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47. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie (DGH)

18.10.2006
Die Funktionsfähigkeit der Hand als Greif- und Tastorgan ist für den Menschen von entscheidender Bedeutung. Um diese Funktionsfähigkeit, nach Unfällen beispielsweise, immer wieder unter zu Hilfenahme der modernsten Techniken und neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse wiederherstellen zu können, ist eine stete Fort- und Weiterbildung von Nöten.

Aus diesem Grunde treffen sich etwa 500 Handchirurgen zum 47. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie (DGH) vom 18. bis 21. Oktober 2006 in Heidelberg, um dort praktische Erfahrungen aus dem Klinikalltag und neueste Forschungsergebnisse auszutauschen.

Interessante Vorträge zu Spontan- und Langzeitverläufen sowie zu Fingerfrakturen sind ebenso Bestandteil des wissenschaftlichen Programms wie Beiträge zu Fehlerquellen und vermeidbaren Komplikationen. Tagungspräsident ist der Leiter der Handchirurgischen Abteilung der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg, Prof. Abdul Kader Martini.

Drei herausragende Wissenschaftler aus dem Ausland - alle anerkannte Koryphäen auf dem Gebiet der Handchirurgie - konnten zum Kongress als Referenten gewonnen werden. So wird etwa MD PhD Marc Garcia-Elias aus Barcelona über "Langzeitkonsequenzen bei partiellen Handgelenksarthrodesen" sprechen. Der Luxemburger Prof. Dr. med. Michel Merle widmet sich den Schwierigkeiten, die sich beim Einsatz von Totalendoprothesen ergeben und bietet Lösungsansätze. Und Prof. Christophe Oberlin aus Paris referiert zu "iatrogenen (vom Arzt verursachten) Nervenverletzungen bei orthopädischen Operationen".

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Neben den Vorträgen werden für die Teilnehmer aber auch überaus interessante Workshops angeboten, die bereits vollständig ausgebucht sind. Die Firma G.-Wiehebrink GmbH aus Edewecht veranstaltet am Donnerstag, den 19. Oktober von 8 bis 14 Uhr etwa einen Praxiskurs zum Einsatz von hochmodernen Keramik-Implantaten, hergestellt von der Firma MoJe aus Eisenberg/Thüringen. Es werden bisherige Ergebnisse vom Einsetzen dieser Keramik-Gelenke an der Hand vorgestellt und die Teilnehmer können sich über Operationstechniken informieren. Letztere werden vor Ort an Leichenhänden demonstriert.

Neueste Forschungserkenntnisse auf dem Gebiet der Handchirurgie werden überdies auf dem Kongress diskutiert. Hier wären unter anderem zu erwähnen: Der aktuelle Stand der Versorgung der Finger- und Radiusfrakturen sowie der Gelenkersatz. Außerdem werden die Forschungsprogramme der DGH vorgestellt.

Der 47. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie beginnt Mittwoch, den 18. Oktober 2006, die offizielle Kongresseröffnung findet am 19. Oktober um 10 Uhr statt. Zur Kongresspressekonferenz erhalten Sie noch eine gesonderte Einladung. Der Termin ist für den 19. Oktober, 13 Uhr, im Kongresshaus Stadthalle Heidelberg angesetzt.

Für Rückfragen:
Prof. Dr. med. Abdul Kader Martini
Orthopädische Universitätsklinik Heidelberg
Tel. 06221/96 63 20
abdul-kader.martini@ok.uni-heidelberg.de
Pressekontakt:
Conventus GmbH
Romy Held
Tel. 03641/3533229
presse@conventus.de

Dr. Richarda Böttcher | idw
Weitere Informationen:
http://awmf.org

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