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In der Champions-League der Wirtschaftskongresse

31.03.2010
Bayreuther Ökonomiekongress am 20. und 21. Mai bietet Lehren aus stürmischen Zeiten

Nachdem die Frankfurter Allgemeine Zeitung konstatierte, dass „Manager und Politiker in Davos keine starke Botschaft gesendet haben, weil auf viele Fragen die Antworten nicht feststehen“, versucht der zweite Ökonomiekongress an der Universität Bayreuth am 20. und 21. Mai eine Plattform zu bieten, diese Diskussion zu intensivieren. Schon in seiner zweiten Auflage ist der Bayreuther Ökonomiekongress einer der größten Wirtschaftskongresse Europas. Er richtet sich an Fach- und Führungskräfte, nationale und internationale Wissenschaftler, Medienvertreter, Studenten sowie die interessierte Öffentlichkeit.

Das Motto „Shaping the Post-Crisis World“ des Weltwirtschaftsforums in Davos war vielversprechend. Die Erkenntnis war: „Wenn man Davos als Maßstab dafür nimmt, wie es um die Weltwirtschaft bestellt ist, so lautet die Diagnose: Der Patient ahnt, dass er krank ist und es sich nicht bloß um eine Erkältung handelt. Doch er will nicht wahrhaben, dass ihm eine Lungenentzündung droht, falls er sich nicht bald in Behandlung begibt.“ (Süddeutsche Zeitung,

27.01.2010).

Der zweite Bayreuther Ökonomiekongress greift dies auf und verfolgt das Ziel, generationenübergreifend, international, unkonventionell und im Dialog mögliche Therapien zu diskutieren. Dazu hat sich der Schirmherr des Kongresses, Professor Günter Verheugen, das Thema „Handeln in der Krise, Lehren aus der Krise“ vorgenommen. Das Referat des ehemaligen Chefvolkswirts der

Deutschen Bank, Professor Dr. Norbert Walter, steht unter dem Titel „Hurra wir werden älter, aber wer gestaltet den Wandel?“.

Der Kongress will inspirieren, indem die richtigen Fragen gestellt und die Teilnehmer zum Nachdenken gebracht werden. In sechs hochkarätig besetzten Keynotes, zwölf Vorträgen und drei Podiumsdiskussionen sollen daher unter anderem Antworten auf folgende Fragen gefunden werden:

• Globalisierung – Quo vadis?
• Agenda 2020 – Was nun, Deutschland?
• Neue Regeln für die Kapitalmärkte?
Unter dem Leitgedanken „Managementmethoden der Zukunft – Lehren aus stürmischen Zeiten“ kommen zu diesen Fragestellungen über 30 renommierte Referenten aus dem „Who is Who“ der deutschen Wirtschaft an der Universität Bayreuth zusammen. Zu den Referenten gehören unter anderem:
• Prof. Dr. h. c. Roland Berger, Gründer, Roland Berger Strategy Consultants
• Prof. Dr. Dr. h. c. mult. August-Wilhelm Scheer, Gründer, IDS Scheer
• Dr. Henning Schulte-Noelle, Aufsichtsratsvorsitzender, Allianz
• Prof. Dr. Helmut Thoma, ehemaliger Geschäftsführer, RTL Group
• Prof. Günter Verheugen, EU-Kommissar für Industrie und Unternehmenspolitik a.D.
• Prof. Dr. Norbert Walter, ehemaliger Chefökonom, Deutsche Bank Gruppe
• Dr. Georg Kofler, CEO, Kofler Energies
• Frank Mattern, Managing Partner, McKinsey
• Dr. Christian Veith, Managing Partner, Boston Consulting Group
• Dr. Michael Rogowski, Aufsichtsratsvorsitzender, Voith
• Hans Wagener, Vorstandsvorsitzender, PricewaterhouseCoopers
Die Organisatoren vom Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre III (Marketing) der Universität Bayreuth erwarten in diesem Jahr über 1000 Teilnehmer. Interessenten finden auf der Internetseite www.oekonomiekongress.de weitere Informationen, darunter das Kongressprogramm und die Liste aller Referenten. Auch eine Anmeldung zur Teilnahme am Kongress ist auf dieser Seite möglich.

Frank Schmaelzle | Universität Bayreuth
Weitere Informationen:
http://www.oekonomiekongress.de
http://www.uni-bayreuth.de

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