Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Stern-Konferenz Mittel- und Osteuropa in Gießen

14.05.2007
Ziel: ein Netzwerk von Gießens Partner-Universitäten - Gisevius-Plakette für Prof. Pál Scheiber von der Szent-István-Universität in Gödöllö

Die Universitäts-Partnerschaft zwischen der Justus-Liebig-Universität (JLU) Gießen und der Szent-István-Universität (SZIU), Gödöllö (Ungarn), besteht seit 25 Jahren. Aus diesem Anlass veranstalten die beiden Partner-Universitäten vom 15. bis 17. Mai 2007 im Margarete-Bieber-Saal (Ludwigstraße 34) in Gießen die "StarConference Central and East Europe 2007".

An dieser Konferenz nehmen neben der JLU und der SZIU auch Vertreter der Gießener Partner-Universitäten aus Jasi (Rumänien), Izmir (Türkei), Kazan (Russland), Lodz (Polen), Tiflis (Georgien) und Bila Tserkva (Ukraine) teil. Ziel der Stern-Konferenz, die vom Deutschen Akademischen Austauschdienst gefördert wird, ist es, aus den bilateralen Partnerschaften der Universität Gießen in Mittel- und Osteuropa unter Einschluss der Türkei ein sternförmiges Netzwerk von kooperierenden Universitäten zu schaffen. Zur Stern-Konferenz werden insgesamt etwa 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet.

Von einer solchen Vernetzung der Universitäten können sowohl die gemeinsame internationale Forschung als auch die Lehre aller Universitäten profitieren. Dabei würde sich die Universität Gießen gerne zum Zentrum des "Sterns" entwickeln, das auch an den Projekten der anderen Partner-Universitäten beteiligt ist. Auch der verstärkte Austausch von Wissenschaftlern und Studierenden innerhalb des "Sterns" wird angestrebt.

... mehr zu:
»Gödöllö »Stern-Konferenz

Der erste Schritt zu einem solchen Netzwerk besteht im gegenseitigen Kennenlernen der beteiligten Partner-Universitäten. Hierzu dienen Workshops im Rahmen der Stern-Konferenz, um in Arbeitsgruppen realistische Möglichkeiten gemeinsamer Forschung und Lehre auszuloten. Bei der Stern-Konferenz stellen sich zudem seitens der Universität Gießen der internationale Master-Studiengang "Transition Studies", das Zentrum für Osteuropäische Studien sowie das Gießener "International Graduate Centre for the Study of Culture" vor.

Im Rahmen der Stern-Konferenz wird auch Prof. Dr. Pál Scheiber, der Vizerektor für Internationale Angelegenheiten der Szent-István-Universität Gödöllö mit der Gisevius-Plakette ausgezeichnet. Damit würdigt der Fachbereich Agrarwissenschaften, Ökotrophologie und Umweltmanagement der Universität Gießen die Verdienste von Prof. Scheiber um die Partnerschaft mit der Justus-Liebig-Universität sowie dessen wissenschaftliches Werk.

Kontakt:

Prof. Dr.-Ing. Elmar Schlich, Institut für Landtechnik
Stephanstraße 24, 35390 Gießen
Telefon: 0641 99-39350, Fax: 0641 99-39359
E-Mail: elmar.schlich@uni-giessen.de

Christel Lauterbach | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-giessen.de/fbr09/pt

Weitere Berichte zu: Gödöllö Stern-Konferenz

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Intensiv- und Notfallmedizin: „Virtueller DIVI-Kongress ist ein Novum für 6.000 Teilnehmer“
08.07.2020 | Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin e.V.

nachricht Größte nationale Tagung für Nuklearmedizin
07.07.2020 | Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hammer-on – wie man Atome schneller schwingen lässt

Schwingungen von Atomen in einem Kristall des Halbleiters Galliumarsenid (GaAs) lassen sich durch einen optisch erzeugten Strom impulsiv zu höherer Frequenz verschieben. Die mit dem Strom verknüpfte Ladungsverschiebung zwischen Gallium- und Arsen-Atomen wirkt über elektrische Wechselwirkungen zurück auf die Schwingungen.

Hammer-on ist eine von vielen Rockmusikern benutzte Technik, um mit der Gitarre schnelle Tonfolgen zu spielen und zu verbinden. Dabei wird eine schwingende...

Im Focus: Kryoelektronenmikroskopie: Hochauflösende Bilder mit günstiger Technik

Mit einem Standard-Kryoelektronenmikroskop erzielen Biochemiker der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) erstaunlich gute Aufnahmen, die mit denen weit teurerer Geräte mithalten können. Es ist ihnen gelungen, die Struktur eines Eisenspeicherproteins fast bis auf Atomebene aufzuklären. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift "PLOS One" veröffentlicht.

Kryoelektronenmikroskopie hat in den vergangenen Jahren entscheidend an Bedeutung gewonnen, besonders um die Struktur von Proteinen aufzuklären. Die Entwickler...

Im Focus: Electron cryo-microscopy: Using inexpensive technology to produce high-resolution images

Biochemists at Martin Luther University Halle-Wittenberg (MLU) have used a standard electron cryo-microscope to achieve surprisingly good images that are on par with those taken by far more sophisticated equipment. They have succeeded in determining the structure of ferritin almost at the atomic level. Their results were published in the journal "PLOS ONE".

Electron cryo-microscopy has become increasingly important in recent years, especially in shedding light on protein structures. The developers of the new...

Im Focus: Neue Schlankheitstipps für Computerchips

Lange Zeit hat man in der Elektronik etwas Wichtiges vernachlässigt: Wenn man elektronische Bauteile immer kleiner machen will, braucht man dafür auch die passenden Isolator-Materialien.

Immer kleiner und immer kompakter – das ist die Richtung, in die sich Computerchips getrieben von der Industrie entwickeln. Daher gelten sogenannte...

Im Focus: Elektrische Spannung aus Elektronenspin – Batterie der Zukunft?

Forschern der Technischen Universität Ilmenau ist es gelungen, sich den Eigendrehimpuls von Elektronen – den sogenannten Elektronenspin, kurz: Spin – zunutze zu machen, um elektrische Spannung zu erzeugen. Noch sind die gemessenen Spannungen winzig klein, doch hoffen die Wissenschaftler, auf der Basis ihrer Arbeiten hochleistungsfähige Batterien der Zukunft möglich zu machen. Die Forschungsarbeiten des Teams um Prof. Christian Cierpka und Prof. Jörg Schumacher vom Institut für Thermo- und Fluiddynamik wurden soeben im renommierten Journal Physical Review Applied veröffentlicht.

Laptop- und Handyspeicher der neuesten Generation nutzen Erkenntnisse eines der jüngsten Forschungsgebiete der Nanoelektronik: der Spintronik. Die heutige...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Intensiv- und Notfallmedizin: „Virtueller DIVI-Kongress ist ein Novum für 6.000 Teilnehmer“

08.07.2020 | Veranstaltungen

Größte nationale Tagung für Nuklearmedizin

07.07.2020 | Veranstaltungen

Corona-Apps gegen COVID-19: Nationalakademie Leopoldina veranstaltet internationales virtuelles Podiumsgespräch

07.07.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Nanoelektronik lernt wie das Gehirn

14.07.2020 | Informationstechnologie

Anwendungslabor Industrie 4.0 der THD: Smarte Lösungen für die Unikatproduktion

14.07.2020 | Informationstechnologie

Neue Kunststoff-Schaltschränke AX von Rittal

14.07.2020 | Maschinenbau

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics