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8. Handelsblatt Jahrestagung: Betriebliche Altersversorgung

28.02.2007
Bundsarbeitsminister Müntefering hält an der Rente mit 67 fest
Während die Gewerkschaften gegen die geplante Anhebung des Renteneinstiegsalters auf 67 Jahre protestieren, bekräftigt Arbeitsminister Franz Müntefering (SPD) den Willen der Regierung, die Pläne Mitte März umzusetzen. Er betont: „Zur Wahrheit gehört, dass im Jahr 1970 auf einen Rentner acht Beschäftigte kamen, heute auf einen Rentner 3,8 Beschäftigte kommen und es 2030 1,9 Beschäftigte sein werden“.

Auf der diesjährigen 8. Handelsblatt Jahrestagung „Betriebliche Altersversorgung“ (19. bis 21. März 2007, Berlin) erläutert Vizekanzler Franz Müntefering den Stand der gesetzlichen, betrieblichen und privaten Alterssicherung in Deutschland und gibt einen Ausblick auf die weiteren Entwicklungen und die Konsequenzen des Renteneintritts mit 67 Jahren. Gemeinsam mit Annelie Buntenbach (DGB), Hans H. Melchiors (Volksfürsorge Deutsche Lebensversicherung AG) und Carsten Velten (Deutsche Telekom AG) diskutiert Müntefering über die weiteren Herausforderungen der Alterversorgung in Deutschland.

Der Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Prof. Dr. Dr. h.c. Bert Rürup (Technische Universität Darmstadt), analysiert die Folgen der Erhöhung der Regelaltersgrenze auf 67 Jahre, spricht über die Notwendigkeit der Reform der Hinterbliebenenversorgung und greift die Diskussion um das Auslaufen der Sozialabgabenfreiheit bei der Entgeltumwandlung ab 2009 auf. Der Vorstand der Volkfürsorge Deutsche Lebensversicherung AG, Hans H. Melchiors, geht ebenso auf die Auswirkungen eines Wegfalls der Sozialversicherungsfreiheit für die bAV ein und erläutert damit einhergehende sozialpolitische und volkswirtschaftliche Probleme.

Für eine strategische Herangehensweise an das Management der bAV in Unternehmen plädiert Dr. Peter A. Doetsch (Mercer Human Resource Consulting GmbH). Er gibt zu bedenken: „Pensionsverpflichtungen machen oft einen beachtlichen Teil der Bilanzsumme eines Unternehmens aus. Da genügt es nicht, nur die aktuellen Auswirkungen und Risikopotenziale zu kennen. Wollen Unternehmen ihre Pensionspläne langfristig als Instrument zur Bindung von Leistungsträgern aufrecht erhalten, dann müssen sie die Effekte auf Kosten beziehungsweise Cash Flow, Bilanz und das Credit Rating des Unternehmens realistisch betrachten und steuern.“

Zeitwertkonten in der betrieblichen Altersversorgung sowie das Kapitalanlage- und Risikomanagement bestimmen die Diskussionen des dritten Konferenztages. Dr. Klaus Mössle (Fidelity Investment Management GmbH) stellt hier Verwaltungs- und Investmentmodelle für Wertguthaben aus Lebensarbeitszeitkonten vor.
Als Vertreter der Europäischen Kommission nimmt Raymond Maes Stellung zur Diskussion um die EU-Portabilitätsrichtlinie. Weitere bAV-Experten aus Wissenschaft, Politik und der Praxis stellen auf dieser etablierten Jahrestagung für die betriebliche Altersversorgung ihre Erfahrungen in den Betrieben sowie steuerliche und wirtschaftliche Faktoren bei der Gestaltung der Betriebsrente vor.

Die rund 500 Teilnehmer der Handelsblatt Jahrestagung „Betriebliche Altersversorgung“ erwartet darüber hinaus eine umfangreiche Fachausstellung.

Das laufend aktualisierte Programm finden Sie im Internet unter:
www.konferenz.de/pr-bav07

Weitere Informationen zum Programm
EUROFORUM Deutschland GmbH
Konzeption und Organisation für Handelsblatt Veranstaltungen
Dr. phil. Nadja Thomas
Pressereferentin
Prinzenallee 3
40549 Düsseldorf
Telefon.: +49 (0)2 11. 96 86-33 87
Fax: +49 (0)2 11. 96 86-43 87
E-Mail: nadja.thomas@euroforum.com

Handelsblatt - Wirtschafts- und Finanzzeitung

Das Handelsblatt ist die größte Wirtschafts- und Finanzzeitung in deutscher Sprache. Rund 200 Redakteure, Korrespondenten und ständige Mitarbeiter rund um den Globus sorgen für eine aktuelle, umfassende und fundierte Berichter¬stattung. Für Entscheider zählt die börsentäglich erscheinende Wirtschafts- und Finanzzeitung heute zur unverzichtbaren Lektüre: Laut Leseranalyse Entscheidungsträger in Wirtschaft und Verwaltung (LAE) 2005 erreicht das Handelsblatt 289.000 Entscheider, das sind 12,6 Prozent.

EUROFORUM Deutschland GmbH

EUROFORUM Deutschland GmbH, gegründet 1990, ist eines der führenden Unternehmen für Konferenzen, Seminare, Jahrestagungen und schriftliche Management-Lehrgänge. Seit 1993 ist EUROFORUM Deutschland GmbH Exklusiv-Partner für Handelsblatt-Veranstaltungen, seit 2003 ebenfalls Kooperationspartner für Konferenzen der WirtschaftsWoche. 2005 haben 956 Veranstaltungen in über 30 Themengebieten stattgefunden. Rund 40 500 Teilnehmer besuchten im vergangenen Jahr unsere Veranstaltungen. Der Umsatz lag 2005 bei circa 55 Millionen Euro.

Dr. phil. Nadja Thomas | EUROFORUM Deutschland GmbH
Weitere Informationen:
http://www.euroforum.de/presse

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