Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Innovativer Fahrzeugbau an der HAW Hamburg

15.11.2006
Das Kolloquium CATIA V5 am 17. November zeigt Beispiele des neuen vernetzen Denkens in der Fahrzeugentwicklung

Am Freitag, den 17. Oktober 2006 veranstaltet das Department Fahrzeugtechnik/Flugzeugbau der Hoch­schule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) am Berliner Tor das dritte Mal ein Kollo­quium zur innovativen rechnergestützen Karosserieentwicklung in parametrisch-assoziativen Prozessketten. (Titel des Kolloquiums "Konstruktion mit verteilten Aufgabenstellungen an Baugruppen der Karosserie mit Unterstützung des parametrisch assoziativen Ansatzes von CATIA V5".)

Der heute immer stärker durchgesetzte parametrisch-assoziativen Ansatz im Fahrzeugbau - mit Unter­stützung der im Flugzeug- und Fahrzeugbau weit verbreiteten Software CATIA V5 - meint ein vernetztes Denken, Entwickeln, Konstruieren und Berechnen von Fahrzeugen innerhalb der unterschiedlichen Prozess­phasen der Fahrzeugentwicklung. Zerfiel die Konstruktion eines Fahrzeugs vor zirka 20 Jahren noch in einzelne, wenig aufeinander abgestimmte Phasen: Maßkonzept - Design - Package - Konzeptentwicklung - Serienentwicklung - Werkzeugbau und Produktionsplanung, so können heute durch den parametrisch-assoziativen Ansatz im Fahrzeugbau (CATIA V5) die unterschiedlichen Entwicklungsphasen durch rechner­gestütze Überwachung und moderne CAD-Systeme durchgängig transparent gemacht werden. Ehemals getrennte Prozessabläufe rücken so zusammen und korrigieren sich in dieser neuen Vernetzung und Adap­tion in ihren einzelnen Entwicklungsschritten gegenseitig. Der Vorteil dieser neuen "gläsernen" Fahrzeug­entwicklung ist die durchgängige Kontrolle über die unterschiedlichen Phasen und die dabei entstehende zeitliche und qualitative Optimierung. Um die immensen Potenziale des parametrisch-assozialtiven Ansatzes in der Fahrzeugentwicklung auszuschöpfen, muss eine neue Generation an Konstrukteurinnen und Konstrukteuren ausgebildet werden.

Anhand eines Seminars im SS 2006 am Department Fahrzeugtechnik/Flugzeugbau der HAW Hamburg wurden in enger Zusammenarbeit mit sechs Unternehmen der Automobilindustrie Erfahrungen über die simultane vernetzte Entwicklung von Baugruppen gesammelt. Die von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bearbeiteten Projekte mit CAD-Systemen werden jetzt auf dem dritten Kolloquium CATIA V5 vorgestellt. Auch das Rennauto "Formula Student" für den diesjährigen internationalen Wettbewerbs wurde von Studierenden des HAWKS Racing-Teams selbstständig parametrisch assoziativ aufgebaut. Die Team­mitglieder werden ihr Konzept, Wettbewerbsbedingungen und ihr Fahrzeug in einer begleitenden Aus­stellung vorstellen. Ein Absolvent des Departments - heute wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg - wird gemeinsam mit einem weiteren Doktoranden Teile aus seiner For­schungsarbeit vorstellen.

... mehr zu:
»CATIA »Fahrzeugentwicklung »HAW

Kolloquium CATIA V5 am 17. November 2006, von 8.30 bis 16.30 Uhr, in der Fakultät Technik und Informatik an der HAW Hamburg, Berliner Tor 5, 20099 Hamburg, Raum N 1.12

An dem Seminar haben sich die folgenden Firmen beteiligt: AUDI AG (Neckarsulm), Arvin Meritor GmbH (Gifhorn), Bertrandt Ingenieur­büro GmbH (Tappenbeck), IVM Automotive GmbH (München), Volkswagen AG Nutzfahrzeuge (Wolfsburg), Wilhelm Karmann GmbH (Osnabrück).

Anmeldung:

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Department Fahrzeugtechnik/ Flugzeugbau, Prof. Dipl.-Ing. Gerhard Tecklenburg, E-Mail: tecklenburg@fzt.haw-hamburg.de

Die Teilnahme am Kolloquium ist kostenlos. Programm unter: www.haw-hamburg.de

Dr. Katharina Jeorgakopulos | idw
Weitere Informationen:
http://www.haw-hamburg.de

Weitere Berichte zu: CATIA Fahrzeugentwicklung HAW

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie Magnetismus entsteht: Elektronen stärker verbunden als gedacht

Wieso sind manche Metalle magnetisch? Diese einfache Frage ist wissenschaftlich gar nicht so leicht fundiert zu beantworten. Das zeigt eine aktuelle Arbeit von Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich und der Universität Halle. Den Forschern ist es zum ersten Mal gelungen, in einem magnetischen Material, in diesem Fall Kobalt, die Wechselwirkung zwischen einzelnen Elektronen sichtbar zu machen, die letztlich zur Ausbildung der magnetischen Eigenschaften führt. Damit sind erstmals genaue Einblicke in den elektronischen Ursprung des Magnetismus möglich, die vorher nur auf theoretischem Weg zugänglich waren.

Für ihre Untersuchung nutzten die Forscher ein spezielles Elektronenmikroskop, das das Forschungszentrum Jülich am Elettra-Speicherring im italienischen Triest...

Im Focus: Erstmals gemessen: Wie lange dauert ein Quantensprung?

Mit Hilfe ausgeklügelter Experimente und Berechnungen der TU Wien ist es erstmals gelungen, die Dauer des berühmten photoelektrischen Effekts zu messen.

Es war eines der entscheidenden Experimente für die Quantenphysik: Wenn Licht auf bestimmte Materialien fällt, werden Elektronen aus der Oberfläche...

Im Focus: Scientists present new observations to understand the phase transition in quantum chromodynamics

The building blocks of matter in our universe were formed in the first 10 microseconds of its existence, according to the currently accepted scientific picture. After the Big Bang about 13.7 billion years ago, matter consisted mainly of quarks and gluons, two types of elementary particles whose interactions are governed by quantum chromodynamics (QCD), the theory of strong interaction. In the early universe, these particles moved (nearly) freely in a quark-gluon plasma.

This is a joint press release of University Muenster and Heidelberg as well as the GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt.

Then, in a phase transition, they combined and formed hadrons, among them the building blocks of atomic nuclei, protons and neutrons. In the current issue of...

Im Focus: Der Truck der Zukunft

Lastkraftwagen (Lkw) sind für den Gütertransport auch in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München (TUM) und ihre Partner haben ein Konzept für den Truck der Zukunft erarbeitet. Dazu zählen die europaweite Zulassung für Lang-Lkw, der Diesel-Hybrid-Antrieb und eine multifunktionale Fahrerkabine.

Laut der Prognose des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Lkw-Güterverkehr bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 39 Prozent steigen....

Im Focus: Extrem klein und schnell: Laser zündet heißes Plasma

Feuert man Lichtpulse aus einer extrem starken Laseranlage auf Materialproben, reißt das elektrische Feld des Lichts die Elektronen von den Atomkernen ab. Für Sekundenbruchteile entsteht ein Plasma. Dabei koppeln die Elektronen mit dem Laserlicht und erreichen beinahe Lichtgeschwindigkeit. Beim Herausfliegen aus der Materialprobe ziehen sie die Atomrümpfe (Ionen) hinter sich her. Um diesen komplexen Beschleunigungsprozess experimentell untersuchen zu können, haben Forscher aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) eine neuartige Diagnostik für innovative laserbasierte Teilchenbeschleuniger entwickelt. Ihre Ergebnisse erscheinen jetzt in der Fachzeitschrift „Physical Review X“.

„Unser Ziel ist ein ultrakompakter Beschleuniger für die Ionentherapie, also die Krebsbestrahlung mit geladenen Teilchen“, so der Physiker Dr. Thomas Kluge vom...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungen

Forum Additive Fertigung: So gelingt der Einstieg in den 3D-Druck

21.09.2018 | Veranstaltungen

12. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

20.09.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Tiefseebergbau: Forschung zu Risiken und ökologischen Folgen geht weiter

21.09.2018 | Geowissenschaften

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Optimierungspotenziale bei Kaminöfen

21.09.2018 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics