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Bericht zur weltweiten Lage der Bestäuber

10.02.2016

Vom 22. bis 28. Februar trifft sich der Weltbiodiversitätsrat Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services (IPBES) zu seiner 4. Vollversammlung in Kuala Lumpur/Malaysia. Eines der Kernthemen ist ein Assessment-Bericht, der die weltweite Lage der Bestäuber beleuchtet und ihre Bedeutung für die weltweite Nahrungssicherheit. Ziel ist eine von allen Mitgliedsstaaten akzeptierte Wissensbasis für politische Entscheidungen im Bereich Landwirtschaft und Naturschutz.

„Das könnte klappen, da neben den klassischen Wissenschaften auch die Politik und andere Interessensgruppen beteiligt waren“, findet UFZ-Wissenschaftler Dr. Josef Settele.


Bestäuber haben eine große Bedeutung für die weltweite Nahrungssicherheit

UFZ / André Künzelmann

Er hat als Koordinierender Leitautor eines Kapitels im Bestäuberbericht (Triebkräfte und Ursachen der Veränderungen bei Bestäubern und Bestäubung) und als Mitautor der Zusammenfassung für Entscheidungsträger (Summary for Policymakers) den Bericht in zentralen Elementen mit verfasst und wird einer der Herausgeber des Gesamtberichtes sein.

Außerdem begleitet er als einer von zehn Wissenschaftlern die finalen Diskussionen der 124 IPBES-Mitgliedsstaaten in Kuala Lumpur vor Ort.

Mehr Informationen zum IPBES und zum Bestäuberbericht finden Sie auf den Internetseiten des UFZ unter www.ufz.de , unter anderem:

• ein Interview mit dem Agrarbiologen Dr. Josef Settele, in dem er berichtet, wie das Bestäuber-Assessment zustande kam, wer an der Erarbeitung beteiligt war und welche Hürden es zu nehmen galt;

• Hintergrundinformationen zur Bestäuber-Thematik;

• eine Liste wissenschaftlicher UFZ-Publikationen, die in den Bericht eingeflossen sind;

• eine Expertenliste mit UFZ-Wissenschaftlerinnen und UFZ-Wissenschaftlern, die im Weltbiodiversitätsrat IPBES mitarbeiten.

Dr. Josef Settele
UFZ-Department Biozönoseforschung
E-Mail: josef.settele@ufz.de

Weitere Informationen:

http://www.ufz.de/index.php?de=40406

Susanne Hufe | Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ

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