Apokalypse als größte denkbare Katastrophe bietet nicht nur Stoff für spektakuläre Spielfilme. Auch Politiker, Wissenschaftler, Aktivisten und andere greifen auf Untergangsszenarien zurück, um ihrem jeweiligen Anliegen Nachdruck zu verleihen. Welche Möglichkeiten hat aber der Film, Wissen zu vermitteln und zum Handeln anzuregen?

Über diese und weitere Fragen diskutieren am 26. November im Essener Filmstudio Glückauf u. a. die Filmemacherin Ismeni Walter, der Journalist Peter Unfried und der Klimaforscher Jürgen P. Kropp. KWI-Direktor Claus Leggewie und Sebastian Wessels vom Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) führen durch den Abend.

Drastische Darstellungen ökologischer Krisen und Katastrophen in Spiel- und Dokumentarfilmen wie „The Day After Tomorrow“ (2004) und „Eine unbequeme Wahrheit“ (2006) können Problembewusstsein herstellen und zum Handeln anregen. Im ungünstigeren Fall aber rufen sie Abwehr und Fatalismus hervor oder werden vom Publikum nicht ernst genommen. Was bedeutet das für den Einsatz moderner Medien in der ökologischen Krise? Wie viel Zuspitzung verträgt Wissenschaft?

Tragen Kino und Fernsehen nicht gerade dazu bei, die Zuschauer in ihrer Rolle als passive Konsumenten zu bestätigen, indem sie eine Teilnahme an ihrem Diskurs ausschließen?

Die Veranstaltung am 26. November zieht ein Resümee der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Reihe „CineScience - Zukunftsprojekt Erde“, in der Forschende des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) an sechs Abenden im Wissenschaftsjahr 2012 unterschiedliche Aspekte von Nachhaltigkeit und Zukunft anhand von Filmausschnitten mit dem Kinopublikum diskutiert haben.

Die Reihe „CineScience – Zukunftsprojekt Erde“ des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) und des Filmstudio Glückauf wird im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2012 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Filmvorführung und Podiumsdiskussion mit:
Hilde W. Hoffmann (Institut für Medienwissenschaften, Ruhr-Universität Bochum), Jürgen P. Kropp (Potsdam Institut für Klimafolgenforschung, PIK), Peter Unfried (die tageszeitung, taz), Ismeni Walter (Westdeutscher Rundfunk, WDR)
Moderation:
Claus Leggewie (Direktor des KWI) und Sebastian Wessels (Fellow am KWI)
Datum: Montag, 26. November 2012, 19.00 Uhr
Ort: Filmstudio Glückauf, Rüttenscheider Straße 2, 45128 Essen
Kartenverkauf (Eintritt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro): Beim Filmstudio Glückauf an der Abendkasse oder mit telefonischer Kartenreservierung (täglich ab 15.00 Uhr unter der Rufnummer 0201/439 366-33).
Pressekontakt:
Gordana Zeèiæ, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI),

Tel. 0201/7204-152, gordana.zecic@kwi-nrw.de.

CineScience Zukunftsprojekt Erde:
Die sechsteilige Veranstaltungsreihe CineScience Zukunftsprojekt Erde des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) und des Filmstudio Glückauf ist verschiedenen Aspekten der Nachhaltigkeitsforschung gewidmet, unter anderem den Themen Klimawandel, Energie, Konsum und Nahrung. Im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2012 – Zukunftsprojekt Erde wird die Reihe vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Sie ergänzt die bereits regelmäßig stattfindende Veranstaltungsreihe CineScience des KWI und des Filmstudio Glückauf.
Über das Wissenschaftsjahr 2012 – Zukunftsprojekt Erde:
Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD). Seit dem Jahr 2000 fördern sie den Austausch zwischen Öffentlichkeit und Forschung. Im Wissenschaftsjahr 2012 – Zukunftsprojekt Erde stehen drei zentrale Fragen im Mittelpunkt: Wie wollen wir leben? Wie müssen wir wirtschaften? Und: Wie können wir unsere Umwelt bewahren? Damit fördert das Wissenschaftsjahr 2012 die gesellschaftliche Debatte über die Ziele, Herausforderungen und Aktionsfelder einer nachhaltigen Entwicklung. Weitere Informationen: http://www.zukunftsprojekt-erde.de
Über das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI):
Das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI) ist das Forschungskolleg der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR), zu der sich die Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen zusammengeschlossen haben. Seine Aufgabe ist die Förderung hervorragender interdisziplinärer Forschung in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften mit regionalen, nationalen und internationalen Partnern. Das KWI erforscht die Grundlagen der modernen Kultur praxisnah und mit Blick auf aktuelle relevante gesellschaftliche Fragen. Derzeit stehen die Themenfelder Europa, kollektive Erinnerung, kulturelle Vielfalt der Weltgesellschaft, soziale Verantwortung und kulturelle Aspekte des Klimawandels im Mittelpunkt. Mit seinen Veranstaltungen sucht das KWI den Dialog mit einer breiteren Öffentlichkeit, es unterhält enge Partnerschaften mit Kultureinrichtungen und Medien.

http://www.kulturwissenschaften.de

Über das Filmstudio Glückauf:
Das 1924 eröffnete Filmstudio Glückauf ist das älteste Filmtheater in NRW, mit einem der letzten vollständig erhaltenen Kinosäle der 1920er Jahre in Deutschland sowie einem original erhaltenen Foyer aus den 1950er Jahren. Damit ist das Filmstudio auch für die architektur- und kulturgeschichtliche Entwicklung der Stadt Essen von großer Bedeutung und zählt zu den am häufigsten ausgezeichneten Filmtheatern in NRW.

http://www.filmstudio-essen.de

Magdalena Schaeffer | idw
Weitere Informationen:
http://www.zukunftsprojekt-erde.de
http://www.kulturwissenschaften.de
http://www.filmstudio-essen.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht
17.07.2018 | Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde

nachricht Interdisziplinäre Konferenz: Diabetesforscher und Bioingenieure diskutieren Forschungskonzepte
13.07.2018 | Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Im Focus: First evidence on the source of extragalactic particles

For the first time ever, scientists have determined the cosmic origin of highest-energy neutrinos. A research group led by IceCube scientist Elisa Resconi, spokesperson of the Collaborative Research Center SFB1258 at the Technical University of Munich (TUM), provides an important piece of evidence that the particles detected by the IceCube neutrino telescope at the South Pole originate from a galaxy four billion light-years away from Earth.

To rule out other origins with certainty, the team led by neutrino physicist Elisa Resconi from the Technical University of Munich and multi-wavelength...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

Interdisziplinäre Konferenz: Diabetesforscher und Bioingenieure diskutieren Forschungskonzepte

13.07.2018 | Veranstaltungen

Conference on Laser Polishing – LaP: Feintuning für Oberflächen

12.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Optische Kontrolle von Herzfrequenz oder Insulinsekretion durch lichtschaltbaren Wirkstoff

17.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Umweltressourcen nachhaltig nutzen

17.07.2018 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Textilien 4.0: Smarte Kleidung und Wearables als Innovation

17.07.2018 | Innovative Produkte

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics