Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Naturwissenschaftlicher Unterricht im internationalen Vergleich

14.09.2006
Vom 18.- 21. September 2006 findet in Bern die Jahrestagung der Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik (GDCP) statt.

Dass die PISA-Studien in den vergangenen Jahren Schwachpunkte in einigen europäischen Schulsystemen aufgezeigt haben, ist hinlänglich bekannt. Weit weniger bekannt ist das breite Spektrum an Maßnahmen für die Verbesserung der Schul- und Unterrichtsqualität, das seit einigen Jahren entwickelt wurde. Um der Komplexität des Forschungsgegenstandes "Unterricht" gerecht zu werden, wurden vielfältige Forschungsansätze und -methoden eingesetzt. Die Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik wird auf ihrer Jahrestagung 2006 in Bern die Ergebnisse in einer europäischen Perspektive aufarbeiten.

Das Jahr 2006 markiert einen angemessenen Abstand zum "PISA-Schock" am Beginn des Jahrtausends. Dies ermöglicht ein erstes Resümee der inzwischen erarbeiteten Ansätze zur Verbesserung des naturwissenschaftlichen Unterrichts. Das Spektrum reicht von der Grundlagenforschung in hochkarätigen Forschungsprojekten bis zur konkreten Umsetzung von Erkenntnissen in der Unterrichtspraxis. Dazu zählen z.B. neue Formen von Lern- und Prüfungsaufgaben oder ein stärkerer Alltagsbezug von Experimenten. Die Maßnahmen in den europäischen Ländern haben zum Teil unterschiedliche Schwerpunkte. Ein Blick über Ländergrenzen hinweg ist daher anregend und informativ, manchmal vielleicht sogar heilsam. Sind die Probleme in Österreich die gleichen wie in Deutschland, der Schweiz oder England? Kann man von den Lösungswegen aus dem PISA-Desaster anderer Länder lernen und bereits geleistete Entwicklungsarbeit sinnvoll übernehmen? Oder kommt man nicht umhin, für jedes Schulsystem eigenständige Lösungen zu entwickeln? Diese Fragen können nur im länderübergreifenden Dialog der Experten für Unterrichtsentwicklung beantwortet werden.

Die Jahrestagung der Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik in Bern bietet dafür eine hervorragende Plattform. Mitglieder der GDCP sind die führenden Fachdidaktiker und Fachdidaktikerinnen aus Universitäten, Hochschulen und den Institutionen der Lehrerausaus- und Weiterbildung in Deutschland sowie der Schweiz und Österreich. Für den naturwissenschaftlichen Unterricht von der Primarstufe bis zur Hochschulausbildung kommen ca. 400 Experten vom 18. bis 21. September 2006 in Bern (Schweiz) unter dem Tagungsthema "Naturwissenschaftlicher Unterricht im internationalen Vergleich" zusammen. Die Plenarvorträge vermitteln Einblicke in fachdidaktische Konzepte und Forschungsergebnisse aus europäischen Nachbarländern. Fast 200 Vorträge, Workshops und Posterbeiträge präsentieren ein ungewöhnlich breites Spektrum fachdidaktischer Arbeiten und vermitteln einen fundierten Überblick über den Stand der Forschung und Entwicklung im Bereich der Qualitätsverbesserung des naturwissenschaftlichen Unterrichts.

... mehr zu:
»Didaktik »Schulsystem

Die Tagung wird vom Institut Sekundarstufe II der Pädagogischen Hochschule Bern ausgerichtet und findet in den Räumen der Universität Bern statt. Eine Pressekonferenz wird im Raum 212 der Universität Bern am Montag, 18.9.2006 um 11:00 Uhr veranstaltet, zu der Medienvertreter herzlich eingeladen sind.

Weitere Informationen:

Geschäftsführung der GDCP
Lokale Tagungsleitung
Dr. Dietmar Höttecke
Prof. Dr. Peter Labudde
Universität Bremen - Institut für Didaktik der Naturwissenschaften, FB1 Physik/Elektrotechnik
Pädagogische Hochschule Bern (IS II)
E-Mail: gdcp@dietmar-hoettecke.de
E-Mail: peter.labudde@phbern.ch

Eberhard Scholz | idw
Weitere Informationen:
http://www.gdcp.de
http://www.uni-bremen.de

Weitere Berichte zu: Didaktik Schulsystem

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen
19.07.2018 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Innovation – the name of the game
18.07.2018 | Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Future electronic components to be printed like newspapers

A new manufacturing technique uses a process similar to newspaper printing to form smoother and more flexible metals for making ultrafast electronic devices.

The low-cost process, developed by Purdue University researchers, combines tools already used in industry for manufacturing metals on a large scale, but uses...

Im Focus: Rostocker Forscher entwickeln autonom fahrende Kräne

Industriepartner kommen aus sechs Ländern

Autonom fahrende, intelligente Kräne und Hebezeuge – dieser Ingenieurs-Traum könnte in den nächsten drei Jahren zur Wirklichkeit werden. Forscher aus dem...

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neue Anwendungen für Mikrolaser in der Quanten-Nanophotonik

20.07.2018 | Physik Astronomie

Need for speed: Warum Malaria-Parasiten schneller sind als die menschlichen Abwehrzellen

20.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Die Gene sind nicht schuld

20.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics