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Von Welthandel bis Wassernixen

29.08.2006
Deutsch-Brasilianische Dialogtagung als interdisziplinäres Forum

Unter der Überschrift "Globalisierte Kultur, wirtschaftliche Zwänge? - Wandel und neue Wege zwischen Rhein und Paraná" treffen in Bonn anlässlich der 3. Tagung des Deutsch-Brasilianischen Dialogs der Zivilgesellschaften Wissenschaftler und Nachwuchskräfte, Experten und Vertreter von NGOs zusammen. In Vorträgen und Workshops bietet die Tagung Raum zur Diskussion aktueller Fragestellungen.

Einer der inhaltlichen Schwerpunkte ist das Thema Wasser.

Rund 250 Teilnehmer aus Deutschland und Brasilien begrüßt Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Theodor Berchem, Präsident des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und deutscher Koordinator des deutsch-brasilianischen Dialogs der Zivilgesellschaften am

Freitag, 8. September 2006, um 14 Uhr
im Gustav-Stresemann-Institut
(Langer Grabenweg 68, 53175 Bonn)
zur Eröffnung der 3. Dialogtagung. Hochrangige deutsche und brasilianische Regierungsvertreter sprechen in diesem Rahmen Grußworte. Prof. Dr. h.c. Janos Bogardi, Direktor des Institute for Environment and Human Security an der United Nations University, Bonn, hält einen Festvortrag zur Wasserproblematik.

Einen knappen Monat vor der brasilianischen Präsidentschaftswahl stehen aktuelle politische und wirtschaftliche Fragestellungen ebenso auf der Agenda wie kulturelle und soziale Themen. In drei Themenblöcken geht es um "Wirtschaft und Politik: Aktion - Reaktion?", "Globalisierte Kultur (Web-Logs) und gesellschaftspolitische Fragestellungen (soziale Ausgrenzung)" sowie um "Ressourcenschutz und Nachhaltigkeit am Fluss: Ständiger Konflikt mit Infrastrukturanforderungen?"

Abgerundet wird das Workshop-Programm durch eine Fotoausstellung zum südbrasilianischen Grenzgebiet. Außerdem präsentieren sich mehrere deutsch-brasilianische Initiativen im Rahmen eines offenen Forums.

Der deutsch-brasilianische Dialog der Zivilgesellschaften wurde im Jahr 2002 vom damaligen Bundeskanzler Schröder und dem damaligen brasilianischen Präsidenten Fernando Henrique Cardoso ins Leben gerufen. Er versteht sich als übergeordnete Plattform für den Austausch und die Begegnung zwischen zivilgesellschaftlichen Gruppen aus Deutschland und Brasilien.

Nach der Auftaktveranstaltung 2004 in Stuttgart und der zweiten Dialogtagung in Fortaleza in 2005 findet die numehr dritte Tagung wieder in Deutschland statt. Ausgerichtet wird sie vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) unter Leitung von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Theodor Berchem, dem deutschen Dialog-Koordinator.

Kontakt:
Alexandra Kalka, Projektbüro Deutsch-Brasilianischer Zivildialog
kalka.daad@arcor.de , Tel.: +49/221/337 69 97

Dr. Sylvia Löhken | idw
Weitere Informationen:
http://www.daad.de/

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