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Blutgerinnung und ihre Störungen: Kongress mit öffentlicher Veranstaltung

25.01.2010
Viele Patienten mit Blutgefäß- und Blutgerinnungskrankheiten werden langfristig - oft sogar lebenslang - mit Medikamenten behandelt, um die Störungen zu korrigieren und Komplikationen zu vermeiden.

Dabei geht es zum Beispiel um die Verhinderung von Thrombosen, Lungenembolien, Herzinfarkten und Schlaganfällen, aber auch um die Vermeidung von Blutungskomplikationen. Was kann die Medizin auf diesem Gebiet Neues leisten, was ist noch finanzierbar?

Unter anderem darum geht es am 27. Februar bei einer öffentlichen Veranstaltung auf einem Medizin-Kongress in Nürnberg.

Der Kongress findet vom 24. bis 27. Februar im Nürnberger Congress Centrum Ost statt. Rund 1.200 Wissenschaftler diskutieren dort über Aspekte der Blutgerinnung und über Störungen dieses lebenswichtigen Prozesses. Organisiert wird die Tagung von Medizinern der Universitäten Würzburg und Leiden (Niederlande) zusammen mit ihren nationalen Fachgesellschaften.

Öffentliche Veranstaltung mit Bayerns Wissenschaftsminister

Eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung, die sich an die gesamte Öffentlichkeit richtet, ist Teil des Kongresses: Sie findet am Samstag, 27. Februar, von 10:00 bis 11:40 Uhr im Konferenzsaal "Tokyo" des Nürnberger Messezentrums CCN Ost statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht nötig.

Wolfgang Heubisch (FDP), Bayerns Wissenschaftsminister, nimmt an der Veranstaltung und der Podiumsdiskussion ebenso aktiv teil wie Ärzte, Wissenschaftler sowie Vertreter einer Krankenkasse und eines Pharmaunternehmens.

Die Vorträge drehen sich unter anderem um die Versorgung von Patienten, die aufgrund ihrer Blutungs- oder Thrombosegefährdung mit Blutprodukten oder Hemmstoffen der Blutgerinnung behandelt werden. Diese Behandlungen sind oft lebensnotwendig, aber auch durchaus mit hohen Kosten verbunden. Das Oberthema der Vorträge lautet deshalb: "Was kann die Medizin noch (finanzieren) leisten?"

Zielgruppe: Ärzte, Patienten, Öffentlichkeit

Die Veranstaltung richtet sich an Ärzte und ihre Kooperationspartner in allen Bereichen sowie an die gesamte Öffentlichkeit. Interessant ist sie auch für Patienten, die wegen Herzinfarkt, Herzrhythmusstörungen, Schlaganfall, Thrombose oder Blutungskomplikationen langfristig behandelt werden müssen, sowie für deren Angehörige.

Informationen zum Kongress

Bei dem Kongress handelt es sich um die 54. Jahrestagung der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung. Sie veranstaltet das Treffen erstmals gemeinsam mit ihrer niederländischen "Schwestergesellschaft", der Nederlandse Vereniging voor Trombose en Hemostase.

Zwölf Plenarvorträge, mehr als sechs Fortbildungssitzungen, 21 wissenschaftliche Symposien, weitere Vortragsveranstaltungen sowie Poster-Ausstellungen und 18 von Industriepartnern finanzierte Satelliten-Symposien stehen auf dem Programm.

Tagungspräsidenten sind die Professoren Ulrich Walter (Institut für Klinische Biochemie und Pathobiochemie / Zentrallabor, Universität und Universitätsklinikum Würzburg) und Frits Rosendaal (Klinische Epidemiologie, Universität Leiden, Niederlande).

Tagungsgebühren / Anmeldung

Studierende können kostenlos an dem Kongress teilnehmen, für alle anderen fallen Gebühren von 75 bis 300 Euro an. Interessierte können sich anmelden bei der MCI Deutschland GmbH, Berlin, T (030) 204 590-90, britta.baetzel@mci-group.com

Kontakt

Journalisten wenden sich bitte über die Kongressorganisation an den Tagungspräsidenten Prof. Dr. Ulrich Walter: MCI Deutschland GmbH, Katrin Taepke, Markgrafenstrasse 56; 10117 Berlin, T (030) 20 45 924, gth-nvth2010@mci-berlin.de

Robert Emmerich | idw
Weitere Informationen:
http://www.gth-nvth2010.de

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