Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Bin ich vielleicht gefährdet? - Gesundheitsmarkt informiert über Risiken einer Herzerkrankung

16.02.2007
Der gesunde Herzschlag im Visier der Forscher

Wenn sich am Sonntag, dem 25. Februar 2007, Wissenschaftler und Mediziner des Universitätsklinikums erneut im Rahmen des bundesweiten Gesundheitsforschungstages der interessierten Öffentlichkeit stellen, geht es auch um die Frage, wie jeder Einzelne persönlich gefährdet ist. Immerhin zählen Herz-Kreislaufstörungen und deren Folgeerscheinungen zu den häufigsten Erkrankungen der Wohlstandsgesellschaften. Daher ist es ungemein wichtig, auf die Signale des eigenen Körpers zu hören, mögliche Symptome einer Herzerkrankung ernst zu nehmen und eine regelmäßige Vorsorge zu betreiben (http://www.tag-der-gesundheitsforschung.de - s. PI 03 v. 6.02.2007).

Auf dem Gesundheitsmarkt am Veranstaltungstag im Atrium des neuen Universitätsklinikums bieten die Greifswalder Herz- und Gefäßspezialisten eine Reihe von kostenfreien Gesundheitschecks an, um die individuelle Fitness und den Gesundheitszustand zu kontrollieren. So können Besucher beispielsweise ihren Knöchel-Arm-Index, der sofortige Rückschlüsse auf ein Herzinfarktsrisiko zulässt, mittels Ultraschall messen lassen. Dabei wird aus dem Blutdruck im Oberarm und in den Fußarterien eine spezifische Kennziffer berechnet. Wie große Studien gezeigt haben, ist dieser Index ein aussagekräftiges Kriterium für das Vorliegen einer Gefäßverkalkung oder arteriellen Verschlusskrankheit, auch wenn noch keine Schmerzen oder weitere Anzeichen einer Gefäßerkrankung zu spüren sind. Das Gefäßzentrum der Uniklinikums führt diese Untersuchung, die etwa 10 bis 15 Minuten dauert, von 10.00 bis 18.00 Uhr durch. Eine weitere innovative Methode zur Erkennung des individuellen Risikos für Herz-Kreislauf-Erkrankungen stellt die Ultraschallanalyse der Halsschlagader dar. Dies geschieht über die Messung der Dicke der Halsschlagaderwand per Ultraschall. Untersucht werden die Ablagerungen in den Blutgefäßen, die einen Herzinfarkt oder Schlaganfall auslösen können. Die Messung wird ebenfalls ganztägig angeboten.

An dem Gesundheitsmarkt beteiligen sich auch Lungenärzte, die an einem Modell gesunde und kranke Herz-Lungengeräusche simulieren können. Wer endlich mit seiner Nikotinsucht Schluss machen möchte, kann sich dazu wertvolle Informationen und Tipps für eine aktive Raucherentwöhnung einholen. Das Ambulante Reha-Zentrum fordert zum Mitmachen auf und zeigt einfache Bewegungs- und Auflockerungsübungen, die für jedes Alter geeignet sind. Präsent sind auch die größten Krankenkassen, die konkrete Präventionsmöglichkeiten bei Herzkrankheiten vorstellen. Nirgendwo ist die Organspendebereitschaft so hoch wie in Mecklenburg-Vorpommern. Am Tag der Gesundheitsforschung werden auch Spenderausweise ausgestellt und über die Bedeutung von Organtransplantationen aufgeklärt. Die Kleinsten sollen am Tag der Gesundheitsforschung auch nicht zu kurz kommen und können ihr liebstes Kuscheltier mitbringen, das in der Teddybärklinik auf Herz und Nieren geprüft wird. Außerdem locken leckere selbst gebackene Herzwaffeln von Greifswalder Grundschülern.

Universitätsklinikum Greifswald
Klinik und Poliklinik für Innere Medizin B
Direktor: Prof. Dr. med. Stephan Felix
Friedrich-Loeffler-Straße 23 a, 17475 Greifswald
T + 49 3834 86-66 56
F + 49 3834 86-66 57
E felix@uni-greifswald.de
Gefäßzentrum
Leiter: OA Dr. med. Arne G. Kieback
T + 49 3834 86-66 53
E arne.kieback@uni-greifswald.de

Constanze Steinke | idw
Weitere Informationen:
http://www.klinikum.uni-greifswald.de
http://www.tag-der-gesundheitsforschung.de

Weitere Berichte zu: Gesundheitsforschung Gesundheitsmarkt Herzerkrankung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht
17.07.2018 | Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde

nachricht Interdisziplinäre Konferenz: Diabetesforscher und Bioingenieure diskutieren Forschungskonzepte
13.07.2018 | Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Im Focus: First evidence on the source of extragalactic particles

For the first time ever, scientists have determined the cosmic origin of highest-energy neutrinos. A research group led by IceCube scientist Elisa Resconi, spokesperson of the Collaborative Research Center SFB1258 at the Technical University of Munich (TUM), provides an important piece of evidence that the particles detected by the IceCube neutrino telescope at the South Pole originate from a galaxy four billion light-years away from Earth.

To rule out other origins with certainty, the team led by neutrino physicist Elisa Resconi from the Technical University of Munich and multi-wavelength...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

Interdisziplinäre Konferenz: Diabetesforscher und Bioingenieure diskutieren Forschungskonzepte

13.07.2018 | Veranstaltungen

Conference on Laser Polishing – LaP: Feintuning für Oberflächen

12.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Optische Kontrolle von Herzfrequenz oder Insulinsekretion durch lichtschaltbaren Wirkstoff

17.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Umweltressourcen nachhaltig nutzen

17.07.2018 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Textilien 4.0: Smarte Kleidung und Wearables als Innovation

17.07.2018 | Innovative Produkte

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics