Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Civilizations, Axial Times, Humanisms. The Third International Conference of the International Forum on World Civilizations

29.08.2007
Eine Konferenz des Humanismus-Projekts des Kulturwissenschaftlichen Instituts, Essen in Kooperation mit dem Center for Comparative Studies of World Civilizations (Chinese Academy of the Social Sciences), der Macao Foundation, School of Foreign Languages (Nanjing Normal University) und dem Institute of Cultural Studies (Shanghai Academy of Social Sciences) vom 8.-11. September 2007 im Haus Ortlohn, Iserlohn, unter der Leitung von Prof. Dr. Jörn Rüsen (Kulturwissenschaftliches Institut, Essen) und Prof. Dr. Chen Qineng (Chinese Academy of Social Sciences).

Die internationale Konferenz befasst sich mit der Frage, welches die kulturellen Faktoren sind, die Zivilisationen zu unterschiedlichen Zivilisationen machen. Wie können diese Differenzen anhand unterschiedlicher Menschheitskonzepte charakterisiert werden? Kann das Konzept der Achsenzeit zur Erklärung der langen Entwicklung und der geistigen Wirkmacht von Weltzivilisationen herangezogen werden?

Leben wir in einer neuen Achsenzeit, in der wir die unterschiedlichen Traditionen als Antwort auf die Globalisierungsprozesse neu gestalten müssen, um der Erfordernis einer neuen kulturellen Orientierung gerecht zu werden? Gemeinsam mit Partnern aus China, Südafrika und Mexiko sollen auf der Konferenz Möglichkeiten eines kulturübergreifenden Humanismus erörtert werden, der als Zukunftsperspektive erarbeitet wird, dabei jedoch bezogen wird auf eine universalhistorischen Rückblick anhand des Konzepts der Achsenzeit.

Eingeladene Teilnehmer: Georg W. Oesterdiekhoff (Aachen RWTH, Aachen), Hubert Cancik (University of Tübingen, Tübingen), Christoph Antweiler (Trier University, Trier), Heiner Roetz (Bochum University, Bochum), Georg Stauth (Bielefeld University), Wu Yungui (Chinese Academy of Social Sciences,Peking), Dominic Sachsenmaier (Duke University), Jiang Peng (Chinese Academy of Social Sciences, Peking), Ma Chi (Shanghai Academy of Social Sciences, Shanghai), Oliver Kozlarek (Universidad Michoacana, Mexico), Zhang Jie (Nanjing Normal University, Nanjing), Chen Qineng (Chinese Academy of Social Sciences, Peking), Cao Tejin (Chinese Academy of Social Sciences, Peking), Hans Georg Soeffner (Konstanz University, Konstanz), Georg Essen (Radboud University Nijmegen, Nijmegen), Yan Zhijun (Nanjing Normal University, Nanjing), Ernst Wolff (University of Pretoria, South Africa), Xin Bin (Nanjing Normal University, Nanjing), Sanjay Seth (La Trobe University, Melbourne).

... mehr zu:
»Civilization »Science

Die Konferenz findet im Rahmen des Projekts "Der Humanismus in der Epoche der Globalisierung. Ein interkultureller Dialog über Menschheit, Kultur und Werte" am KWI stattfinden. Ziel des von der Stiftung Mercator geförderten Projekts ist es, ein Verständnis vom Menschen zu entwickeln, das alle Kulturen übergreift und sie zugleich in ihrer Eigenart und Vielfalt zur Geltung kommen lässt. Hierbei gilt es, Potenziale für einen neuen Humanismus in verschiedenen kulturellen Kontexten auszuloten und so der besonderen Fähigkeit der Kulturwissenschaften, die im Zeitalter der Globalisierung in ihrer Orientierungsfunktion liegt, gerecht zu werden.

Eine Teilnahme ist nach Anmeldung begrenzt möglich. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.kwi-nrw.de oder unter der Telefonnummer 0201/7204-213

Dr. Armin Flender | idw
Weitere Informationen:
http://www.kwi-nrw.de

Weitere Berichte zu: Civilization Science

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Das Architekturmodell in Zeiten der Digitalen Transformation
14.08.2018 | Hochschule Bochum

nachricht EEA-ESEM Konferenz findet an der Uni Köln statt
13.08.2018 | Universität zu Köln

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neue interaktive Software: Maschinelles Lernen macht Autodesigns aerodynamischer

Neue Software verwendet erstmals maschinelles Lernen um Strömungsfelder um interaktiv designbare 3D-Objekte zu berechnen. Methode wird auf der renommierten SIGGRAPH-Konferenz vorgestellt

Wollen Ingenieure oder Designer die aerodynamischen Eigenschaften eines neu gestalteten Autos, eines Flugzeugs oder anderer Objekte testen, lassen sie den...

Im Focus: New interactive machine learning tool makes car designs more aerodynamic

Scientists develop first tool to use machine learning methods to compute flow around interactively designable 3D objects. Tool will be presented at this year’s prestigious SIGGRAPH conference.

When engineers or designers want to test the aerodynamic properties of the newly designed shape of a car, airplane, or other object, they would normally model...

Im Focus: Der Roboter als „Tankwart“: TU Graz entwickelt robotergesteuertes Schnellladesystem für E-Fahrzeuge

Eine Weltneuheit präsentieren Forschende der TU Graz gemeinsam mit Industriepartnern: Den Prototypen eines robotergesteuerten CCS-Schnellladesystems für Elektrofahrzeuge, das erstmals auch das serielle Laden von Fahrzeugen in unterschiedlichen Parkpositionen ermöglicht.

Für elektrisch angetriebene Fahrzeuge werden weltweit hohe Wachstumsraten prognostiziert: 2025, so die Prognosen, wird es jährlich bereits 25 Millionen...

Im Focus: Robots as 'pump attendants': TU Graz develops robot-controlled rapid charging system for e-vehicles

Researchers from TU Graz and their industry partners have unveiled a world first: the prototype of a robot-controlled, high-speed combined charging system (CCS) for electric vehicles that enables series charging of cars in various parking positions.

Global demand for electric vehicles is forecast to rise sharply: by 2025, the number of new vehicle registrations is expected to reach 25 million per year....

Im Focus: Der „TRiC” bei der Aktinfaltung

Damit Proteine ihre Aufgaben in Zellen wahrnehmen können, müssen sie richtig gefaltet sein. Molekulare Assistenten, sogenannte Chaperone, unterstützen Proteine dabei, sich in ihre funktionsfähige, dreidimensionale Struktur zu falten. Während die meisten Proteine sich bis zu einem bestimmten Grad ohne Hilfe falten können, haben Forscher am Max-Planck-Institut für Biochemie nun gezeigt, dass Aktin komplett von den Chaperonen abhängig ist. Aktin ist das am häufigsten vorkommende Protein in höher entwickelten Zellen. Das Chaperon TRiC wendet einen bislang noch nicht beschriebenen Mechanismus für die Proteinfaltung an. Die Studie wurde im Fachfachjournal Cell publiziert.

Bei Aktin handelt es sich um das am häufigsten vorkommende Protein in höher entwickelten Zellen, das bei Prozessen wie Zellstabilisation, Zellteilung und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Das Architekturmodell in Zeiten der Digitalen Transformation

14.08.2018 | Veranstaltungen

EEA-ESEM Konferenz findet an der Uni Köln statt

13.08.2018 | Veranstaltungen

Digitalisierung in der chemischen Industrie

09.08.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Kleine Helfer bei der Zellreinigung

14.08.2018 | Biowissenschaften Chemie

Neue Oberflächeneigenschaften für holzbasierte Werkstoffe

14.08.2018 | Materialwissenschaften

Fraunhofer IPT unterstützt Zweitplatzierten bei SpaceX-Wettbewerb

14.08.2018 | Förderungen Preise

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics