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Psychosoziale Betreuung in der pädiatrischen Onkologie

01.03.2007
Jährliche Tagung der ostdeutschen PSAPOH-Mitglieder erstmals in Halle

Am kommenden Freitag, 2. März 2007, treffen sich die psychosozialen Mitarbeiter in der pädiatrischen Onkologie und Hämatologie aus den ostdeutschen Bundesländern zu ihrem "7. Regionalgruppentreffen der PSAPOH-Ost".

Dabei handelt es sich um die jährliche Tagung der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft in der pädiatrischen Hämatologie und Onkologie (PSAPOH) statt. Es werden etwa 25 Gäste, die in stationären, ambulanten und Rehabilitationseinrichtungen zwischen Rostock und Chemnitz als Psychologen, Pädagogen und Sozialarbeiter tätig sind, erwartet.

Die Tagung findet erstmals in der halleschen Universitätsklinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin statt. Dabei handelt es sich um einen jährlichen Erfahrungs- und Wissenstransfer. Der stellvertretende Direktor der Klinik, PD. Dr. Christof Kramm, stellt dabei die palliativmedizinische Versorgung an der Kinderklinik vor. Außerdem werden die Behandlungsstrukturen im Landeszentrum für Zell- und Gentherapie präsentiert.

Die PSAPOH wurde 1989 gegründet und kurz darauf Teil der Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie e.V. (GPOH). Die Ziele der Arbeitsgemeinschaft liegen in der Förderung der psychosozialen Versorgung krebskranker und hämatologisch erkrankter Kinder und Jugendlicher und ihrer Familien als integraler Bestandteil der pädiatrischen Onkologie und Hämatologie sowie in der Qualifikation und Fortbildung der Mitglieder. Die Mitglieder der PSAPOH sind hauptberuflich beratend, diagnostisch, therapeutisch und wissenschaftlich überwiegend auf dem Gebiet der Onkologie und Hämatologie tätig – in der psychosozialen oder der medizinischen Versorgung. Sie gehören unterschiedlichen Berufsgruppen an. Die PSAPOH hat mehr als 170 Mitglieder in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Jens Müller | Uni Halle
Weitere Informationen:
http://www.uni-halle.de

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