Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

NanoBioNet mit neuen Ideen aus der Forschung

07.11.2007
Netzwerk der Nano- und Biotechnologie stellt auf Innovationskongress „Empower Deutschland“ aus

Am 13. November präsentiert sich NanoBioNet auf dem Kongress Empower Deutschland – Mit Innovation zu neuer Stärke“ in Saarbrücken. Das Netzwerk für Nano- und Biotechnologie wird Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung seiner Mitglieder zeigen, etwa speziell beschichtete Implantate, Endoskope und Stents. Die so genannte NanoToolBox ist ebenfalls Teil der Ausstellung.

Der Experimentierkasten ist bereits deutschlandweit an Schulen erfolgreich im Einsatz. Er enthält 10 Versuche, mit denen Schüler Effekte aus der Nano- und Biotechnologie selbst herstellen können. Mit einem eigenen Stand sind auch weitere NanoBioNet-Mitglieder vertreten, unter anderem die Nano-Unternehmen NANO-X und Nanogate und die Forschungsinstitute Fraunhofer Institut für Biomedizinische Technik (IBMT) und das Leibniz-Institut für Neue Materialien (INM) mit dem angeschlossenen Verein cc-NanoChem.

„Dieser Kongress bildet für unser Netzwerk eine hervorragende Plattform, neuste Produkte und Verfahren zu präsentieren“, betont Martin Monzel, Geschäftsführer des NanoBioNet e.V. „Denn hier treffen sich Vertreter aus der Forschung, Wirtschaft und Politik – und das ist der richtige Mix, um die Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Nano- und Biotechnologie weiter voranzutreiben.“

Ob Transport eines Medikaments an seinen Wirkort, beschichtete Stents oder Implantate, die durch eine Beschichtung noch verträglicher sind – Nano- und Biotechnologie eröffnen zum Beispiel im Bereich der Medizin zahlreiche innovative Ansätze und neue Lösungen in der Analytik und der Diagnose. Bei unbeschichteten Stents verstopfen die Röhrchen nach dem Einsetzen bei bis zu 30 Prozent der Patienten. Beschichtete Stents können unter anderem das Anlagern von etwa Blutbestandteilen verhindern. Antimikrobiell beschichtete medizinische Instrumente haben die Eigenschaft, dass sich auf ihren Oberflächen keine Verkeimungen bilden können.

Kompetenznetzwerk der Nano- und Biotechnologie

NanoBioNet ist ein leistungsfähiges Netzwerk aus Hochschulen, Kliniken, Forschungsinstituten und Unternehmen aus den Bereichen Entwicklung, Produktion, Wirtschaft und Technologietransfer. Die Mitglieder kommen aus unterschiedlichen Branchen, etwa der Biotechnologie, der chemischen Nanotechnologie oder der Medizintechnik. Dabei trägt jedes einzelne Mitglied zu einem breiten Spektrum bei, was den Verbund für alle Teilnehmer attraktiv macht. Das Interesse aller gilt der Forschung und Entwicklung sowie den praktischen Anwendungen der Nano- und Biotechnologie zur Schaffung marktreifer Produkte und neuer Arbeitsplätze – und zwar auf dem Wege einer ethisch vertretbaren Technologie.

NanoBioNet gehört zu den größten Kompetenznetzwerken im Bereich der Nano- und Biotechnologie. Das Netzwerk hat in diesem Jahr die Auszeichnung als „Ausgewählter Ort im Land der Ideen“ erhalten.

Nähere Informationen:

Martin Monzel, NanoBioNet e.V, Science Park 1, 66123 Saarbrücken, Telefon: 0681 / 68 57 364, m.monzel(at)nanobionet.de

Leslie Dennert | NanoBioNet e.V.
Weitere Informationen:
http://www.nano2life.org
http://www.nanobionet.de
http://www.saarland.de/empower-deutschland.htm

Weitere Berichte zu: Biotechnologie Nano- und Biotechnologie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht LaserForum 2018 thematisiert die 3D-Fertigung von Komponenten
17.08.2018 | IVAM Fachverband für Mikrotechnik

nachricht Aktuelles aus der Magnetischen Resonanzspektroskopie
16.08.2018 | Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Die Mischung macht‘s: Jülicher Forscher entwickeln schnellladefähige Festkörperbatterie

Mit Festkörperbatterien sind aktuell große Hoffnungen verbunden. Sie enthalten keine flüssigen Teile, die auslaufen oder in Brand geraten könnten. Aus diesem Grund sind sie unempfindlich gegenüber Hitze und gelten als noch deutlich sicherer, zuverlässiger und langlebiger als herkömmliche Lithium-Ionen-Batterien. Jülicher Wissenschaftler haben nun ein neues Konzept vorgestellt, das zehnmal größere Ströme beim Laden und Entladen erlaubt als in der Fachliteratur bislang beschrieben. Die Verbesserung erzielten sie durch eine „clevere“ Materialwahl. Alle Komponenten wurden aus Phosphatverbindungen gefertigt, die chemisch und mechanisch sehr gut zusammenpassen.

Die geringe Stromstärke gilt als einer der Knackpunkte bei der Entwicklung von Festkörperbatterien. Sie führt dazu, dass die Batterien relativ viel Zeit zum...

Im Focus: It’s All in the Mix: Jülich Researchers are Developing Fast-Charging Solid-State Batteries

There are currently great hopes for solid-state batteries. They contain no liquid parts that could leak or catch fire. For this reason, they do not require cooling and are considered to be much safer, more reliable, and longer lasting than traditional lithium-ion batteries. Jülich scientists have now introduced a new concept that allows currents up to ten times greater during charging and discharging than previously described in the literature. The improvement was achieved by a “clever” choice of materials with a focus on consistently good compatibility. All components were made from phosphate compounds, which are well matched both chemically and mechanically.

The low current is considered one of the biggest hurdles in the development of solid-state batteries. It is the reason why the batteries take a relatively long...

Im Focus: Farbeffekte durch transparente Nanostrukturen aus dem 3D-Drucker

Neues Design-Tool erstellt automatisch 3D-Druckvorlagen für Nanostrukturen zur Erzeugung benutzerdefinierter Farben | Wissenschaftler präsentieren ihre Ergebnisse diese Woche auf der angesehenen SIGGRAPH-Konferenz

Die meisten Objekte im Alltag sind mit Hilfe von Pigmenten gefärbt, doch dies hat einige Nachteile: Die Farben können verblassen, künstliche Pigmente sind oft...

Im Focus: Color effects from transparent 3D-printed nanostructures

New design tool automatically creates nanostructure 3D-print templates for user-given colors
Scientists present work at prestigious SIGGRAPH conference

Most of the objects we see are colored by pigments, but using pigments has disadvantages: such colors can fade, industrial pigments are often toxic, and...

Im Focus: Eisen und Titan in der Atmosphäre eines Exoplaneten entdeckt

Forschende der Universitäten Bern und Genf haben erstmals in der Atmosphäre eines Exoplaneten Eisen und Titan nachgewiesen. Die Existenz dieser Elemente in Gasform wurde von einem Team um den Berner Astronomen Kevin Heng theoretisch vorausgesagt und konnte nun von Genfern Astronominnen und Astronomen bestätigt werden.

Planeten in anderen Sonnensystemen, sogenannte Exoplaneten, können sehr nah um ihren Stern kreisen. Wenn dieser Stern viel heisser ist als unsere Sonne, dann...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

LaserForum 2018 thematisiert die 3D-Fertigung von Komponenten

17.08.2018 | Veranstaltungen

Aktuelles aus der Magnetischen Resonanzspektroskopie

16.08.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Oktober 2018

16.08.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Quantenverschränkung erstmals mit Licht von Quasaren bestätigt

20.08.2018 | Physik Astronomie

1,6 Millionen Euro für den Aufbau einer Forschungsgruppe zu Quantentechnologien

20.08.2018 | Förderungen Preise

IHP-Technologie darf in den Weltraum fliegen

20.08.2018 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics