Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Offene Türen für die 55+-Generation im Zuwanderungsland M-V?

04.10.2007
Experten legen Ergebnisse der ersten Zuwandererstudie vor/
Einladung zum Presselunch

Im Rahmen eines Symposiums am Montag, dem 15. Oktober 2007, werden Gesundheitsexperten in der Landeshauptstadt Schwerin die Ergebnisse der ersten Zuwandererstudie für Mecklenburg-Vorpommern präsentieren (s. Programm). Zu der Fachtagung und dem Presselunch sind die Vertreter der Medien recht herzlich eingeladen. Wirtschaftsminister Jürgen Seidel und der Vorstandsvorsitzende von BioCon Valley, Prof. Horst Klinkmann, begrüßen neben zahlreichen Fachleuten aus dem Land auch sieben "echte" Zuwanderer aus Bayern, Niedersachsen, Berlin und Hamburg.

Mitte Mai startete im Rahmen des TransferNetzwerks Community Medicine, ein Projekt des Universitätsklinikums Greifswald und des BioCon Valley Mecklenburg-Vorpommern e. V., unter Leitung des Greifswalder Universitätsprofessors Wolfgang Hoffmann die Befragung von über 55-jährigen Zuwanderern und Rückkehrern aus anderen Bundesländern nach Mecklenburg-Vorpommern. Hintergrund der repräsentativen Untersuchung ist der Trend einer verstärkten Zuwanderung von Bürgern der Generation 55+ nach Mecklenburg-Vorpommern. Im Gegensatz zur anhaltend hohen Abwanderung Jüngerer ist für die Gruppe der über 55-jährigen ein deutliches Interesse an einem Wohnortwechsel in den Nordosten zu verzeichnen.

Für die Studie "Motive, Wünsche und Erwartungen von Zuwanderern und Rückkehrern über 55 Jahre nach Mecklenburg-Vorpommern" wurden seit dem 16. Mai 2007 aus den über 10.000 Zuzüglern zwischen 2002 und 2005 insgesamt 3.200 Personen per Zufallsziehung ausgewählt und um die Beantwortung eines 16-seitigen Fragebogens gebeten. Die Auswertung der Umfrage soll nun Aufschluss über die Beweggründe für die Wahl des neuen bzw. neuen "alten" Wohnsitzes sowie die Vorstellungen der Befragten über die künftigen Lebensjahre geben. Welche konkreten Erwartungen haben sie und in welcher Form muss sich die Gesundheitswirtschaft auf die ambitionierten "Neubürger" einstellen? Die Ergebnisse der Studie über diese für Mecklenburg-Vorpommern besonders interessante Zielgruppe können somit insbesondere für Entscheidungsträger in Wirtschaft und Politik als grundlegende Orientierung für weitere Planungen und Strategien dienen.

... mehr zu:
»TransferNetzwerk
BioCon Valley Mecklenburg-Vorpommern e. V.
Projektmanagerin "TransferNetzwerk Community Medicine"
Dipl.-Psych. Janina Krafczyk
Institut für Community Medicine/Universität Greifswald
Ellernholzstraße 1 - 2, 17487 Greifswald
T +49 3834 86-77 89
F +49 3834 86-77 52
M +49 151-167 52 789
E jk@bcv.org
http://www.bcv.org
Symposium
Offene Türen für die 55+-Generation im Zuwanderungsland M-V?
Motive, Wünsche und Erwartungen von Zuwanderern und Rückkehrern über 55 Jahre
Montag, 15. Oktober 2007
Schwerin, Ritterstraße 3, Rittersaal (beim Finanzministerium)
P r o g r a m m
09.30 Uhr - Empfang und Begrüßungskaffee
10.00 Uhr - Begrüßung und Einführung in das Programm
Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann, Leiter des Instituts für Community Medicine, Universität Greifswald
10.05 Uhr - Grußwort
Jürgen Seidel, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern
10.20 Uhr - Mecklenburg-Vorpommern auf dem Weg zum Gesundheitsland - Maßgeschneiderte Angebote für spezielle Zielgruppen

Prof. Dr. Dr. h.c. (mult.) Horst Klinkmann, Vorstandsvorsitzender BioCon Valley

10.30 Uhr - Die Verbindung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft für die Gesundheit der Bevölkerung - Das TransferNetzwerk Community Medicine

Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann, Leiter des Instituts für Community Medicine, Universität Greifswald

10.50 Uhr - Ergebnisse der "Zuwanderer-Studie"
Dipl.-Psych. Janina Krafczyk, Projektmanagerin TransferNetzwerk Community Medicine

11.30 Uhr - P r e s s e l u n c h mit Zuwanderern und Rückkehrern (Extraraum)

12.30 Uhr - PODIUMSDISKUSSION
Die Bedeutung der Ergebnisse für die Unternehmen der Gesundheitswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern
Teilnehmer Podiumsdiskussion
Prof. Dr. med. dent. Reiner Biffar, Universitätsklinikum Greifswald
Friedrich-Wilhelm Bluschke, Vorstandsvorsitzender AOK Mecklenburg-Vorpommern
Markus Bloching, General Manager HanseDom Stralsund
Gunar Liebau, Geschäftsführer LIEBAU Orthopädietechnik Rostock
Dr. Josef Wolf, Geschäftsführer WGS Wohnungsgesellschaft Schwerin mbH
Moderator: Heiko Messerschmidt (NDR)
13.15 Uhr - Fazit und Perspektiven
Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann, Leiter des Instituts für Community Medicine, Universität Greifswald

13.30 Uhr - Kaffee für den Weg

Dr. Heinrich Cuypers | idw
Weitere Informationen:
http://www.bcv.org

Weitere Berichte zu: TransferNetzwerk

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht LaserForum 2018 thematisiert die 3D-Fertigung von Komponenten
17.08.2018 | IVAM Fachverband für Mikrotechnik

nachricht Aktuelles aus der Magnetischen Resonanzspektroskopie
16.08.2018 | Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Die Mischung macht‘s: Jülicher Forscher entwickeln schnellladefähige Festkörperbatterie

Mit Festkörperbatterien sind aktuell große Hoffnungen verbunden. Sie enthalten keine flüssigen Teile, die auslaufen oder in Brand geraten könnten. Aus diesem Grund sind sie unempfindlich gegenüber Hitze und gelten als noch deutlich sicherer, zuverlässiger und langlebiger als herkömmliche Lithium-Ionen-Batterien. Jülicher Wissenschaftler haben nun ein neues Konzept vorgestellt, das zehnmal größere Ströme beim Laden und Entladen erlaubt als in der Fachliteratur bislang beschrieben. Die Verbesserung erzielten sie durch eine „clevere“ Materialwahl. Alle Komponenten wurden aus Phosphatverbindungen gefertigt, die chemisch und mechanisch sehr gut zusammenpassen.

Die geringe Stromstärke gilt als einer der Knackpunkte bei der Entwicklung von Festkörperbatterien. Sie führt dazu, dass die Batterien relativ viel Zeit zum...

Im Focus: It’s All in the Mix: Jülich Researchers are Developing Fast-Charging Solid-State Batteries

There are currently great hopes for solid-state batteries. They contain no liquid parts that could leak or catch fire. For this reason, they do not require cooling and are considered to be much safer, more reliable, and longer lasting than traditional lithium-ion batteries. Jülich scientists have now introduced a new concept that allows currents up to ten times greater during charging and discharging than previously described in the literature. The improvement was achieved by a “clever” choice of materials with a focus on consistently good compatibility. All components were made from phosphate compounds, which are well matched both chemically and mechanically.

The low current is considered one of the biggest hurdles in the development of solid-state batteries. It is the reason why the batteries take a relatively long...

Im Focus: Farbeffekte durch transparente Nanostrukturen aus dem 3D-Drucker

Neues Design-Tool erstellt automatisch 3D-Druckvorlagen für Nanostrukturen zur Erzeugung benutzerdefinierter Farben | Wissenschaftler präsentieren ihre Ergebnisse diese Woche auf der angesehenen SIGGRAPH-Konferenz

Die meisten Objekte im Alltag sind mit Hilfe von Pigmenten gefärbt, doch dies hat einige Nachteile: Die Farben können verblassen, künstliche Pigmente sind oft...

Im Focus: Color effects from transparent 3D-printed nanostructures

New design tool automatically creates nanostructure 3D-print templates for user-given colors
Scientists present work at prestigious SIGGRAPH conference

Most of the objects we see are colored by pigments, but using pigments has disadvantages: such colors can fade, industrial pigments are often toxic, and...

Im Focus: Eisen und Titan in der Atmosphäre eines Exoplaneten entdeckt

Forschende der Universitäten Bern und Genf haben erstmals in der Atmosphäre eines Exoplaneten Eisen und Titan nachgewiesen. Die Existenz dieser Elemente in Gasform wurde von einem Team um den Berner Astronomen Kevin Heng theoretisch vorausgesagt und konnte nun von Genfern Astronominnen und Astronomen bestätigt werden.

Planeten in anderen Sonnensystemen, sogenannte Exoplaneten, können sehr nah um ihren Stern kreisen. Wenn dieser Stern viel heisser ist als unsere Sonne, dann...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

LaserForum 2018 thematisiert die 3D-Fertigung von Komponenten

17.08.2018 | Veranstaltungen

Aktuelles aus der Magnetischen Resonanzspektroskopie

16.08.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Oktober 2018

16.08.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

IHP-Technologie darf in den Weltraum fliegen

20.08.2018 | Energie und Elektrotechnik

Eröffnung des neuen Produktionsgebäudes bei Heraeus Medical in Wehrheim

20.08.2018 | Unternehmensmeldung

Universum Studie: Internationalität und Praxisbezug sind Erfolgsfaktoren der ISM

20.08.2018 | Unternehmensmeldung

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics