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Große Erdwärmesondenanlagen - Planungssicherheit mit Thermal Response Tests

06.10.2006
Oberflächennahe Geothermie hat sich nicht nur zu einem Renner im Einfamilienhausbereich entwickelt.

Gerade bei größeren Bauvorhaben, insbesondere dann, wenn das Gebäude neben der Wärme- auch eine Klimakälteversorgung benötigt, können Erdwärmesysteme ihre Vorteile voll ausspielen. Bei Gewerbe- Büro- und Verwaltungsbauten, Schulen und Kindergärten amortisieren sich Erdwärmesysteme gegenüber herkömmlichen Versorgungslösungen meist innerhalb von wenigen (3- 8) Jahren.

Wird die Wärmequelle im über ein Erdwärmesondenfeld erschlossen, ist eine genaue Kenntnis der relevanten thermischen Eigenschaften des Untergrunds entscheidend für eine korrekte Auslegung. Bei kleinen Anlagen, etwa zur Wärmeversorgung eines Einfamilienhauses, werden die Werte meistens geschätzt. Daher müssen bei der Auslegung entsprechende Sicherheiten berücksichtigt werden.

Ein Sondenfeld auf die gleiche Weise quasi "über den Daumen" zu planen, wäre nicht nur teurer, sondern auch mit einigen Unsicherheiten behaftet. Die für größere Vorhaben benötigten Daten liefern die sogenannten Thermal Response Tests. Diese werden über eine in einer Probebohrung fertig eingebaute Erdwärmesonde ermittelt.

Dafür werden mobilen Messeinheiten eingesetzt, die in der Lage sind, das entsprechende Datenmaterial über die gesamte Bohrlochlänge zu sammeln. Auf Basis der ausgewerteten Ergebnisse lässt sich dann ein Erdwärmesondenfeld präzise planen.

Die aktuellen Entwicklungen bei den Thermal Response Tests sind Thema eines Workshops während der 9. Geothermischen Fachtagung vom 15.-17.11.06 in Karlsruhe. Auf der zentralen Veranstaltung der auf Wachstum orientierten Branche dreht sich unter dem Motto "Mehr Energie von unten" auch in diesem Jahr wieder alles um die Entwicklung und Nutzung der sauberen und unerschöpflichen Energie aus dem Innern der Erde.

Die Geothermischen Fachtagungen stellen seit fünfzehn Jahren den Treffpunkt und die Plattform für Wissenschaft und Wirtschaft im deutschsprachigen Raum. Begleitet wird sie durch die Fachausstellung GEOEnergie2006, zu der sich mehr Aussteller angemeldet haben als je zuvor.

Mehr zur Fachtagung findet sich unter: www.geothermie.de oder erfährt man hier:

Geothermische Vereinigung e.V. - Bundesverband Geothermie
Gartenstr. 36
49744 Geeste
Tel: +49 (0) 5907 - 545
Fax: +49 (0) 5907 - 7379
Email: geothermische-vereinigung@t-online.de

| Geothermische Vereinigung e.V.
Weitere Informationen:
http://www.geothermie.de

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