Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Das Mobiltelefon und der öffentliche Raum

11.12.2007
Die internationale Konferenz MEDIACITY an der Bauhaus-Universität Weimar hinterfragt das Verhältnis von Menschen, Medien und dem Stadtraum.
(Please find the English version below)

Wie verändert ein Handy-Gespräch, diese private Geste im öffentlichen Raum, die Architektur der Stadt? Diese Frage und viele andere will die vom 18. bis zum 19. Januar 2008 an der Bauhaus-Universität stattfindende Konferenz "MEDIACITY - Situations, Practices and Encounters" beantworten.

Dem interdisziplinären Anspruch des MEDIACITY-Projektes folgend werden zur Konferenz Beiträge von Teilnehmern aus den verschiedensten Wissenschaftsbereichen wie Architektur, Urbanistik, Soziologie, Medienwissenschaften und verwandter Disziplinen erwartet. Die Konferenz widmet sich der Frage, wie soziale Beziehungen und Räume der Stadt durch den Gebrauch und die Präsenz neuer Medien geschaffen, erfahren und genutzt werden. So beschäftigen sich die Wissenschaftler etwa damit, ob und wie der Aufenthalt in einer U-Bahn-Station beeinflusst wird von der Gegenwart großflächiger Video-Wände.

Nach der ersten MEDIACITY-Konferenz im November 2006 fokussiert die zweite Tagung auf die drei Bereiche Situations, Practices, Encounters. Grundlage der Diskussion bildet die Annahme, dass neue Medien verschiedenartige Praktiken und Handlungsweisen im öffentlichen Raum stimulieren: Das Verhältnis der Menschen zum Raum ändert sich; die neuen Medien erzeugen neue Kommunikationsformen.

Entsprechend den anvisierten Forschungsschwerpunkten besteht die Konferenz aus drei wissenschaftlich orientierten Tagungseinheiten sowie einem eher praxisbezogenen Workshop, der die drei theoretisch reflektierten Themen auf einer anwendungsbezogenen Ebene widerspiegelt und architektonische sowie künstlerische Konzepte als auch Medienkunstprojekte vorstellt.

Das MEDIACITY-Forscherteam unter der Leitung von Prof. Frank Eckardt, Juniorprofessur Soziologie der Globalisierung an der Bauhaus-Universität Weimar, wird in seiner Arbeit durch einen hochkarätigen wissenschaftlichen Beirat unterstützt. Hierfür konnten 14 internationale Wissenschaftler gewonnen werden, deren Arbeit im Schnittpunkt der Felder Medien, Architektur und Stadtforschung beispielhaft ist. Der Beirat ist aktiv an der Begutachtung und Auswahl der Konferenzbeiträge beteiligt. Ausgewählte Mitglieder des Beirats werden als eingeladene Referenten an der Konferenz teilnehmen.

Weitere Informationen zur Konferenz sowie Anmeldung (Frühbucherrabatt bis 15.12.2007) unter: www.mediacityproject.com

Kontakt:
Ralf Hennig
Bauhaus-Universität Weimar
MEDIACITY Projekt, Koordination
Coudraystr. 11A
99423 Weimar
Tel.: +49(0)3643/582649
Tel.: +49(0)3643/742126
Fax: +49(0)3643/583294
E-mail: info@mediacityproject.com
MEDIACITY - Situations, Practices and Encounters
International conference at the Bauhaus-University Weimar
From January 18 to 19, 2008, the second MEDIACITY conference is hosted by the Bauhaus-University Weimar. The conference will investigate how the social settings and spaces of the city are created, experienced and practiced through the use and presence of new media. We will take the position that new media enables different settings, practices and behaviours to occur in urban space. These media create opportunities for diverse forms of connections between people and spaces and enable and create flows; of information, of communication and of knowledge.
In this sense the conference will focus on three aspects:
- The role of media as enabling communication and interaction within urban settings, and its transformative possibilities for the experience of the city
- The existing forms of social involvement in a specific urban context that may be supported, enriched, or hindered by the use of media and technologies
- The interactions between spatial mobility and formation of communities in urban settings considering the nature of mobility in the contemporary city

As a consequence, the conference will be organised around three key themes: situations, practices and encounters. These will investigate the types of settings for interaction, the processes which people adopt and develop to mediate social experience, and changing behaviours in public space.

The conference will consist of three sessions, a workshop and several additional activities, which will explore these themes in a focussed way. We anticipate contributions from academics, practitioners, activists close to disciplines such as media studies, architecture, urban studies, cultural and urban geography and sociology - using in innovative ways and reflecting critically on processes, methods and impacts of public participation and technologies in urban realm, within their theoretical and practical research, teaching, or activism roles.

Further information and registration (early-bird registration until 15th December 2007) under: www.mediacityproject.com

Contact
Ralf Hennig
Bauhaus-University Weimar
MEDIACITY Project, coordination
Coudraystr. 11A
99423 Weimar, Germany
Phone: +49(0)3643/582649
Phone: +49(0)3643/742126
Fax: +49(0)3643/583294
E-mail: info@mediacityproject.com

Claudia Weinreich | idw
Weitere Informationen:
http://www.mediacityproject.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht “4th Hybrid Materials and Structures 2020” findet web-basiert statt
26.03.2020 | Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V.

nachricht Wichtigste internationale Konferenz zu Learning Analytics findet statt – komplett online
23.03.2020 | DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Nachwuchswissenschaftler der Universität Rostock erfinden einen Trichter für Lichtteilchen

Physiker der Arbeitsgruppe von Professor Alexander Szameit an der Universität Rostock ist es in Zusammenarbeit mit Kollegen von der Universität Würzburg gelungen, einen „Trichter für Licht“ zu entwickeln, der bisher nicht geahnte Möglichkeiten zur Entwicklung von hypersensiblen Sensoren und neuen Technologien in der Informations- und Kommunikationstechnologie eröffnet. Die Forschungsergebnisse wurden jüngst im renommierten Fachblatt Science veröffentlicht.

Der Rostocker Physikprofessor Alexander Szameit befasst sich seit seinem Studium mit den quantenoptischen Eigenschaften von Licht und seiner Wechselwirkung mit...

Im Focus: Junior scientists at the University of Rostock invent a funnel for light

Together with their colleagues from the University of Würzburg, physicists from the group of Professor Alexander Szameit at the University of Rostock have devised a “funnel” for photons. Their discovery was recently published in the renowned journal Science and holds great promise for novel ultra-sensitive detectors as well as innovative applications in telecommunications and information processing.

The quantum-optical properties of light and its interaction with matter has fascinated the Rostock professor Alexander Szameit since College.

Im Focus: Künstliche Intelligenz findet das optimale Werkstoffrezept

Die möglichen Eigenschaften nanostrukturierter Schichten sind zahllos – wie aber ohne langes Experimentieren die optimale finden? Ein Team der Materialforschung der Ruhr-Universität Bochum (RUB) hat eine Abkürzung ausprobiert: Mit einem Machine-Learning-Algorithmus konnten die Forscher die strukturellen Eigenschaften einer solchen Schicht zuverlässig vorhersagen. Sie berichten in der neuen Fachzeitschrift „Communications Materials“ vom 26. März 2020.

Porös oder dicht, Säulen oder Fasern

Im Focus: Erdbeben auf Island über Telefonglasfaserkabel registriert

Am 12. März 2020, 10.26 Uhr, ereignete sich in Südwestisland, ca. 5 km nordöstlich von Grindavík, ein Erdbeben mit einer Magnitude von 4.7, während eines längeren Erdbebenschwarms. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ haben jetzt dort ein neues Verfahren zur Überwachung des Untergrunds mithilfe von Telefonglasfaserkabeln getestet.

Ein von GFZ-Forschenden aus den Sektionen „Oberflächennahe Geophysik“ und „Geoenergie“ durchgeführtes Online-Monitoring, das Glasfaserkabel des isländischen...

Im Focus: Quantenoptiker zwingen Lichtteilchen, sich wie Elektronen zu verhalten

Auf der Basis theoretischer Überlegungen von Physikern der Universität Greifswald ist es Mitarbeitern der AG Festkörperoptik um Professor Alexander Szameit an der Universität Rostock gelungen, photonische topologische Isolatoren als Lichtwellenleiter zu realisieren, in denen sich Photonen wie Elektronen verhalten, und somit fermionische Eigenschaften zeigen. Ihre Entdeckung wurde jüngst im renommierten Fachblatt „Nature Materials“ veröffentlicht.

Dass es elektronische topologische Isolatoren gibt – Festkörper die im Innern den elektrischen Strom nicht leiten, dafür aber umso besser über die Oberfläche –...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

“4th Hybrid Materials and Structures 2020” findet web-basiert statt

26.03.2020 | Veranstaltungen

Wichtigste internationale Konferenz zu Learning Analytics findet statt – komplett online

23.03.2020 | Veranstaltungen

UN World Water Day 22 March: Water and climate change - How cities and their inhabitants can counter the consequences

17.03.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Weltweit einzigartig: Neue Anlage zur Untersuchung von biogener Schwefelsäurekorrosion in Betrieb

27.03.2020 | Architektur Bauwesen

Schutzmasken aus dem 3D-Drucker

27.03.2020 | Materialwissenschaften

Nachwuchswissenschaftler der Universität Rostock erfinden einen Trichter für Lichtteilchen

27.03.2020 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics